Antonio Abate wird Professor an der Universität Bielefeld

Der Perowskit-Experte Dr. Antonio Abate hat einen Ruf auf eine W2-Professur an die Universität Bielefeld angenommen.

Der Perowskit-Experte Dr. Antonio Abate hat einen Ruf auf eine W2-Professur an die Universität Bielefeld angenommen. © privat

Dr. Antonio Abate untersucht Perowskit-Halbleiter für preisgünstige und hocheffiziente Solarzellen und leitet am Helmholtz-Zentrum Berlin eine große Forschungsgruppe. Nun erhält er eine W2-Professur im Fachbereich Chemie an der Universität Bielefeld.

Dr. Antonio Abate forscht seit 2017 am HZB zum Thema metallorganische Perowskit-Solarzellen. 2018 erhielt er einen ERC Starting Grant, um Perowskit-Schichten zu entwickeln, in denen das problematische Element Blei durch andere Elemente ersetzt wird. Außerdem arbeitet Antonio Abate mit seinem großen internationalen Team daran, die Langzeitstabilität von Perowskit-Materialien zu steigern. Für die Studierenden an der Universität Bielefeld wird er Blockseminare anbieten.

arö

  • Link kopieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • Israel Ibukun Olaniyan erhält Doktorandenpreis der Helmholtz-Gemeinschaft
    Nachricht
    06.11.2026
    Israel Ibukun Olaniyan erhält Doktorandenpreis der Helmholtz-Gemeinschaft
    Bei Helmholtz forschen mehr als 8.000 Doktorandinnen und Doktoranden. Elf von ihnen wurden jetzt mit dem Promotionspreis ausgezeichnet, darunter Dr. Israel Ibukun Olaniyan aus dem HZB. Seine hervorragende Doktorarbeit über "Ferroelectricity at the nanoscale in epitaxial BaTiO3 on silicon" in der Forschungsgruppe von Professor Catherine Dubourdieu befasst sich mit einer neuartigen Nanoelektronik auf Grundlage topologischer Defekte, die zur Entwicklung einer energieeffizienten Informationstechnologie beitragen kann.
  • Weltweit nur an BESSY II: IR-Nanoskopie bei sehr langen THz-Wellenlängen
    Science Highlight
    30.10.2026
    Weltweit nur an BESSY II: IR-Nanoskopie bei sehr langen THz-Wellenlängen

    Ein HZB-Team hat an der IRIS-Beamline bei BESSY II neue experimentelle Optionen geschaffen: Die Infrarot-Nanoskopie mit einer räumlichen Auflösung von rund 50 nm bei sehr langen THz-Wellenlängen. Möglich wurde dies durch den „Low-Alpha-Betriebsmodus“ an BESSY II, ein besonderes zeitliches Muster von Lichtimpulsen. Weltweit ist BESSY II nun die einzige Synchrotronlichtquelle, die in einem Versuchsaufbau Nanoskopie im Bereich von 25 bis 4000 cm-1 anbietet – eine einzigartige Möglichkeit zur ultrabreitbandigen Charakterisierung komplexer Materialien im Nanobereich sowohl in den Lebenswissenschaften als auch in den Materialwissenschaften.

  • Ultraschnelle Entmagnetisierung - Dünneres Eisen, stärkere Wirkung 
    Science Highlight
    23.10.2026
    Ultraschnelle Entmagnetisierung - Dünneres Eisen, stärkere Wirkung 

    Je dünner eine Eisenschicht, desto leichter lässt sie sich durch einen Laserpuls entmagnetisieren. Forschende der Universität Duisburg-Essen haben gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin und weiteren Partner:innen herausgefunden, warum das so ist: Entscheidend ist die magnetische Ordnung an den Grenzflächen des Materials. Die Erkenntnisse könnten langfristig dazu beitragen, neue Technologien für die magnetische Datenspeicherung zu entwickeln. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Advanced Science veröffentlicht.