Standort für den BERLinPro: Das Helmholtz-Zentrum Berlin

Das BESSY II des HZB – idealer Standort für BERLinPro,
Kooperationspartner

Das Helmholtz-Zentrum Berlin, das mit seiner Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II fest in der Berliner, der deutschen und der internationalen Wissenschaftslandschaft verankert ist, bietet zur Realisierung von BERLinPro die besten Rahmenbedingungen:

  • Zwei auf beschleunigerphysikalische Forschung fokussierte Institute, das Institut für Beschleunigerphysik sowie das Institut für Supraleitende HF Wissenschaft und Technologie, arbeiten gemeinsam an Entwurf und Realisierung von BERLinPro.
  • Mit der Testanlage HoBiCaT exisitiert bereits eine umfangreiche Infrastruktur zur Entwicklung der für den ERL erforderlichen supraleitenden Beschleunigungsstrukturen. HoBiCaT hat eine große internationale Sichtbarkeit erreicht.
  • Eine eigens geschaffene Nachwuchswissenschaftler-Gruppe beschäftigt sich ausschließlich mit Fragestellungen der Elektronenstrahlführung und des Hochstrombetriebs eines ERL.
  • Nicht zuletzt verfolgen das Institut für Methoden und Instrumente der Synchrotronstrahlung, das Institut für Funktionale Materialen sowie die große Nutzergemeinschaft von BESSY II das Projekt BERLinPro intensiv und liefern wichtiges Feedback in Bezug auf die anzustrebenden Betriebsparameter.
  • Das HZB betreibt zwei Großgeräte, die Neutronenquelle BER II und die Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II. Diese Großgeräte werden in jedem Jahr von ca. 2.500 Nutzern für ihre Forschung genutzt. Das HZB hat erwiesenermaßen die Bedürfnisse der Nutzer immer im Blick. Durch die Eigenforschung auf den Gebieten Magnetismus, Funktionale Materialien und Solarenergieforschung ist die Nutzung der Synchrotronstrahlung für konkrete wissenschaftliche Fragestellungen auch bei BERLinPro stets präsent.

Das Umfeld

Die Aktivitäten um BERLinPro sind in ein internationales Umfeld eingebettet, das in der ERL-Technologie eine wichtige Klasse zukünftiger Beschleuniger erkannt hat: Die Entwicklung supraleitender Kavitäten wird vom HZB in Kollaboration mit der Cornell Universität in den USA vorangetrieben. Langjährige und vertrauensvolle Kooperationen sind zudem die Basis dafür, dass die Arbeiten an der supraleitenden Elektronenquelle und dem Lasersystem zusammen mit dem Forschungszentrum DESY, dem Forschungszentrum Dresden, dem Brookhaven National Laboratory, der Thomas Jefferson National Accelerator Facility sowie dem Max-Born-Institut in Adlershof erfolgreich durchgeführt werden können.

Durch die Lehrtätigkeit der Wissenschaftler des HZB, insbesondere auch an Berliner Universitäten, werden Studenten an dieses wissenschaftlich exzellente Projekt herangeführt und für die Beschleunigerphysik begeistert. Angesichts des aktuellen Mangels an Beschleunigerphysikern ist dies eine weitere, wesentliche Perspektive von BERLinPro, die hilft, die Zukunftsfähigkeit der deutschen Beschleunigerforschung zu erhalten.