HZB Newsroom
- Vielfalt gemeinsam gestaltenAm 19. Mai ist Deutscher Diversity-Tag, ein bundesweiter Aktionstag, der die Vielfalt in der Arbeitswelt sichtbar macht. Silvia Zerbe und Ana Anselmo sind am HZB als Beauftragte für Diversität bestellt. Wie sehen sie ihren Auftrag und was haben sie vor? Ein Gespräch darüber, was wir alle gewinnen, wenn wir mehr Vielfalt zulassen und aktiv fördern. Und warum es gerade in diesen Zeiten wichtig ist, dafür einzustehen.
- Kühlung von Impfstoffen im ländlichen Kenia: Solarlösung ausgezeichnetIm Mai ist Tabitha Awuor Amollo zu Gast am HZB und analysiert Perowskit-Solarzellen an BESSY II. Die kenianische Physikerin von der Egerton University in Nairobi wurde kürzlich für ihre Leistungen in Forschung und Lehre mit einem außerordentlichen Preis gewürdigt. Für die Entwicklung eines solarbetriebenen Kühlsystems, das in ländlichen Gesundheitszentren eingesetzt werden kann, erhielt sie den „2026 Organization for Women in Science for the Developing World (OWSD)–Elsevier Foundation Award“. Im Interview mit Antonia Rötger spricht sie über dieses außergewöhnliche Projekt, aber auch über die Schwierigkeiten, ein Labor am Laufen zu halten.
- Mit 60 zu alt für die Forschung? Vom Kernphysiker zum Papyrus-ForscherWer sich für einen Beruf in der Wissenschaft entscheidet, findet oft persönliche Erfüllung. Dafür muss man auch Unplanbarkeit in Kauf nehmen: Themen werden nicht mehr gefördert oder Labore geschlossen. Wie im Fall von Heinz-Eberhard Mahnke, der sich mit Anfang 60 nach neuen Aufgaben umsehen musste. Heute ist der 81-Jährige immer noch aktiv in der Forschung und untersucht mit zerstörungsfreien Messmethoden antike Kulturgüter von unschätzbarem Wert. Antonia Rötger sprach mit dem Physiker über seinen außergewöhnlichen Karriereweg.
- Zum Girls' Day: Was eine Professorin rätChristiane Becker ist Physikerin am Helmholtz-Zentrum Berlin und Professorin. Sie forscht daran, wie Solarzellen noch besser werden können. Im Gespräch mit Schülerpraktikantin Livia gibt sie einen Einblick in ihren Arbeitsalltag und ihre Erfahrungen in der Forschung und hat einen Tipp für alle Mädchen, die sich für Wissenschaft begeistern.
- Ein Duo für die Röntgenquelle BESSY IIISeit dem 1. März 2026 sind Renske van der Veen und Andreas Jankowiak das Leitungsteam von BESSY III. Gemeinsam werden sie das zentrale Projekt am HZB voranbringen: die Planung und Realisierung der neuen Röntgenquelle BESSY III in Berlin-Adlershof. Hier sprechen sie über ihre Motivation, die nächsten Schritte und warum BESSY III ein generationsübergreifendes Projekt ist.
- Proteinkristallographie an BESSY II: Schneller, besser und automatischerViele Erkrankungen hängen mit Fehlfunktionen von Proteinen im Organismus zusammen. Die dreidimensionale Architektur dieser Moleküle ist oft äußerst komplex, liefert aber wertvolle Hinweise für das Verständnis von biologischen Prozessen und die Entwicklung von Medikamenten. Mit Röntgendiffraktion an den MX-Beamlines von BESSY II lässt sich die 3D Struktur von Proteinen entschlüsseln. Mehr als 5000 Strukturen sind bis heute an den drei MX-Beamlines von BESSY II gelöst worden. Ein Rückblick und Ausblick im Gespräch mit Manfred Weiss, dem Leiter der Makromolekularen Kristallographie.
- Zukunft der Korallen – Was Röntgenuntersuchungen zeigen könnenIn diesem Sommer war es in allen Medien. Angetrieben durch die Klimakrise haben nun auch die Ozeane einen kritischen Punkt überschritten, sie versauern immer mehr. Meeresschnecken zeigen bereits erste Schäden, aber die zunehmende Versauerung könnte auch die kalkhaltigen Skelettstrukturen von Korallen beeinträchtigen. Dabei leiden Korallen außerdem unter marinen Hitzewellen und Verschmutzung, die weltweit zur Korallenbleiche und zum Absterben ganzer Riffe führen. Wie genau wirkt sich die Versauerung auf die Skelettbildung aus?
Die Meeresbiologin Prof. Dr. Tali Mass von der Universität Haifa, Israel, ist Expertin für Steinkorallen. Zusammen mit Prof. Dr. Paul Zaslansky, Experte für Röntgenbildgebung an der Charité Berlin, untersuchte sie an BESSY II die Skelettbildung bei Babykorallen, die unter verschiedenen pH-Bedingungen aufgezogen wurden. Antonia Rötger befragte die beiden Experten online zu ihrer aktuellen Studie und der Zukunft der Korallenriffe.
- Interview zur PoF-Begutachtung: »Unsere Perfomance als Team war sehr überzeugend«Fast ein Jahr lang dauerte die Vorbereitung auf die große Evaluation im Mai 2025. Olaf Schwarzkopf (Materie und Information) und Tobias Sontheimer (Energie) haben die Begutachtungen seitens der Geschäftsführung koordiniert. Für die lichtblick haben wir mit ihnen gesprochen, wie sie die Evaluierung erlebt haben und welche Erkenntnisse sie mitnehmen.
- Schlüsseltechnologie für eine Zukunft ohne fossile EnergieträgerIm Juni und Juli 2025 verbrachte der Katalyseforscher Nico Fischer Zeit am HZB. Es war sein „Sabbatical“, für einige Monate war er von seinen Pflichten als Direktor des Katalyse-Instituts in Cape Town entbunden und konnte sich nur der Forschung widmen. Mit dem HZB arbeitet sein Institut an zwei Projekten, die mit Hilfe von neuartigen Katalysatortechnologien umweltfreundliche Alternativen erschließen sollen. Mit ihm sprach Antonia Rötger.