Neues Labor für die Energiematerial-Forschung

Einweihung des im Rahmen des ZEISS labs@location Programms aufgebauten Labors

Prof. Dr. Anke Kaysser-Pyzalla (5.v.l.), wissenschaftliche Geschäftsführerin des HZB, Thomas Frederking (6.v.l.), kaufmännischer Geschäftsführer des HZB und Dr. Markus Weber (li.) bei der Einweihung des im Rahmen des ZEISS labs@location Programms aufgebauten Labors.

Spitzenforschung an neuartigen Energiematerialien mit modernsten ZEISS Elektronenmikroskopen – das ist das Ziel der von ZEISS und dem HZB etablierten Partnerschaft. Ende 2015 sind die Labore offiziell eingeweiht worden.

Herausragende Kenntnisse in der Implementierung fortschrittlicher Mikroskopie-Technologien und Anwendungen sind wesentliche Grundlagen für den Aufbau des ZEISS labs@location-Programms. Der exzellente Ruf des HZB in Wissenschaft und Industrie hat zur Aufnahme des Zentrums in dieses Programm geführt. „Diese Kooperation passt perfekt in die Strategie des HZB, so genannte Core-Labs für die Forschung an Energiematerialien mit modernster, teilweise einzigartiger Ausstattung aufzubauen“, sagte Prof. Dr. Anke Kaysser-Pyzalla, wissenschaftliche Geschäftsführerin des HZB, bei der feierlichen Einweihung der Labore: „Die Core-Labs stärken unsere Schwerpunkte in der Energieforschung. Zusätzlich sollen sie als attraktive Infrastrukturen auch externen Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung stehen und zu weiteren strategischen Partnerschaften anregen.“ Dr. Markus Weber, Leiter des ZEISS Unternehmensbereichs Microscopy, sprach bei der Einweihung über die Bedeutung der wissenschaftlichen Community für das ZEISS labs@location-Programm: „Unsere Intention ist es, einen Zusammenschluss von Menschen zu schaffen, die weltweit an der Spitze von Wissenschaft und Forschung stehen – indem sie voneinander lernen, Fachwissen austauschen und sich gegenseitig zu Neuem inspirieren.“

Neueste Rasterelektronen- und Ionenmikroskopiesysteme

Das HZB ist auf dem Lise-Meitner-Campus in Wannsee mit den neuesten Rasterelektronen- und Ionenmikroskopiesystemen ausgerüstet worden. ZEISS Crossbeam 340 FIBSEM, ZEISS MERLIN FE-SEM und ZEISS ORION NanoFab stellen sicher, dass Wissenschaftler Materialien im Nano-Maßstab mit den fortschrittlichsten Techniken bearbeiten und abbilden können. So konnten Forscher vom federführenden HZB-Institut Nanoarchitekturen für die Energieumwandlung bereits demonstrieren, dass eine Nano-Modifizierung die Lichtaufnahme einer Dünnschichtsolarzelle um zwei Drittel erhöht, wodurch die Effizienz der Solarzelle erheblich gesteigert werden kann. Die Zusammenarbeit von ZEISS und HZB umfasst gemeinsame Workshops und Trainings, Gerätevorführungen sowie den wissenschaftlichen Austausch. Experten des HZB stehen gemeinsam mit Spezialisten von ZEISS bei wissenschaftlichen Kooperationen beratend zur Seite, um auf spezifische Applikationen und Systemkonfigurationen einzugehen. Von dieser engen Zusammenarbeit profitieren HZB, ZEISS und Kooperationspartner und gewinnen zusätzliche Blickwinkel auf ihre Forschung und Entwicklung.