Antonio Abate wird Professor an der Universität Bielefeld

Der Perowskit-Experte Dr. Antonio Abate hat einen Ruf auf eine W2-Professur an die Universität Bielefeld angenommen.

Der Perowskit-Experte Dr. Antonio Abate hat einen Ruf auf eine W2-Professur an die Universität Bielefeld angenommen. © privat

Dr. Antonio Abate untersucht Perowskit-Halbleiter für preisgünstige und hocheffiziente Solarzellen und leitet am Helmholtz-Zentrum Berlin eine große Forschungsgruppe. Nun erhält er eine W2-Professur im Fachbereich Chemie an der Universität Bielefeld.

Dr. Antonio Abate forscht seit 2017 am HZB zum Thema metallorganische Perowskit-Solarzellen. 2018 erhielt er einen ERC Starting Grant, um Perowskit-Schichten zu entwickeln, in denen das problematische Element Blei durch andere Elemente ersetzt wird. Außerdem arbeitet Antonio Abate mit seinem großen internationalen Team daran, die Langzeitstabilität von Perowskit-Materialien zu steigern. Für die Studierenden an der Universität Bielefeld wird er Blockseminare anbieten.

arö

  • Link kopieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • Humboldt-Fellow am HZB-Institut für Solare Brennstoffe: Kayode Adesina Adegoke
    Nachricht
    18.03.2026
    Humboldt-Fellow am HZB-Institut für Solare Brennstoffe: Kayode Adesina Adegoke
    Kayode Adesina Adegoke forscht als Chemiker in der LAUTECH SDG 11 (Forschungsgruppe „Nachhaltige Städte und Gemeinden“) am Institut für Chemie der Ladoke Akintola University of Technology in Ogbomoso, Nigeria. Am HZB wird er mit Matthew Mayer die Degradation von Elektrokatalysatoren während der elektrochemischen CO₂-Reduktion untersuchen. Das Alexander-von-Humboldt-Stipendium ermöglicht ihm einen zweijährigen Forschungsaufenthalt am HZB.
  • Ein Duo für die Röntgenquelle BESSY III
    Nachricht
    10.03.2026
    Ein Duo für die Röntgenquelle BESSY III
    Seit dem 1. März 2026 sind Renske van der Veen und Andreas Jankowiak das Leitungsteam von BESSY III. Gemeinsam werden sie das zentrale Projekt am HZB voranbringen: die Planung und Realisierung der neuen Röntgenquelle BESSY III in Berlin-Adlershof. Hier sprechen sie über ihre Motivation, die nächsten Schritte und warum BESSY III ein generationsübergreifendes Projekt ist.
  • Neue Anlage für die Katalyseforschung am HZB
    Nachricht
    06.03.2026
    Neue Anlage für die Katalyseforschung am HZB
    Das HZB hat im Rahmen des Projekts CatLab eine einzigartige Anlage erworben, um die katalytische Leistung von Dünnschichtkatalysatoren zu messen. Erbaut von der Firma ILS in Adlershof, wurde sie nun angeliefert. Die Anlage besteht aus insgesamt acht chemischen Reaktoren, in denen katalytische Systeme getestet werden können. Mit über 2,5 Millionen Euro ist diese Anlage die größte Einzelinvestition Im CatLab-Projekt.