23.12.2016

Frohe Weihnachten und alles Gute für 2017!

Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest und bedanken uns bei allen Kooperations- und Geschäftspartnern für die Zusammenarbeit. Den Leserinnen und Lesern unserer Webseite danken wir für ihre Treue. Wir wünschen Ihnen ein schönes Restjahr und freuen uns auf ein ereignisreiches neues Jahr 2017!

Das Jahr ist fast zu Ende –  Zeit, einen Blick zurückzuwerfen. Es ist viel passiert am HZB: Es gab hochrangige Forschungsergebnisse, große Erfolge für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vielbeachtete Events. Hier lassen wir einige Highlights nochmal Revue passieren.

JANUAR 2016

Sie wecken Hoffnungen für künftige hocheffiziente Solarmodule: Tandemsolarzellen aus Silizium und Perowskit. 18 Prozent Wirkungsgrad wurde erreicht, dank einer Kooperation von der Universität Oxford und dem HZB.

Eine hervorragende katalytische Wirkung, die an Platin heranreicht: Teams am HZB und an der TU Darmstadt stellen ein preiswertes Katalysatormaterial für Brennstoffzellen aus Eisen-Stickstoff-Komplexen in Graphen her.

FEBRUAR 2016

Die Physikerin und Postdoktorandin am HZB-Institut für Solare Brennstoffe Aafke Bronneberg erhält eines der begehrten europäischen Marie-Sklodowska-Curie-Stipendien. In Eindhoven will sie ab Februar 2017 die elektrochemischen Prozesse bei der lichtinduzierten Spaltung von Wasser untersuchen.

MÄRZ 2016

Ein Team am HZB-Institut für Solare Brennstoffe entwickelt ein Verfahren, um empfindliche Halbleiter für die solare Wasserspaltung mit einer organischen, transparenten Schicht zu versehen. Sie beschleunigt die Spaltung von Wasser unter Lichteinstrahlung.

APRIL 2016

Die renommierte Forscherin Catherine Dubourdieu kommt als Institutsleiterin ans HZB. In dem neu gegründeten Institut »Funktionale Oxide für die energieeffiziente Informationstechnologie« erforscht sie Dünnschichten aus Metalloxiden.

Ein internationales Team um den HZB-Forscher Jaime Sánchez-Barriga setzt Spin-Ströme in Topologischen Isolatoren gezielt in Gang. Damit eignet sich diese Materialklasse, um mithilfe von Spins auch Daten zu verarbeiten. Erschienen ist die Arbeit in der Zeitschrift »Physical Review B« und als »Editor's Suggestion« ausgezeichnet.

JUNI 2016

Zur Langen Nacht der Wissenschaften strömen fast 4 000 Menschen an das HZB am Standort Adlershof. Ein Besuchermagnet ist der Elektronenspeicherring BESSY II, den 2 900 Menschen besichtigten. Das Institut für Silizium-Photovoltaik lockt mit Laborführungen, Vorträgen und Experimenten 1 100 Besucher an.

JULI 2016

Die Röntgendiffraktometrie-Geräte am X-Ray CoreLab stehen für alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Gäste am HZB bereit. Jedes Instrument ist auf bestimmte Untersuchungen spezialisiert. Ein Highlight sind zwei MetalJet-Hochflussquellen.  

Die Halle für »bERLinPro« – die Testanlage eines Linearbeschleunigers mit Energierückgewinnung – feiert nach nur zehn Monaten Richtfest. In ihr werden Elektronen unter Einsatz von viel Energie auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt.

AUGUST 2016

Im Rahmen des EU-Forschungsprojekts KESTCELLS wird die Effizienz von Kesterit-Solarzellen auf 11,8 Prozent gesteigert. Damit sind die Ziele nicht nur erreicht, sondern übertroffen.

OKTOBER 2016

EMIL, das Energy Materials In-situ Laboratory, an BESSY II wird feierlich eröffnet. Es verfügt über einen direkten Zugang zum hochbrillanten Röntgenlicht von BESSY II.

NOVEMBER 2016

Neuer Rekord an BESSY II: Zehn Millionen Ionen wurden in einer Ionen-Falle erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt. Mit der neuen Methode steht erstmals eine Ionenfalle für die Röntgenspektroskopie bei tiefen Temperaturen bereit, mit der man den Magnetismus und Grundzustände von Molekül-Ionen untersuchen kann.

DEZEMBER 2016

Das HZB gewinnt zwei hervorragende Wissenschaftler und wird in 2017 zwei neue Helmholtz-Nachwuchsgruppen etablieren. Dr. Antonio Abate will die Langzeitstabilität von Perowskit-Solarzellen verbessern. Dr. Matthew Mayer will Kohlenstoffdioxid elektrochemisch in Kohlenwasserstoffe umwandeln und das Potenzial dieser Technologie ausloten.

(sz)