11.06.2018

Besucherrekord bei der Langen Nacht der Wissenschaften am HZB in Adlershof

alle Photos: HZB/M. Setzpfandt

Wie genau geht das Mischen der Farben? Experimente vom Schülerlabor zu Farben und Licht.

Der Cool Corner lockte mit Mitmach-Experimenten.

Danke für den Besuch und bis 2019 in Wannsee.

4700 Besucherinnen und Besuchern besichtigten den Elektronenbeschleuniger BESSY II sowie die Energielabore und Experimentierstände zum Thema Solarenergie. Damit kamen fast 20 Prozent mehr Interessierte als beim letzten Mal an den HZB-Standort in Adlershof.

„Wir freuen uns sehr, dass wir so vielen Besucherinnen und Besucher zeigen konnten, woran wir am Helmholtz-Zentrum Berlin arbeiten. Viele Menschen kamen mit großem Interesse zu uns, stellten viele Fragen und die Stimmung war bis in die späten Abendstunden toll. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihr Engagement“, sagt der kommissarische wissenschaftliche Geschäftsführer des HZB, Prof. Dr. Bernd Rech.

Ein Highlight waren in diesem Jahr die Experimente mit flüssigem Stickstoff: Bei Sommertemperaturen von 32 Grad löste nicht nur das selbstgemachte Eis Begeisterung aus. Viele junge Besucher waren auch erstaunt, wie extreme Kälte die Eigenschaften von Alltagsgegenständen verändern kann: Bananen, die als Hammer dienten, Zewa-Tücher, die vor den Augen der Besucher zerbröselten. Diesen Effekt machen sich auch die Forscherinnen und Forscher zunutze: Sie kühlen ihre Proben ab,  um neue interessante Eigenschaften zu entdecken. 

Gut besucht waren auch die Führungen durch das Energieforschungslabor EMIL und die Perowskit-Labore sowie die Vorführungen am Rasterelektronenmikroskop. HZB-Forschende trugen unter anderem über das Recycling von Solarmodulen und über neue Marktentwicklungen in der Photovoltaik vor. Und das Kompetenzzentrum für Photovoltaik zeigte, wie es gelingt, Photovoltaik-Industrie und Forschung zusammenzubringen.

3200 Besucher besichtigten den Beschleuniger BESSY II und erfuhren an verschiedenen Stationen, wie viel Technik in BESSY II steckt und welchen Aufwand man betreiben muss, um den Forscherinnen und Forschern Röntgenlicht in einer exzellenten, gleichbleibenden Qualität zur Verfügung zu stellen. Bis in die späten Abendstunden gut besucht waren die Stationen der Proteinkristallographie, die Experimente zur „Frostigen Wissenschaft“ – und natürlich unser Klassiker: Der Schokokussversuch im Vakuum.

Einen Eindruck von der Langen Nacht der Wissenschaften gibt es auch auf Youtube.

Lange Nacht der Wissenschaften 2019

Am besten gleich vormerken: Am 15. Juni 2019 findet die nächste Lange Nacht der Wissenschaften statt, zu der das HZB den Standort Wannsee öffnet.

(sz)


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