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Der Dialog

Wie bei allen Vorhaben zum Rückbau kerntechnischer Anlagen ist die Einbeziehung der interessierten Öffentlichkeit im Genehmigungsverfahren gesetzlich vorgesehen (Punkt 6 und 7). Das HZB hat über diese vorgeschriebene Öffentlichkeitsbeteiligung hinaus einen Dialog über Stilllegung und Rückbau des BER II initiiert. Bereits 2018 hat sich deshalb eine Dialoggruppe gebildet. Bei den Treffen der Dialoggruppe diskutieren Menschen aus unserer Nachbarschaft mit dem HZB über das Stilllegungs- und Rückbauprojekt.

Ziele des Dialogs

Ziele des HZB im Dialogverfahren zum Rückbau des BER II sind, Bedenken aufzunehmen und in den Planungen zu berücksichtigen. Wir wollen Konfliktthemen frühzeitig erkennen, bearbeiten und nach Möglichkeit einvernehmlich lösen. Zudem ist es uns wichtig, gute Ideen zum Rückbau in den Prozess einfließen zu lassen und den Prozess transparent zu gestalten.

An den Dialogveranstaltungen nehmen derzeit regelmäßig etwa 15 Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Umweltverbänden oder Bürgerinitiativen teil. Das Dialogverfahren ist offen, das heißt, Menschen, die sich langfristig in dem Dialog engagieren wollen, können sich jederzeit dazu anmelden. Um einen vertrauensvollen und konstruktiven Austausch zu ermöglichen, haben sich die Teilnehmenden auf „Regeln zur Zusammenarbeit“ verständigt. Sie müssen vor einer Mitarbeit zur Kenntnis genommen und anerkannt werden.

Arbeit der Dialoggruppe wird öffentlich dokumentiert

Die Dialoggruppe zum Rückbau des Forschungsreaktors BER II hat im Dezember 2020 wesentliche Teile ihrer Arbeit aus dem Jahr 2019 öffentlich dokumentiert: Auf der Dialog-Website ist seitdem das Papier „Gemeinsame Standpunkte und Empfehlungen der Begleitgruppe“ einsehbar. Dieses Papier gibt wesentliche Ergebnisse aus dem Dialogprozess zum Vorschlag des HZB im Hinblick auf Art und Umfang der Umweltverträglichkeitsprüfung wider. Die Begleitgruppe hat zudem ihre Empfehlungen mit dem Dokument in den laufenden Verfahrensprozess eingebracht.