Helmholtz Virtuelle Institute

Mit der Etablierung neuer Forschungskooperationen leisten Helmholtz Virtuelle Institute Aufbau- bzw. Vorbereitungsarbeiten mit einem erkennbaren Mehrwert für größere strategische Forschungsvorhaben der Helmholtz-Gemeinschaft. Darüber hinaus tragen diese Forschungsverbünde auch zur Stärkung der Hochschulen im deutschen Wissenschaftssystem bei. Ein zusätzliches Anliegen der Fördermaßnahme ist die Einbeziehung herausragender internationaler Partnerinstitutionen und die Kooperation mit der Wirtschaft.

Das Instrument

Ein Helmholtz Virtuelles Institut führt im Kern die Kompetenzen eines oder mehrerer Helmholtz-Zentren mit einer oder mehreren Hochschulen zusammen, um auf einem wichtigen Forschungsgebiet ein Kompetenz-Zentrum von internationaler Bedeutung und Attraktivität zu schaffen. Zusätzliche Partner aus dem In- und Ausland können als assoziierte Partner einbezogen werden. 

Helmholtz Virtuelle Institute verfügen über eine eigene Führungs- und Managementstruktur und erarbeiten besondere Konzepte zur Qualifizierung ihrer wissenschaftlichen Nachwuchskräfte. Sie werden über drei bis fünf Jahre mit maximal 600.000 Euro jährlich aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds gefördert und können zur Vorbereitung größerer Verbünde wie etwa der Helmholtz-Allianzen genutzt werden.

Im Rahmen der bisherigen sechs Ausschreibungsrunden wurden bzw. werden mit insgesamt fast 129 Millionen Euro 110 Virtuelle Institute gefördert, an denen 326 Hochschulpartner von 67 verschiedenen deutschen Hochschulen beteiligt sind. Davon flossen bzw. fließen rund 55 Millionen Euro an die Hochschulen.