Tor zu den Quanten

Über seine Arbeit zur Wärmestrahlung berichtete Planck am 18. Mai 1899 vor der preußischen Akademie der Wissenschaften und erwähnte die neue Naturkonstante h (heute Plancksches Wirkungsquantum) zum ersten Mal. Bei der Begründung seiner Strahlungsformel musste Planck von winzigen Energiemengen ausgehen, die mit Hilfe der Konstanten h berechnet wurden. Das  bedeutete die Einführung eines Quantensprungs. Diesen Gedanken trug Planck am 14. Dezember 1900 der Physikalischen Gesellschaft in Berlin vor.

Er stieß damit zu Beginn des letzten Jahrhunderts das Tor zu einer neuen Welt auf: zur Mikrowelt, eine Welt der diskontinuierlichen Energie-Quanten E, E = hν und zu Schrödingers Ψ-Funktion.


Diskontinuitäten gibt es auch im täglichen Leben, denn der Geldfluss ist diskontinuierlich! So  gibt es in jeder Währung eine kleinste Einheit (Münze), die bei der Bezahlung von Waren den Besitzer wechseln kann. So gilt im übertragenen Sinne auch für Physiker: "Wer den Pfennig nicht ehrt, ..."

Wellenlänge/Frequenzen