Historie Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Hervorgegangen ist das HZB aus der Fusion von Hahn-Meitner-Institut (HMI) und Berliner Elektronen-Speicherring Gesellschaft für Synchrotronstrahlung (BESSY II). Am 1. Januar 2009 beginnt die Geschichte des HZB – oder vielmehr seine Zukunft. Damals wurden zwei traditionsreiche Institutionen zusammengefügt, und es blieben zwei wissenschaftliche Standorte bestehen: Wannsee und Adlershof. Heute hat das HZB drei Forschungsbereiche: Energie-Materialien, Erneuerbare Energien und Forschung mit Großgeräten, deren verbindender wissenschaftlicher Ansatz Dünnschichttechnologien sind. Die Forschung ist eng an den Betrieb und die Weiterentwicklung der Photonenquelle BESSY II geknüpft.

Zur Geschichte:

Das ältere der beiden Institute, das Hahn-Meitner-Institut (HMI), wurde im Jahr 1959 in Wannsee gegründet. Die Namensgeber, die Physikerin Lise Meitner und der Chemiker Otto Hahn, waren bei der Einweihungsfeier am 14. März anwesend. Auch der Regierende Bürgermeister Willi Brandt weihte das damalige Kernstück des Forschungszentrums, den „Berliner Experimentier-Reaktor“ BER I, mit ein.

Die Berliner Elektronen-Speicherring Gesellschaft für Synchrotronstrahlung (BESSY) wurde zwanzig Jahre später im Jahr 1979 gegründet – mit der Max-Planck Gesellschaft als größtem Gesellschafter. Das HMI war von Beginn an als Gesellschafter dabei. Von 1982 bis 1999 betrieb BESSY die Elektronenspeicherringanlage BESSY I in Berlin-Wilmersdorf: Diese Anlage war bei Inbetriebnahme die erste dedizierte Synchrotronstrahlungsquelle Deutschlands. Die neue Hochbrillanz-Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II wurde nach vier Jahren Bauzeit im September 1998 in Betrieb genommen.