TU Berlin ernennt Renske van der Veen zur Professorin

Dr. Renske van der Veen untersucht an BESSY II katalytische Prozesse, die u.a. für die Produktion von grünem Wasserstoff entscheidend sind.

Dr. Renske van der Veen untersucht an BESSY II katalytische Prozesse, die u.a. für die Produktion von grünem Wasserstoff entscheidend sind. © M: Setzpfandt/HZB

Seit zwei Jahren leitet Dr. Renske van der Veen am HZB eine Forschungsgruppe für zeitaufgelöste Röntgenspektroskopie und Elektronenmikroskopie. Im Zentrum ihrer Forschung stehen katalytische Prozesse, die zum Beispiel die Produktion von grünem Wasserstoff ermöglichen. Nun wurde sie zur S-W2 Professorin im Institut für Optik und Atomare Physik (IOAP) an der Technischen Universität Berlin ernannt.

Dr. Renske van der Veen hat sich auf ultraschnelle Röntgenmethoden spezialisiert, die sie an BESSY II einsetzt, um die schnellen Prozesse während der Katalyse zu untersuchen. Ihre Expertise bringt van der Veen auch in das wissenschaftliche Anforderungsprofil für die Nachfolge-Röntgenquelle BESSY III ein.

Renske van der Veen hat an der ETH Zürich studiert und an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) promoviert. Im Anschluss forschte sie am California Institute of Technology, dem Max Planck-Institut für Biophysikalische Chemie in Göttingen und der University of Illinois, wo sie auch eine Assistenzprofessur hatte. Sie wurde für ihre Forschung bereits mit dem Sofja Kovalevskaja Award der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Packard Fellowship for Science and Engineering ausgezeichnet.

arö

  • Link kopieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • Perovskites: the future of PV? - The smarter-E Podcast
    Nachricht
    07.07.2026
    Perovskites: the future of PV? - The smarter-E Podcast
    Perowskite: Das Wettrennen um die Zukunft der Photovoltaik
  • Magnetische Bildgebung: Mikroblumen verstärken das lokale Magnetfeld
    Science Highlight
    06.07.2026
    Magnetische Bildgebung: Mikroblumen verstärken das lokale Magnetfeld
    Materialien mit magnetischen Nanostrukturen bieten viele Anwendungsmöglichkeiten, beispielsweise in der Spintronik. Um solche Materialien zu untersuchen, sind magnetisch empfindliche Bildgebungsverfahren im Nanobereich geeignet, bisher konnten während des Bildgebung jedoch nur schwache Magnetfelder angelegt werden. Nun hat eine internationale Forschungsgruppe unter der Leitung von Dr. Sergio Valencia vom HZB einen Ansatz entwickelt, der diese Einschränkung überwindet. Das Team entwarf winzige Magnetflusskonzentratoren (MFCs). Die Geometrie der MFCs ähnelt einer Blume und fokussiert das angelegte Magnetfeld auf das Zentrum, in dem die Probe sitzt. Die „Mikroblumen“, die das Magnetfeld lokal verstärken, können in vielen nanometrischen magnetischen Mikroskopieverfahren eingesetzt werden.
  • CIGS-Perowskit-Tandemzelle erreicht Rekordwirkungsgrad von 25,5 %
    Nachricht
    30.06.2026
    CIGS-Perowskit-Tandemzelle erreicht Rekordwirkungsgrad von 25,5 %
    Ein Berliner Team aus Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und Center for the Science of Materials Berlin (CSMB) an der Humboldt-Universität zu Berlin hat einen neuen Rekord für eine Tandemsolarzelle aufgestellt. Durch die Kombination einer CIGS-Halbleiterschicht mit Perowskit gelang es ihnen, 25,5 % des Sonnenlichts in elektrische Energie umzuwandeln. Der bisherige Rekord für diese Materialkombination und diese Zellgröße lag bei 24,6 %. Der neue Rekord wurde zertifiziert und ist in den Solar Cell Efficiency Tables (den „Green Tables“) zu finden, die als Nachschlagewerk für die weltweite Photovoltaik-Gemeinschaft gelten.