15.11.2016

Birgit Schröder-Smeibidl ist administrativer Vorstand am Deutschen Institut für Ernährungsforschung

Dr. Schröder-Smeibidl. Foto: Kathleen Friedrich

Die langjährige Hauptabteilungsleiterin des „Facility Managements“ und Sicherheitsbevollmächtigte des HZB, Dr. Birgit Schröder-Smeibidl, wechselte zum 1. November als administrativer Vorstand an das Deutsche Institut für Ernährungsforschung in Potsdam. Die Geschäftsführung des HZB gratulierte Frau Schröder-Smeibidl zu ihrer neuen Aufgabe.

„Wir danken Frau Schröder-Smeibidl herzlich für ihr unermüdliches Engagement und ihre große Unterstützung, unter anderem bei der Umsetzung großer Bauvorhaben am HZB. Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung gewinnt eine sehr erfahrene Expertin für Baurecht und Administration“, sagt der kaufmännische Geschäftsführer des HZB, Thomas Frederking.

„Frau Schröder-Smeibidl hat sich stets persönlich dafür eingesetzt, die hochkomplexen Anforderungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an die Infrastruktur bestmöglich zu erfüllen“, betont die wissenschaftliche Geschäftsführerin des HZB, Prof. Dr. Anke Kaysser-Pyzalla.

„Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und werde mich mit ganzer Kraft und vollem Engagement dem DIfE widmen, um die optimalen Arbeits- und Forschungsbedingungen am Institut zu erhalten“, sagt Birgit Schröder-Smeibidl beim Antritt ihres neuen Amts. Zuvor war sie 23 Jahre am Helmholtz-Zentrum Berlin bzw. am Hahn-Meitner-Institut tätig.  

Die gebürtige Bayreutherin ist diplomierte Physikerin. Sie promovierte 1992 auf dem Gebiet der Festkörperphysik und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Graduiertenkolleg ‚Tiefe Temperaturen‘ an der Universität Bayreuth. Im September 1993 wechselte sie an die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz mit dem Dienstort Hahn-Meitner-Institut Berlin (HMI). Ab 1995 war sie am HMI als Wissenschaftlerin angestellt. 1997 wechselte sie dann in das Wissenschaftsmanagement und war unter anderem als Referentin im Stab der Geschäftsführung tätig. Anschließend übernahm sie verschiedene Führungspositionen im Bereich Zentrale Infrastruktur, bevor sie 2006 Leiterin der Stabsabteilung „Sicherheit und Umweltschutz“ wurde. Ab 2008 leitete sie zugleich die Hauptabteilung „Facility Management“. Seit Mai 2010 war sie zudem Prokuristin des HZB.

Frau Schröder-Smeibidls Verdienst liegt insbesondere im Management großer Bauvorhaben. Mit ihrem Team realisierte sie unter anderem den Anbau des EMIL-Labors an BESSY II und war Bauherrnvertreterin für die Experimentierhalle bERLinpro, einem baulich und technisch äußerst komplexen Projekt. Sie engagierte sich zudem für eine nachhaltige, energieeffiziente Weiterentwicklung der beiden HZB-Standorte.

Ihr besonderes Interesse galt auch der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Kunsthistorikern. 1999 bis 2008 betreute sie die zerstörungsfreien Gemäldeuntersuchungen mit Neutronen (Autoradiographie) am Forschungsreaktor BER II und baute eine sehr erfolgreiche Kooperation mit der Berliner Gemäldegalerie auf.


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(sz/DIfE)