Erneuerbare Energie

Im Fokus der zielorientierten Grundlagenforschung steht die Entwicklung effizienter und kostengünstiger Dünnschichtsolarzellen. Diese Solarzellen bestehen aus neuartigen Materialien wie z.B. Kupfer-Indium-Sulfid (CIS) oder organischen Absorber, aber auch Silizium ist für den Einsatz in Dünnschichtsolarzellen hochinteressant. Die Materialdicke bei der Dünnschichtzellentechnologie beträgt weniger als ein Hundertstel der Solarzellen, die auf Silizium-Wafern basieren.

Die HZB-Wissenschaftler betreiben auf diesem Gebiet Grundlagenforschung und entwickeln Prototypen für die industrielle Anwendung. Sie orientieren sich dabei an den weltweit am weitesten entwickelten Halbleitermaterialien. Gleichzeitig werden neue Materialkombinationen aus häufigen und umweltfreundlichen Elementen erforscht. Neben der Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom befassen sich die Forscher auch mit der solaren Erzeugung von Brennstoffen (SOLAR FUELS).

Es bestehen dazu im Schwerpunkt Erneuerbare Energien zehn Institute und Abteilungen mit den entsprechenden Forschungsvorhaben:






Das HZB kooperiert in der Solarenergieforschung mit vielen Forschungseinrichtungen auf diesem Gebiet. In Deutschland besteht eine enge Zusammenarbeit durch die Mitgliedschaft im ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE), dem die meisten öffentlich geförderten deutschen Solarenergieforschungsinstitute angehören. Auf europäischer Ebene hat sich das HZB der EUREC angeschlossen, einem Zusammenschluss von Forschungsinstituten für erneuerbare Energien. In der Region Berlin/Brandenburg ist das HZB Teil der Arbeitsgemeinschaft Solare Materialien (ASM), die aus Universitäten, Fachhochschulen, Instituten und Firmen gebildet wird.

Archives: Institut für Heterogene Materialsysteme (geschlossen zum 1.4.2016)