News und Pressemitteilungen 2016

  • 23.12.2016

    Frohe Weihnachten und alles Gute für 2017!

    Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest und bedanken uns bei allen Kooperations- und Geschäftspartnern für die Zusammenarbeit. Den Leserinnen und Lesern unserer Webseite danken wir für ihre Treue. Wir wünschen Ihnen ein schönes Restjahr und freuen uns auf ein ereignisreiches neues Jahr 2017! Hier geht es zu unserem kleinen Rückblick auf 2016. [...].

  • <p>Dr. Matthew Mayer</p>22.12.2016

    Helmholtz-Zentrum Berlin etabliert Helmholtz-Nachwuchsgruppe zur elektrochemischen Umwandlung von Kohlenstoffdioxid

    Dr. Matthew T. Mayer von der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), Schweiz, wird eine Helmholtz-Nachwuchsgruppe auf dem Gebiet der Energie-Material-Forschung am HZB aufbauen. Er wird erforschen, wie sich mithilfe von erneuerbaren Energien Kohlenstoffdioxid und Wasser elektrochemisch in Kohlenwasserstoffe wie Methan oder Methanol  umwandeln lassen. Für den Aufbau seiner Nachwuchsgruppe erhält Matthew Mayer 300.000 Euro pro Jahr für einen Zeitraum von fünf Jahren. [...].

  • <p><a href="/media/media/aktuell/print//lichtblick/166/hzb_lichtblick-30_dezember-2016_extern_web.pdf">Hier </a>finden Sie die Online-Ausgabe der lichtblick.&nbsp;</p>21.12.2016

    Neue HZB-Zeitung "lichtblick" erschienen

    Die neue Ausgabe der "lichtblick" ist online. Ein Schwerpunkt ist dieses Mal die Stärkung der Internationalität am HZB. Wir stellen Catalina Jiménez vor, die sich im Büro der Geschäftsführung dafür einsetzt, neue internationale Kontakte zu Universitäten und Forschungszentren aus der ganzen Welt zu knüpfen. Thomas Frederking erzählt im Interview, wie Forscherinnen und Forscher aus dem Ausland noch besser am HZB unterstützt werden können. [...].

  • <p>Die&nbsp; PFIA-Molek&uuml;le ordnen sich mit ihrem wasserabweisenden R&uuml;ckgrat (schwarze Linie) so an, dass die wasserfreundlichen Seitenketten zueinander zeigen und nanometergro&szlig;e Wasserkan&auml;le bilden: Jede Seitenkette besitzt dabei zwei Andockstellen (gelbe und rote Kreise) f&uuml;r Wasserstoff-Ionen (H+). Diese Andockstellen bestehen aus S&auml;uregruppen, die in der Lupe gezeigt werden.&nbsp; Bild: Heike Cords/HZB</p>19.12.2016

    Brennstoffzellen mit PFIA-Membranen:

    Experimente an BESSY II zum Wassermanagement geben Hinweise auf weitere Optimierung von Brennstoffzellen 

    Ein Team am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und eine Forschergruppe der Firma 3M haben untersucht, wie eine Protonen-Austauschmembran aus so genannten PFIA-Molekülen (Perfluoroimid-Säure) funktioniert. Mit Experimenten an der Infrarot-Beamline an der Synchrotronquelle BESSY II konnten sie zeigen, wie PFIA-Moleküle selbst bei geringer Feuchtigkeit Wasser einlagern und transportieren können. Dies erklärt, warum PFIA-Membranen – anders als die bislang am meisten genutzten NAFIONTM-Membranen – auch bei  höheren Temperaturen und trockenen Bedingungen gut funktionieren.  [...].

  • <p><a href="https://youtu.be/LsShwGenrYo" class="Extern">Video Gerriet K. Shama im HZB</a>. Bild: M. Setzpfand/HZB</p>19.12.2016

    Video über akustische Skulpturen zu BESSY VSR erschienen

    Der Klangkünstler Gerriet K. Sharma arbeitet an einem Projekt, zu dem ihn das Ausbauvorhaben BESSY VSR am HZB inspiriert hat. Dabei erschafft er in seinen Kompositionen  akustische Skulpturen, die mit einem Ikosaederlautsprecher hörbar werden.  Die Technik stellt die Firma Sonible zur Verfügung.  Nun hat Sonible ein Video über dieses Projekt produziert, das ab sofort im Netz zu sehen (und zu hören!) ist.

    [...].

  • <p>Dr. Antonio Abate baut eine Helmholtz-Nachwuchsgruppe am HZB auf. Er will Perowskit-Solarzellen weiterentwickeln, damit sie eine wirtschaftliche Alternative zu den weitverbreiteten Silizium-Solarzellen werden.</p>15.12.2016

    Helmholtz-Zentrum Berlin stärkt mit neuer Helmholtz-Nachwuchsgruppe zu Perowskit-Solarzellen die Energie-Material-Forschung

    Dr. Antonio Abate forscht daran, die Lebensdauer von Perowskit-Solarzellen auf 25 Jahre und mehr zu verbessern
    Dr. Antonio Abate von der Universität Fribourg in der Schweiz baut eine Helmholtz-Nachwuchsgruppe am Helmholtz-Zentrum Berlin auf. Er setzte sich in einem hoch kompetitiven Verfahren der Helmholtz-Gemeinschaft durch und wird nun mit 300.000 Euro pro Jahr über einen Zeitraum von fünf Jahren gefördert. Dr. Antonio Abate will Materialien und Grenzflächen von Perowskit-Solarzellen untersuchen, um ihre Langzeitstabilität zu verbessern. [...].

  • <p>Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla.&nbsp;Foto: TU Braunschweig</p>15.12.2016

    Prof. Anke Kaysser-Pyzalla soll Präsidentin der TU Braunschweig werden

    Der Senat der Technischen Universität Braunschweig hat am 14. Dezember 2016 dem niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur Frau Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla als Präsidentin der Carolo-Wilhelmina-Universität vorgeschlagen. Die Wahl erfolgte in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Hochschulrat. Das Ministerium wird nun über den Vorschlag entscheiden. Frau Kaysser-Pyzalla ist seit Oktober 2008 wissenschaftliche Geschäftsführerin am Helmholtz-Zentrum Berlin. Sie hat in dieser Zeit das HZB hervorragend in der deutschen und internationalen Forschungslandschaft positioniert und die Sichtbarkeit seiner Forschungsleistungen maßgeblich erhöht. [...].

  • <p>Dr. Joachim Robert Gr&auml;fe (rechts) zusammen mit Prof. Mathias Richter vom Freundeskreis Helmholtz-Zentrum Berlin w&auml;hrend der Verleihung des Ernst-Eckhard-Koch-Preis am 8. Dezember 2016 in Berlin-Adlershof. Bild: HZB</p>14.12.2016

    Ernst-Eckhard-Koch-Preis und Innovationspreis Synchrotronstrahlung

    Am 8. Dezember 2016 vergab der Freundeskreis Helmholtz-Zentrum Berlin zum 26. mal den Ernst-Eckhard-Koch-Preis für eine herausragende Promotionsarbeit auf dem Gebiet der Forschung mit Synchrotronstrahlung sowie den Innovationspreis Synchrotronstrahlung. Die Preisverleihung fand während des 8. BER II und BESSY II Nutzertreffens statt. [...].

  • <p>Der Posterpreis ging an die Doktorandin Christine B&uuml;low, HZB-Institut Methoden und Instrumentierung der Forschung mit Synchrotronstrahlung. Bild: privat</p>09.12.2016

    BER II und BESSY II: Nutzertreffen am HZB

    Mehr als 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hatten sich in diesem Jahr zum BER II und BESSY II Nutzertreffen am HZB angemeldet. Die Tagung lief von Mittwoch, den 7. Dezember bis Freitag, den 9. Dezember 2016. Dabei vergab der Freundeskreis Helmholtz-Zentrum Berlin den Innovation Award und den Ernst-Eckard-Koch Preis. Auf einer Postersession mit mehr als 200 Beiträgen wurde das beste Poster ausgezeichnet.

    [...].

  • 08.12.2016

    Wege zur CO2-freien Energieversorgung

    Sieben Helmholtz-Zentren arbeiten an Systemlösungen für die künftige Energieversorgung  

    Die Energiewende ist eine der zentralen Herausforderungen der Zukunft. Die Energieforschung der Helmholtz-Gemeinschaft besitzt vielseitige Kompetenzen, um dieses ambitionierte Ziel umzusetzen. Auf Einladung der Sprecher von vier Helmholtz-Forschungsprogrammen und organisiert vom Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) trafen sich nun Expertinnen und Experten aus sieben Helmholtz-Zentren in Berlin, um die verschiedenen Forschungsfelder stärker zu bündeln und Systemlösungen für die zukünftige Energielandschaft zu identifizieren. Zwei renommierte Sprecher von Siemens (Professor Michael Weinhold) und der RWTH Aachen (Professor Uwe Sauer) bereicherten die Diskussionen mit externer Expertise. [...].

  • <p>Moderator Ulli Zelle und HZB-Mitarbeiter John Schneider in der Reaktorwerkstatt. Foto: G&uuml;nther Trept</p> <p></p>08.12.2016

    rbb Heimatjournal zu Gast am HZB

    Ein Blick übern Gartenzaun, ein Besuch in der Reaktorwerkstatt. Das HZB ist fester Bestandteil der Region Wannsee und bekam Besuch vom rbb Heimatjournal. Die Vorabendsendung des rbb besucht regelmäßig interessante Orte in Berlin und Brandenburg. Am 10. Dezember 2016 wurde die Sendung mit dem Titel "Ulli Zelle erkundet das alte Dorf Wannsee" im rbb ausgestrahlt. Wer sie verpasst hat, kann sie hier anschauen. [...].

  • <p>Prof. Dr. Michael Steiner</p>06.12.2016

    Physik-Nobelpreis: Arbeiten aus Berlin trugen zum Nachweis der theoretischen Vorhersagen bei – Forschung heute

    Mit der Messung von Quanteneffekten in neue Bereiche der Physik vorstoßen

    Physik-Nobelpreis zeigt enge Verflechtung von theoretischen Vorhersagen und experimentellem Nachweis an wissenschaftlichen Großgeräten. Berliner Forscher erinnert sich an aufregende Experimente zu einem neu aufkommenden Themengebiet. [...].

  • 02.12.2016

    Erstes Thermoelektrik-Kolloquium am HZB brachte Expertinnen und Experten zusammen

    Am 24. November 2016 lud das HZB zum ersten HZB-Thermoelektrik-Kolloquium ein. Im Mittelpunkt standen Fachvorträge von international bekannten Forscherinnen und Forschern zur Entwicklung und Charakterisierung neuartiger thermoelektrischer Materialien. Darüber hinaus diskutierten die Forschenden über Materialeigenschaften, die für die Anwendung in thermoelektrischen Generatoren wichtig sind. Mehr als 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nahmen an der Veranstaltung teil. [...].

  • 01.12.2016

    Personalia: Berufungen

    Das HZB hat kürzlich gemeinsam mit Universitäten und Hochschulen aus Berlin, Potsdam und Bielefeld mehrere Berufungsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Mehr erfahren Sie in diesem Überblick: [...].

  • <p>Die zweiatomaren Nickel-Ionen (grau) sind bei tiefen Temperaturen in einer RF-Ionenfalle gefangen, dabei dient kaltes Helium-Gas (blau) zur W&auml;rmeabfuhr. Das magnetische Feld richtet die Ionen aus.Bild: T. Lau/ HZB</p>28.11.2016

    Neuer Rekord an BESSY II: Zehn Millionen Ionen in einer Ionen-Falle erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

    Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

    Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen elektrisch geladene Molekül-Ionen gefangen sind. Es gelang ihnen, mit einem Puffergas etwa zehn Millionen Ionen auf 7,4 Kelvin (ca. -265,8 Grad Celsius) abzukühlen. Das ist ein neuer Rekord. Zuvor war es nur möglich, etwa tausend Ionen mit Puffergas auf 7,5 Kelvin abzukühlen. Für spektroskopische Analysen reichen tausend Ionen jedoch bei weitem nicht aus. Mit der neuen Methode steht erstmals eine Ionenfalle für die Röntgenspektroskopie bei tiefen Temperaturen bereit, mit der man den Magnetismus und Grundzustände von Molekül-Ionen untersuchen kann. Dies liefert die Grundlagen, um neue Materialien für eine energieeffiziente Informationstechnologie zu entwickeln. Die Arbeit ist im Journal of Chemical Physics veröffentlicht. [...].

  • <p>Anregungszust&auml;nde des Elektronenspins k&ouml;nnten k&uuml;nftig dazu beitragen, Solarzellen noch effizienter zu machen. Bild: Leah Weiss, Cambrigde.</p>25.11.2016

    Mehr Energie aus der Sonne – Neue Ergebnisse zur Rolle von Spins in Energie-Materialien zeigen Wege zu Wirkungsgrad-Steigerungen auf

    HZB und FU Berlin betreiben gemeinsam das Berlin Joint EPR Lab, um die Rolle von Spin-Zuständen in Energie-Materialien zu analysieren. Ein internationales Team aus Berlin und Cambridge hat nun in organischen Halbleitern untersucht, wie durch Lichtabsorption erzeugte so genannte Singulett-Anregungszustände sich aufspalten. Sie konnten komplexe Anregungszustände beobachten, die deutlich länger als erwartet stabil blieben. Ihre Ergebnisse eröffnen neue Wege, um die Singulett-Aufspaltung gezielt zu nutzen, nicht nur für die Optimierung von Solarzellen, sondern auch in spintronischen Bauelementen. Die Arbeit ist nun im Fachjournal Nature Physics veröffentlicht worden. [...].

  • <p>Ihr Vortrag war spitze: Martina Schmid erhielt einen &bdquo;Best Oral Presentation Award&ldquo; auf der PVSEC-26 in Singapur.</p>23.11.2016

    PVSEC 26: Vortrag von Martina Schmid ausgezeichnet

    Ende Oktober fand in Singapur die PVSEC-26 statt, die zu den größten internationalen Konferenzen im Bereich Photovoltaik zählt. Für ihren Vortrag im Bereich „Neue Materialien und Konzepte“ erhielt Prof. Dr. Martina Schmid einen „Best Oral Presentation Award“. [...].

  • <p>Das neue Energy Materials in situ Laboratory (EMIL) mit direktem Zugang zum R&ouml;ntgenlicht von BESSY II wurde am 31. Oktober er&ouml;ffnet. Bild: HZB</p>21.11.2016

    Forschen für die Energiewende: EMIL@BESSY II startklar für das Kopernikus Projekt „Power-to-X“

    Das Speichern von Überschussstrom aus Solar- und Windenergie zählt zu den großen Herausforderungen der Energiewende. Daher hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Kopernikus-Projekt „Power-to-X“ (P2X) aufgesetzt, um Forschungsprojekte zur Umwandlung von elektrischer Energie aus Sonne und Wind in chemische Grundstoffe, gasförmige Energieträger und Kraftstoffe voran zu bringen. An dem Forschungsvorhaben beteiligt sich auch das Helmholtz-Zentrum Berlin. Mit dem jetzt eröffneten Laborkomplex EMIL@BESSY II stehen einzigartige Synthese- und Analytiktools mit direktem Zugang zum Röntgenlicht von BESSY II zur Verfügung. Insgesamt sind 17 Forschungseinrichtungen, 26 Industrieunternehmen sowie drei zivilgesellschaftliche Organisationen eingebunden. In der ersten Entwicklungsphase fördert das BMBF das Projekt mit 30 Millionen Euro. [...].

  • <p>Die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler kamen aus Reinickendorf zum Helmholtz-Tag nach Wannsee und brachten gute Laune mit. Foto: HZB/S. Kodalle&nbsp;</p>17.11.2016

    Helmholtz-Tag im HZB-Schülerlabor

    Am 15. November 2016 lud das Schülerlabor zum Helmholtz-Tag nach Wannsee ein. Die Fünftklässler der Peter-Witte-Grundschule aus Reinickendorf erhielten einen Einblick in die Arbeit von Hermann von Helmholtz und experimentierten zum Thema Magnetismus. Der Helmholtz-Tag fand zum fünften Mal in den Schülerlaboren in der Helmholtz-Gemeinschaft statt. [...].

  • <p>Prof. Dr. Stuart Parkin, Max Planck Institute of Microstructure Physics, Alexander von Humboldt Professor, Martin Luther University Halle-Wittenberg; Photo credit: MPI-Halle</p>16.11.2016

    HZB Distinguished Lecture on 21 November: Prof. Stuart Parkin speaks about spin and ion currents for future computing technologies

    (english)

    We cordially invite you to the "HZB Distinguished Lectures". Prof. Stuart Parkin from the Max Planck Institute of Microstructure Physics, Alexander von Humboldt Professor, Martin Luther University Halle-Wittenberg will present on 21 November 2016 his thoughts on "Beyond charge currents: spin and ion currents for future computing technologies". [...].

  • <p>Dr. Schr&ouml;der-Smeibidl. Foto: Kathleen Friedrich</p>15.11.2016

    Birgit Schröder-Smeibidl ist administrativer Vorstand am Deutschen Institut für Ernährungsforschung

    Die langjährige Hauptabteilungsleiterin des „Facility Managements“ und Sicherheitsbevollmächtigte des HZB, Dr. Birgit Schröder-Smeibidl, wechselte zum 1. November als administrativer Vorstand an das Deutsche Institut für Ernährungsforschung in Potsdam. Die Geschäftsführung des HZB gratulierte Frau Schröder-Smeidbidl zu ihrer neuen Aufgabe. [...].

  • <p>Am Kompetenz-Zentrum Photovoltaik soll mit den F&ouml;rdergeldern ein Verdampfungsprozess optimiert werden, damit sich CIGS-Module schneller industriell fertigen lassen. Foto: HZB</p>14.11.2016

    Die Herstellung von CIGS-Solarzellen beschleunigen

    Bundeswirtschaftsministerium fördert Projekt speedCIGS mit 4,7 Millionen Euro

    Ein Projektkonsortium aus Forschung und Industrie hat unter Beteiligung des Photovoltaik-Kompetenzzentrums (PVcomB) des Helmholtz-Zentrum Berlins ein großes Drittmittelprojekt eingeworben. Das Projekt „speedCIGS“ wird vom Bundeswirtschaftsministerium mit 4,7 Millionen Euro über vier Jahre gefördert, davon gehen 1,7 Millionen Euro an das HZB. Mit dem Geld wollen die Projektpartner den Herstellungsprozess für CIGS-Dünnschichtsolarzellen beschleunigen und die Technologie attraktiver für die Industrie machen. [...].

  • <p>Die R&ouml;ntgenreflektivit&auml;t des Mo/Si Multilagenspiegels wird durch den um &Delta;<em>t</em> zeitversetzten Laserpuls stark ver&auml;ndert. Bild: HZB</p>14.11.2016

    Methodenentwicklung an BESSY II: Standard-Röntgenspiegel nun auch für ultraschnelle Experimente einsetzbar

    Elektronische, magnetische und strukturelle Prozesse in Energiematerialien finden auf Zeitskalen zwischen Femtosekunden und 100 Pikosekunden statt. Um solche Prozesse zu beobachten, wird die Probe mit einem ersten Lichtpuls angeregt und dann mit einem zeitlich verzögerten Abfragepuls „abgetastet“. Dabei ist es allerdings entscheidend, dass der zeitliche Überlapp beider ultrakurzen Lichtpulse exakt bekannt ist. Nun hat ein Team vom HZB und der Universität Potsdam eine neue und überraschend simple Lösung gefunden, um auch bei Lichtpulsen mit unterschiedlichen Wellenlängen, z.B. aus dem Infrarot- und Röntgenbereich, den zeitlichen Überlapp genau zu messen: Sie setzen dafür einen Standard-Röntgenspiegel ein, der auch sonst in BESSY II  verwendet wird. Der Spiegel besteht aus alternierenden Nanolagen von Molybdän und Silizium, die durch Laseranregung dynamisch ihre Dicke ändern, was sich auf die Reflektivität des Spiegels auswirkt. [...].

  • <p><span class="Beschriftung1"><span>ANSTO: Adi Paterson, Simone Richter, HZB: Prof Anke Kaysser-Pyzalla und Thomas Frederking (v.l.n.r.). Bild: ANSTO</span></span></p>08.11.2016

    HZB und ANSTO erweitern ihr Memorandum zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit

    Gemeinsam die Energie-Material-Forschung vorantreiben

    Die Verantwortlichen des HZB und der Australian Nuclear Science and Technology Organisation (ANSTO) haben ihr Memorandum of Understanding deutlich erweitert, das seit 2015 zwischen beiden Einrichtungen besteht. Insbesondere wollen sie die Zusammenarbeit im Bereich der Energie-Material-Forschung weiter verstärken. [...].

  • <p>Kathrin Aziz-Lange im Elektronenspeicherring BESSY II. Foto: HZB/A. Kubatzki</p>03.11.2016

    Kathrin Aziz-Lange ist Professorin an der Universität Bielefeld

    Seit 1. November 2016 ist Kathrin Aziz-Lange Junior-Professorin an der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld. Die Physikerin leitet seit Januar 2016 eine Helmholtz-Nachwuchsgruppe am Helmholtz-Zentrum Berlin. Mit ihrem Team erforscht sie Defekte in Materialsystemen für die solare Brennstofferzeugung und nutzt dafür die vielfältigen Operando-Charakterisierungsmöglichkeiten der Synchrotronquelle BESSY II. [...].

  • <p>von links: Prof. Robert Schl&ouml;gl, Prof. Anke Kaysser-Pyzalla, Prof. Johanna Wanka, Prof. Otmar Wiestler, Dr. Jutta Koch-Unterseher, Thomas Frederking; Foto: HZB/D. Au&szlig;erhofer</p>01.11.2016

    2000 Quadratmeter großer Laborkomplex für die Erforschung neuer Energie-Materialien eröffnet

    Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka weihte gemeinsames Labor von Helmholtz-Zentrum Berlin und Max-Planck-Gesellschaft ein

    Das Energy Materials In-Situ Laboratory, EMIL, ist nach drei Jahren Bauzeit vollendet. Der am Synchrotron BESSY II in Berlin-Adlershof angebaute neue Laborkomplex für die Erforschung von Energie-Materialien ist am 31. Oktober 2016 im Beisein von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka feierlich eröffnet worden. In dem neuen Labor, das einen unmittelbaren Zugang zum brillanten Licht des Elektronenspeicherrings BESSY II hat, wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zukünftig Materialien für die regenerative Energiegewinnung synthetisieren und analysieren. In den Aufbau des Labors wurden zirka 20 Millionen Euro investiert.  [...].

  • <p>Ein Laserpuls versetzt die gel&ouml;sten Molek&uuml;le in einen angeregten elektronischen Zustand. Dann kann die Bindungsenergie der angeregten Elektronen gemessen werden. Solche Laserexperimente sind nur im Ultrahochvakuum m&ouml;glich. Bild: HZB</p>19.10.2016

    Methodenentwicklung am HZB: Ionische Flüssigkeiten vereinfachen Laserexperimente mit flüssigen Proben

    Ein HZB-Team hat eine neue Methode entwickelt, um Moleküle in Lösung mit Laserexperimenten analysieren zu können. Dies war bisher schwierig, weil sich dafür die Probe im Vakuum befinden muss, Flüssigkeiten unter Vakuum aber verdampfen.  Dem Team ist es nun gelungen, das Lösungsmittel durch eine ionische Flüssigkeit zu ersetzen, die im Vakuum nicht verdampft: So können die  Moleküle mit einem Laserpuls angeregt werden, und das Verhalten der angeregten Zustände im Vakuum gemessen werden. Dies gibt Aufschluss über physikalische und chemische Prozesse in neuartigen flüssigen Energie-Materialien, wie sie etwa in organischen Solarzellen oder Katalysatoren zum Einsatz kommen. [...].

  • <p>Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Autumn School 2016.</p>19.10.2016

    Nachwuchsforschende aus elf Ländern bei der Herbstschule des Helmholtz Virtuellen Instituts “Microstructure Control for Thin-Film Solar Cells”

    Die „Autumn School on Microstructural Characterization and Modelling of Thin-Film Solar Cells” brachte vom 9. bis 14. Oktober 2016 Vortragende und Teilnehmende aus elf Ländern zusammen. 30 Doktorierende sowie Postdoktoranden und -doktorandinnen diskutierten in der Akademie Berlin-Schmöckwitz über Charakterisierungs- und Simulationsmethoden für die Entwicklung effizienter Dünnschichtsolarzellen. [...].

  • 10.10.2016

    Im Twitter-Storify: Worüber auf dem Zukunftsworkshop zur Energie-Material-Forschung an BESSY II diskutiert wurde

    Das Helmholtz-Zentrum Berlin entwickelt neuartige Materialien, mit denen sich zukünftig Energie effizienter umwandeln und speichern lässt. Um über neue Themen in der Energie-Material-Forschung zu diskutieren, lädt das HZB Nutzerinnen und Nutzer von Universitäten, Forschungseinrichtungen und aus der Industrie zum BESSY II Foresight Workshop on Energy Materials Research ein, der vom 10. bis 11. Oktober 2016 stattfindet. Der Dialog mit den Teilnehmenden ist sehr wichtig, um neue Forschungsfelder sowie die Erwartungen und zukünftigen Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer von BESSY II kennenzulernen. Hier geht es zum Programm. [...].

  • <p>Unter dem Eisen-Nickel-Film befindet sich ein supraleitender Punkt (gestricheltes Quadrat). X-PEEM-Messungen zeigen die magnetischen Dom&auml;nen innerhalb der Eisen-Nickel-Legierung vor (links) und nach dem Einschreiben (rechts). In dieser Probe ist ein Monopol entstanden (Pfeile, rechts). Bild: HZB</p>10.10.2016

    Zukünftige Informationstechnologien: Neues Materialsystem ermöglicht lokale magnetische Monopole - Ausblick auf energieeffiziente Datenspeicher

    Ein internationales Team hat an BESSY II einen neuen Weg gefunden, um exotische magnetische Muster wie Monopole oder Wirbel in einer dünnen magnetischen Schicht zu erzeugen. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für schnelle und energieeffiziente Datenspeicher. Das neue Materialsystem besteht aus einer supraleitenden Mikrostruktur, die mit einem extrem dünnen ferromagnetischen Film beschichtet ist. Ein kurzfristig angelegtes äußeres Magnetfeld regt Ströme in den supraleitenden Bereichen an. Durch diese Ströme werden die gewünschten magnetischen Muster stabil in die ferromagnetische Dünnschicht eingeschrieben. Die Ergebnisse sind in Advanced Science publiziert. [...].

  • 05.10.2016

    Diana Quintero Castro wird Professorin an der Universität Stavanger in Norwegen

    Diana Quintero Castro wird Professorin an der technisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Stavanger. Am HZB erforscht die Physikerin magnetische Materialien und betreut an der Neutronenquelle BER II das Dreiachsen-Spektrometer FLEXX. Nach ihrem Wechsel nach Norwegen wird sie weiterhin mit Neutronenstreuung an verschiedenen europäischen Neutronenquellen arbeiten. Frau Quintero Castro hat den Ruf angenommen und wird das HZB Ende Dezember 2016 verlassen. [...].

  • <p>Sch&uuml;lerUni: Zwei Mal im Jahren geh&ouml;ren die H&ouml;rs&auml;ale der Freien Universit&auml;t Berlin den Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern der 5. und 6. Klasse. Foto: FU Berlin</p>30.09.2016

    HZB-Schülerlabor zu Gast bei der SchülerUni der Freien Universität Berlin

    Vom 26. bis 30. September 2016 öffnet die Freie Universität Berlin ihren Campus für Berliner Schulen. Unter dem Motto „Lernen für eine zukunftsfähige Welt“ bietet sie 80 verschiedene Workshops an und verwandelt Hörsäle und Seminarräume in Mitmachlabore und Kreativwerkstätten. Das HZB-Schülerlabor unterstützt die SchülerUni mit zwei Workshops zum Thema „Nachhaltigkeit und Klimaschutz“. [...].

  • <p>SEM &ndash; Abbildung eines metallischen Nano Netzwerks in (links) periodischer&nbsp; Aufbau und&nbsp; eine optische Abbildung einer fraktalen Struktur (rechts). Bild: M. Giersig/HZB</p>27.09.2016

    Nanotechnologie für Energie-Materialien: Elektroden wie Blattadern

    Nano-dimensionierte Metalldrähte finden zunehmend Interesse als leitfähige Elemente für die Herstellung transparenter Elektroden. Zum Einsatz kommen solche transparenten Elektroden in Solarzellen oder Touchscreen-Panels. Zu den wichtigsten Parametern einer Elektrode für die Anwendung in der Photovoltaik gehört neben einer hohen elektrischen Leitfähigkeit eine exzellente optische Durchlässigkeit. Ein internationales Team um den HZB-Wissenschaftler Prof. Dr. Michael Giersig hat kürzlich demonstriert, dass metallische Netze, die fraktal-ähnliche Nanostrukturen besitzen, andere metallische Netze in ihrer Nützlichkeit für die genannten Anwendungen übertreffen. Diese Ergebnisse wurden jetzt in der jüngsten Ausgabe des renommierten Journals Nature Communications veröffentlicht. [...].

  • <p>Das Expertensystem analysierte die Datens&auml;tze von 364 Kristallen aus einem bestimmten Protein, die mit unterschiedlichen Fragmentmolek&uuml;len getr&auml;nkt waren.&nbsp;Bild: Structure 2016: doi: 10.1016/j.str.2016.06.010</p>26.09.2016

    Methodenentwicklung an BESSY II: Automatische Auswertung beschleunigt die Suche nach neuen Wirkstoffen

    Die MX-Beamlines der Röntgenquelle BESSY II am HZB sind auf die hochautomatisierte Strukturanalyse von Proteinkristallen spezialisiert. Mit bereits über 2000 bestimmten Proteinstrukturen sind sie in Deutschland mit Abstand die produktivsten Beamlines dieser Art und werden von Forschung und Industrie stark nachgefragt. Nun haben Teams der Philipps-Universität Marburg und des HZB auch die Auswertung der Datensätze automatisiert: Das neu entwickelte Computerprogramm (Expertensystem) identifiziert aus den Rohdaten einer Röntgenstrukturanalyse diejenigen Molekülfragmente, die sich als Startpunkt für die Entwicklung eines Wirkstoffs eignen. An einer Serie von 364 Proben demonstrierten die Kooperationspartner, dass das Expertensystem zuverlässig arbeitet und die Suche nach einem passenden Wirkstoff beschleunigen kann. Die Arbeit ist im Journal Structure publiziert. [...].

  • <p>Lesen Sie <a href="/media/media/aktuell/print//lichtblick/155/hzb_lichtblick-29_september-2016_extern_web.pdf">hier </a>die Online-Ausgabe.</p>26.09.2016

    Neue HZB-Zeitung "lichtblick" erschienen

    In der neuen Ausgabe erwarten Sie viele interessante Themen. Unter anderem erzählt Simone Raoux, warum sich viele Forscherinnen und Forscher auf die Eröffnungen des Energy Materials In-situ Laboratory (EMIL)-Labors am 31. Oktober 2016 freuen. Mit dem Anschluss an das Synchrotronlicht von BESSY II können die Forschenden eine unglaubliche Vielfalt an Energie-Materialien charakterisieren. Hier geht es zur Online-Ausgabe. [...].

  • <p>&Uuml;ber hundert Expertinnen und Experten tauschten sich auf der internationalen Konferenz zu "Dynamic Pathways in Multidimensional Landscapes" aus, die im September in Berlin stattgefunden hat. Bild:HZB</p>19.09.2016

    VI-Konferenz "Dynamic Pathways in Multidimensional Landscapes 2016"

    Mitten in Berlin, gegenüber dem Pergamonmuseum, fand letzte Woche die Internationale Konferenz "Dynamic Pathways in Multidimensional Landscapes 2016" statt. Über 100 Expertinnen und Experten kamen vom 12. – 16. September 2016 im Magnus-Haus der Deutschen Physikalischen Gesellschaft zusammen. [...].

  • 15.09.2016

    Aktion STADTRADELN: HZB-Team derzeit auf dem vierten Platz in Berlin

    3100 Kilometer haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des HZB-Team in nur einer Woche mit dem Rad zurückgelegt. Damit landet das HZB im berlinweiten Ranking der Aktion STADTRADELN derzeit auf Platz 4. Die Aktion zeigt: Radfahren für den Klimaschutz - das geht. Denn in nur einer Woche hat das HZB-Team insgesamt mehr als 440 Kilogramm Kohlenstoffdioxid eingespart. Der Aktionszeitraum läuft vom 9. bis 29. September 2016. Mitmachen bei der Aktion ist immer noch möglich. Hier geht`s zur Anmeldung. [...].

  • <p>Cover: WILEY-VCH Verlag</p>15.09.2016

    Handbuch zu Charakterisierungsmethoden von Dünnschicht-Solarzellen unter Mitwirkung von HZB-Forschern erschienen

    Im August 2016 ist die zweite, erweiterte Auflage des Fachbuchs "Advanced Characterization Techniques for Thin-Film Solar Cells" beim renommierten WILEY-VCH Verlag erschienen. Mit-Herausgeber ist der HZB-Forscher Dr. Daniel Abou-Ras; insgesamt elf Autorinnen und Autoren aus dem HZB haben Beiträge für dieses Nachschlagewerk verfasst. Es liefert einen umfassenden Überblick über zahlreiche Charakterisierungs- und Modellierungstechniken, die für Solarzellenmaterialien und -bauelemente angewandt werden. [...].

  • <p>Participants of QENS 2016 and WINS 2016</p>12.09.2016

    International conference QENS 2016 and Workshop WINS 2016 in Potsdam

    (english)

    From 5th to 9th of September HZB has hosted two international scientific events dedicated to the study of the dynamics at nanoscale, QENS and WINS 2016. While Quasielastic Neutron scattering conference (QENS 2016) was dedicated to the scientific applications, international Workshop on Inelastic spectrometers WINS 2016 allowed to touch on the instrumental aspects. 108 scientists from all over the world participated in these events organized in the heart of the Potsdam. [...].

  • <p>Eine neue Generation von Sensoren: die Schuppen des "versteinerten" Kiefernzapfens biegen sich bei Befeuchtung gegen die Schwerkraft aufw&auml;rts und beim Trocknen wieder zuru&#776;ck. Bild: WZS</p>09.09.2016

    Aus der Forschung der Nutzer: Wie Wasser Glas bewegt

    Pflanzen nutzen Kapillarkräfte, um Flüssigkeit hochzuziehen. Dafür besitzen sie ein Netz aus dünnen Röhren (Kapiilaren), das auch dafür sorgt, dass sich das Material bei Flüssigkeitsaufnahme ausdehnt. Auch bei Zapfen von Nadelbäumen verhält es sich so. Ein Team am Lehrstuhl für Biogene Polymere der Technischen Universität München (TUM) am Wissenschaftszentrum Straubing (WZS) hat nun die pflanzlichen Bestandteile durch Silikatglas ersetzt. Dabei stellten sie fest, dass sich auch die Schuppen des künstlich versteinerten Zapfens bei Aufnahme von Feuchtigkeit bewegen. Untersuchungen an der Synchrotronquelle BESSY II in Berlin zeigten, dass die innere Struktur des Kiefernzapfens auch im fossilisierten Zustand bin in den Nanometerbereich erhalten bleibt. Die Arbeit legt Grundlagen für eine neue Generation von Sensoren. [...].

  • <p>Die Wissenschaftsetage im Bildungsforum pr&auml;sentiert zwei spannende Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit in Forschung und Kunst unter Mitwirkung von zwei HZB-Mitarbeitern. Foto: cK. Fritze</p>06.09.2016

    Veranstaltungshinweis: Vortrag Potsdamer Köpfe mit Daniel Abou-Ras und Vernissage der Ausstellung „Das Bild entsteht im Kopf“ von Kerstin Berthold

    Am 8. September lädt die Wissenschaftsetage des Bildungsforums Potsdam zu zwei interessanten Veranstaltungen ein. Den Auftakt macht Daniel Abous-Ras um 18 Uhr mit seinem Vortrag: „Das lässt tief blicken – Solarzellen unter dem Mikroskop“. Der Physiker zeigt dabei, wie die Entwicklung neuer Solarzellen durch verschiedene Methoden der Mikroskopie unterstützt werden kann. Diese Bilder inspirierten die Künstlerin Kerstin Berthold unter anderem zu ihren Collagen, die im Anschluss an den Vortrag in der Ausstellung „Das Bild entsteht im Kopf“ zu sehen sind. Die Vernissage findet um 19:30 Uhr statt. [...].

  • <p>12 neue Mitarbeitende:&nbsp;Sieben Auszubildende und f&uuml;nf Teilnehmer dualer Studieng&auml;nge starten dieses Jahr am&nbsp;HZB in das Berufsleben.</p>01.09.2016

    Start in das Berufsleben

    Sieben Auszubildende und fünf Teilnehmer dualer Studiengänge beginnen dieses Jahr ihre Ausbildung am HZB. Am 1. September wurden sie von Thomas Frederking, dem kaufmännischen Geschäftsführer des HZB, und den Ausbildenden herzlich begrüßt. [...].

  • <p>Robert Seidels Ergebnisse sind wichtig f&uuml;r das Design von Experimenten und die korrekte Auswertung von Messdaten. Bild:HZB</p>31.08.2016

    Posterpreis mit Redezeit

    Mittlere freie Weglänge für Elektronenstreuung in flüssigem Wasser deutlich kürzer als vermutet

    Dr. Robert Seidel vom Institut für Methoden der Materialentwicklung (EM-IMM) hat den Posterpreis auf der renommierten Gordon-Research-Conference (GRC) „Water & Aqueous Solutions“ gewonnen, die im August in Holderness, USA, stattfand. Mit dem Preis war auch die Gelegenheit verbunden, die Resultate in einem 15-minütigen Vortrag vorzustellen. Seidel präsentierte seine neuesten Ergebnisse zur Winkelverteilung von Photoelektronen in flüssigem Wasser. Diese Ergebnisse hatte er an den Mikroflüssigkeitsstrahlanlagen LiquidjetPES und SOL³PES an der UE52-SGM Beamline am BESSY II erzielt. [...].

  • 29.08.2016

    Europäisches Projekt zu Dünnschicht-Kesterit-Solarzellen erfolgreich abgeschlossen

    Elf Partner aus verschiedenen europäischen Ländern haben sich in dem EU-Forschungsprojekt KESTCELLS (2012-2016) zusammengeschlossen. Die Kooperation hatte sich zum Ziel gesetzt, neue Expertinnen und Experten auszubilden und dabei die Effizienz von Kesterit-Solarzellen zu steigern. Zum Abschluss des Projekts, Ende August 2016, sind diese Ziele nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen. [...].

  • <p>Lithium-Ionen wandern durch den Elektrolyten (gelb) in die Schicht aus kristallinem Silizium (c-Si) ein. Im Lauf der Beladung bildet sich eine 20 Nanometer d&uuml;nne Schicht (rot) in der Silizium-Elektrode, die extrem viele Lithium-Atome aufnimmt. Skizze: HZB</p>08.08.2016

    Energie speichern mit Silizium-Dünnschichten - Neue Hinweise für das Design von Silizium-Lithium-Akkus durch Neutronenmessungen

    Lithium-Ionen-Akkus könnten ihre Kapazität theoretisch versechsfachen, wenn ihre Anode statt aus Graphit aus Silizium bestünde. Ein HZB-Team hat erstmals mit Neutronenmessungen detailliert beobachtet, wie Lithium-Ionen in Silizium einwandern. Ihre Arbeit zeigt, dass schon extrem dünne Silizium-Schichten ausreichen, um eine maximale Beladung mit Lithium zu ermöglichen. Die Arbeit ist in der Zeitschrift ACSnano der American Chemical Society veröffentlicht.

    [...].

  • <p>18 Studierende aus neun L&auml;ndern sind f&uuml;r die n&auml;chsten zwei Monate am HZB zu Gast. Bild: S. Zerbe/HZB</p>03.08.2016

    Sommerstudentenprogramm gestartet


    Im August und September sind 18 Studierende aus aller Welt am HZB zu Gast. Sie nehmen am internationalen Sommerstudentenprogramm teil, das das HZB seit über 25 Jahren organisiert. Im Lauf des achtwöchigen Praktikums arbeiten sie, gut betreut durch ein HZB-Team, an einem eigenen Projekt in der Energie- und Materialforschung. [...].

  • <p>Fabian Weber (rechts) untersucht nun im Team von Dr. Annika Bande (links) die Dynamik von Elektronen-Prozessen in Graphen-Oxid-Quantenpunkten. Solche Quantenpunkte k&ouml;nnten als Katalysatoren die solare Wasserspaltung effizienter machen. Mit den theoretischen Modellierungen von Weber lassen sich aus den experimentellen Daten der Gruppe um Dr. Tristan Petit sehr viel mehr Informationen gewinnen. Bild: HZB</p>01.08.2016

    Zwei Freigeist-Fellows am HZB verflechten ihre Forschung

    Am HZB-Institut für Methoden der Materialentwicklung forschen zwei Freigeist-Fellows, die von der VolkswagenStiftung gefördert werden: Die theoretische Chemikerin Dr. Annika Bande modelliert schnelle Elektronen-Prozesse und Dr. Tristan Petit untersucht Nanoteilchen aus Kohlenstoff. Nun konnte Annika Bande mit einem Modulantrag bei der VolkswagenStiftung zusätzlich 150.000 Euro für eine weitere dreijährige Doktorandenstelle einwerben. Die Doktorarbeit wird beide Freigeist-Vorhaben miteinander verknüpfen. [...].

  • <p>Richtfest der neuen Beschleunigerhalle am 27. Juli 2016. Fotos: HZB/S.Zerbe</p>27.07.2016

    Richtfest für die neue Beschleunigerhalle des HZB

    Der Rohbau der Halle für „bERLinPro“ – die Testanlage eines Linearbeschleunigers mit Energierückgewinnung – am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) steht. Das äußerst komplexe Bauwerk wurde innerhalb von nur zehn Monaten auf dem Wilhelm-Conrad-Röntgen-Campus des HZB in Berlin-Adlershof errichtet. Das Richtfest fand am 27. Juli 2016 in Anwesenheit der Baufirmen, hochrangiger Gäste und der Mitarbeitenden des HZB statt. [...].

  • <p>Entwurf &amp; Rendering: DGI Bauwerk</p>25.07.2016

    Einladung - Richtfest für die neue Beschleunigerhalle des HZB

    Der Rohbau der Halle für „bERLinPro“ – die Testanlage eines Linearbeschleunigers mit Energierückgewinnung – am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) steht. Das äußerst komplexe Bauwerk wurde innerhalb von nur zehn Monaten auf dem Wilhelm-Conrad-Röntgen-Campus des HZB in Berlin-Adlershof errichtet. Das Richtfest findet am 27. Juli 2016 um 13 Uhr in Anwesenheit der Baufirmen, hochrangiger Gäste und der Mitarbeitenden des HZB statt. [...].

  • <p>Ein Ausschnitt aus dem Kristallgitter der Probe verdeutlicht, dass die Spins widerspr&uuml;chlichen Anforderungen ausgesetzt sind. Die gr&uuml;nen und roten Balken zwischen Gitterpl&auml;tzen symbolisieren ferromagnetische Wechselwirkungen. Die blauen Balken dagegen die antiferromagnetischen. Bild: HZB</p>25.07.2016

    Exotischer Materiezustand: "Flüssige" Quantenspins bei tiefsten Temperaturen beobachtet

    Ein Team am HZB hat experimentell eine sogenannte Quanten-Spinflüssigkeit in einem Einkristall aus Kalzium-Chrom-Oxid nachgewiesen. Dabei handelt es sich um einen neuartigen Materiezustand. Das Besondere an dieser Entdeckung: Nach gängigen Vorstellungen war das Quantenphänomen in diesem Material gar nicht möglich. Nun liegt eine Erklärung vor. Die Arbeit erweitert das Verständnis von kondensierter Materie und könnte auch für die zukünftige Entwicklung von Quantencomputern von Bedeutung sein. Die Ergebnisse sind nun in Nature Physics veröffentlicht. [...].

  • 22.07.2016

    Klangkunst im Speicherring, Ausstellung im Rohbau: Der Juli steht ganz im Zeichen der Kunst am HZB

    Malerei, Installation, Foto, Video, Performance: Studierende und bereits etablierte Kunstschaffende stellen in der unterirdischen Teilchenbeschleunigerhalle bERLinPro aus. Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) als Bauherr, DGI Bauwerk als Architekten und der Kurator Enno Wallis laden unter dem Titel SPEED zu einer außergewöhnlichen Kunstausstellung ein. Sie wird am Freitag, den 29. Juli um 19 Uhr eröffnet und wird dann für zwei Tage bis zum 31. Juli zu sehen sein. Am Sonntag wird um 15:00 Uhr der TIBES ART AWARD II verliehen - ein Kunstpreis, der an drei Aussteller geht. Der erste Preis wird von DGI Bauwerk gestiftet. Der Eintritt ist frei.

    [...].

  • <p><strong>Blick in die unterirdische Beschleunigerhalle:</strong> Sie verwandelt sich f&uuml;r drei Tage in einen Ausstellungsort f&uuml;r Kunst. Foto: HZB/S.Zerbe</p>22.07.2016

    Kunstausstellung im Beschleuniger-Rohbau des HZB vom 29. bis 31. Juli

    Malerei, Installation, Foto, Video, Performance: Studierende und bereits etablierte Kunstschaffende stellen in der unterirdischen Teilchenbeschleunigerhalle bERLinPro aus. Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) als Bauherr, DGI Bauwerk als Architekten und der Kurator Enno Wallis laden unter dem Titel SPEED zu einer außergewöhnlichen Kunstausstellung ein. Sie wird am Freitag, den 29. Juli um 19 Uhr eröffnet und bis zum 31. Juli zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.

    [...].

  • <p>Foto: DPG/B&ouml;ttcher</p>21.07.2016

    HZB-Experten diskutierten auf dem Parlamentarischen Abend der Deutschen-Physikalischen Gesellschaft über Energieversorgung

    Das Helmholtz-Zentrum Berlin beteiligte sich als eine der großen deutschen Forschungseinrichtungen der Energieforschung am Parlamentarischen Abend der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Prof. Dr. Bernd Rech aus dem HZB-Institut für Silizium-Photovoltaik übernahm dabei die wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung. Die Schirmherrin des Abends zum Thema „Die Energie von Morgen und Übermorgen“ war Edelgard Bulmahn, Vize-Präsidentin des Deutschen Bundestages. [...].

  • <p>Gerriet K. Sharma beim Aufbau des Ikosaederlautsprechers, Foto: Kristijan Smok (izlog)</p>12.07.2016

    Klangkünstler Gerriet K. Sharma entwirft akustische Skulpturen zu BESSY VSR

    Von 13. bis 19. Juli 2016 zeichnet der Künstler Klänge vor Ort auf
    Der Elektronenspeicherring BESSY II bietet die Kulisse für ein außergewöhnliches Kunstprojekt. Der Klangkünstler Gerriet K. Sharma von der Kunsthochschule Graz will Prinzipien der Beschleunigerphysik in akustische, dreidimensionale Kompositionen übersetzen. Vom 13. bis 19. Juli wird der Künstler vor Ort sein, um Klänge direkt im Elektronenspeicherring einzufangen.  [...].

  • <p>Die R&ouml;ntgendiffraktometer im X-Ray CoreLab stehen allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zur Verf&uuml;gung. Bild: S.Kodalle/HZB</p>11.07.2016

    X-Ray CoreLab steht bereit

    Ab sofort können alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Gäste am HZB die vielfältigen Röntgendiffraktometrie-Geräte am X-Ray CoreLab nutzen. Jedes Instrument ist technisch auf dem neuesten Stand und auf bestimmte Untersuchungen spezialisiert. Die Messzeit wird über einen Online-Kalender vergeben. [...].

  • <p>Prof. Klaus Lips, Prof. Emad Aziz und Dr. Alexander Schnegg (v.l.n.r) sind von der Monash-University zu APL-Professoren ernannt worden. Bild: HZB</p>07.07.2016

    Monash University ernennt drei HZB-Forscher zu APL-Professoren

    Die Zusammenarbeit zwischen dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und der Monash-University, Melbourne, Australien, intensiviert sich. Nun hat die Monash-University drei HZB-Wissenschaftler mit außerplanmäßigen Professuren ausgezeichnet. Prof. Klaus Lips, Dr. Alexander Schnegg und Prof. Emad Aziz arbeiten bereits seit mehreren Jahren mit dem international bekannten Chemiker Prof. Leone Spiccia von der Monash University im Bereich Energiematerialforschung zusammen. [...].

  • <p>Opening of the CIGSTech Workshop by Prof. Dr. Rutger Schlatmann (HZB) and Prof. Dr. Michael Powalla (ZSW)</p> <p>Foto: Zentrum f&uuml;r Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-W&uuml;rttemberg (ZSW)</p>01.07.2016

    Helmholtz-Zentrum Berlin auf der European Photovoltaic Solar Energy Conference

    Am 23. Juni haben das Helmholtz-Zentrum Berlin und das ZSW gemeinsam eine Expertenwerkstatt zu CIGS-Technologien auf der EU-PVSEC-Konferenz in München organisiert. Über 150 Teilnehmende aus Europa, Asien und Nordamerika kamen dabei zusammen. Sie erhielten einen ausführlichen Überblick über die neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen bei CIGS-Dünnschicht-Solarzellen und die vielfältigen industriellen Anwendungen weltweit. [...].

  • <p>Forschung in einem k&uuml;nstlerischen Kontext: Besucher bei der Er&ouml;ffnung der Ausstellung im Martin-Gropius-Bau. Foto: Oliver Rader</p>01.07.2016

    Veranstaltungshinweis: Thomas Struths Ausstellung "Nature & Politics" im Martin-Gropius-Bau mit Fotografie von BESSY II

    Thomas Struth zählt zu den international wichtigen Künstlern seiner Generation. Erstmals präsentiert er 37 großformatige Fotografien aus den Jahren 2005 bis 2016 im Berliner Martin-Gropius-Bau. Gleich im Eingangsbereich der Ausstellung wird das großformatige Werk "Measuring, Helmholtz-Zentrum, Berlin 2012" gezeigt. Die Ausstellung "Nature & Politics" kann bis zum 18. September 2016 besucht werden. [...].

  • <p>Hier geht`s zur <a href="/mediathek/bildarchiv/pincollection.jspx?collectionName={95770378-0dfd-42a0-9b7d-63d5e42d3048}#1467098954837_0">Bildergalerie</a>; Fotos: HZB/P. Dera.</p>28.06.2016

    Bildergalerie: Lange Nacht der Wissenschaften am HZB

    Es war ein toller Abend: Zur Langen Nacht der Wissenschaften kamen 4.000 interessierte Besucher ans HZB. Viele Stationen im Elektronenspeicherring, im Schülerlabor und in der Kekuléstraße lockten mit Experimenten. Unser Fotograf Phil Dera hat die schönsten Augenblicke mit seiner Kamera eingefangen. Hier geht es zur Bildergalerie. [...].

  • <p>Den Umgang mit Forschungsdaten, die an den Gro&szlig;ger&auml;ten des HZB entstehen, regelt nun eine <a href="/pubbin/vademecumdatei?did=326">Data Policy</a>. Foto: HZB/M.Muske</p>27.06.2016

    Data Policy für Forschungsdaten am HZB beschlossen

    Forschende erhalten fünf Jahre exklusiven Zugriff auf ihre Daten
    Die Instrumente an den Großgeräten des Helmholtz-Zentrum Berlin produzieren große Mengen an Messdaten. Diese Daten müssen langfristig gespeichert werden und sollen zudem der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Die Regeln für den Umgang mit diesen Daten am HZB sind nun in einer Data Policy festgelegt. Am 14. Juni 2016 hat die Geschäftsführung diese Richtlinie beschlossen. Demnach sollen Messdaten im Regelfall nach fünf Jahren öffentlich zugänglich sein. [...].

  • <p>Die Grafik veranschaulicht, wie Jodatome (lila) zwischen das organische Netz und die metallische Unterlage wandern und so die Haftung reduzieren. Grafik: IFM, University of Link&ouml;ping</p>22.06.2016

    Aus der Forschung der Nutzer: Sanftes Entkoppeln legt Nanostrukturen frei

    Am Synchrotronspeicherring BESSY II des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat ein internationales Team einen raffinierten Weg gefunden, um organische Nanostrukturen von Metalloberflächen abzukoppeln. Die Messungen belegen: Durch Einschleusen von Jod erhält man ein Netz aus organischen Molekülen, die fast wie ein freistehendes Netz erscheinen. Dies könnte ein Weg sein, um Nanostrukturen von Metalloberflächen auf andere Oberflächen zu übertragen, die sich besser für molekulare Elektronik eignen. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift „Angewandte Chemie“ publiziert. [...].

  • <p>BFO hat eine Perowskit-Kristallstruktur. Bild: Universit&auml;t Tokio</p>22.06.2016

    Neuer Effekt beim Laserinduzierten Umschalten von Bits für höhere Speicherdichten

    Ein internationales Team hat an BESSY II eine neue Möglichkeit entdeckt, wie sich die Informationsdichte in Speichermedien künftig weiter erhöhen lässt. Sie beschossen dafür das ferromagnetische Material BaFeO3 (BFO) mit kurzen Laserpulsen, welche einen kurzzeitigen Phasenübergang im Material bewirken. Das ermöglichte es, ansonsten stabile magnetische Regionen sehr lokal umzuschalten. Dies konnten sie mit ultrakurzen Röntgenpulsen an der Femtospex-Anlage nachweisen. Dieser Effekt könnte einen neuen Weg eröffnen, um Daten zu speichern. Die Ergebnisse sind nun in Phys. Rev. Letters publiziert. [...].

  • <p>Mit Hilfe der EELS-Elektronenspektroskopie lassen sich im Rasterelektronenmikroskop die einzelnen Atome in der Heterostruktur kartieren: Die supraleitenden YBaCuO-Regionen sind an Yttrium (Blau) und Kupfer (pink) erkennbar, w&auml;hrend in der ferromagnetischen Schicht Mangan (gr&uuml;n) und Lanthan (rot) eingebaut ist. Bild: MPI Stuttgart.</p>21.06.2016

    Koexistenz von Supraleitung und Ladungsdichtewellen beobachtet

    Physiker haben an BESSY II ein Materialsystem aus dünnen ferromagnetischen und supraleitenden Schichten untersucht. An den Grenzflächen bildeten sich Ladungsdichtewellen aus, die erstaunlich weit in die supraleitende Schicht hineinreichten. Die Ergebnisse zeigen neue Wege auf, um die Supraleitung zu beeinflussen und sind nun in Nature Materials publiziert. [...].

  • <p>Dr. Catherine Dubourdieu ist Expertin f&uuml;r die Integration funktionaler Oxide auf Halbleitern. Foto: privat</p>20.06.2016

    Antrittsvortrag von Dr. Catherine Dubourdieu am 23. Juni 2016

    Seit April 2016 baut die renommierte Physikerin Dr. Catherine Dubourdieu am Helmholtz-Zentrum Berlin das Institut „Funktionale Oxide für die energieeffiziente Informationstechnologie" auf. Wir laden Sie herzlich zum Antrittsvortrag am 23. Juni 2016 um 13 Uhr in den Hörsaal am Lise-Meitner-Campus ein. Das Thema ihres Vortrags lautet: "Functional Oxides for Energy Efficient Information Technology: From Material to Device". [...].

  • <p>Die Illustration zeigt, wie die Goldatome unter dem Graphen sitzen. Bild: HZB</p>16.06.2016

    Graphen auf Halbleitersubstrat als Kandidat für Spintronik

    Graphen auf Siliziumkarbid könnte ein interessantes Materialsystem für künftige spintronische Bauelemente werden.  Durch eingeschleuste Goldatome kann die Spin-Bahn-Wechselwirkung punktuell so stark erhöht werden, dass sich die Spins kontrollieren lassen. Dies zeigen erste Ergebnisse an BESSY II, die nun in den Applied Physics Letters veröffentlicht sind.  [...].

  • <p>Die Membran besitzt Poren im Abstand von 105 Nanometern, die als Haftstellen f&uuml;r die magnetischen Dom&auml;nenw&auml;nde wirken. Bild: HZB</p>14.06.2016

    Spintronik: Effizientes Materialsystem für die wärmeunterstützte Datenspeicherung

    Ein HZB-Team hat Dünnschichten aus Dysprosium-Kobalt über einer nanostrukturierten Membran an BESSY II untersucht. Sie zeigten, dass eine Erwärmung auf nur 80 Grad Celsius ausreicht, um die Magnetisierung von winzigen Nano-Regionen neu auszurichten. Dies ist weit weniger als bislang für die wärmeunterstützte magnetische Datenspeicherung (Heat Assisted Magnetic Recording) nötig war. Ziel dieser Forschung sind schnelle und energieeffiziente Datenspeicher, die mehr Informationen auf kleinster Fläche speichern. Die Ergebnisse sind in dem neuen Fachjournal Physical Review Applied veröffentlicht. [...].

  • <p><strong>Besucheranstrum am Elektronenspeicherring BESSY II: </strong>2900 kamen zum Schauen, Staunen und Fragen stellen. Foto: HZB/P.Dera</p>13.06.2016

    4000 Besucher bei der Langen Nacht der Wissenschaften am HZB

    Am 11. Juni 2016 strömten fast 4000 Menschen zur Langen Nacht der Wissenschaften an das Helmholtz-Zentrum Berlin am Standort Adlershof. Mitgebracht haben die Besucher viele Fragen, Neugier und Spaß am Experimentieren. Ein Besuchermagnet war der Elektronenspeicherring BESSY II, den 2900 Menschen besichtigten. Das Institut für Silizium-Photovoltaik lockte mit Laborführungen, Vorträgen und Experimente zum Thema Energie 1100 Besucher an. In einem Storify haben wir die schönsten Momente eingefangen; außerdem gibt es eine Bildergalerie. [...].

  • 13.06.2016

    Forschungsmagazin Sichtbar erschienen

    Eine neue Ausgabe des HZB-Forschungsmagazins Sichtbar ist erschienen. Das Magazin richtet sich an eine breite Öffentlichkeit und stellt Menschen am HZB und ihre Forschung an Energie-Materialien vor.
      [...].

  • <p><strong>Blick in die Experimentierhalle am Beschleuniger BESSY II:</strong> Nur zur Langen Nacht der Wissenschaften ist der Beschleunigerring f&uuml;r alle offen. Foto: HZB/M.Setzpfandt</p>08.06.2016

    Lange Nacht der Wissenschaften am 11. Juni von 17 bis 24 Uhr am HZB – Vorbeikommen und Staunen

    Wissenschaft hochaktuell – das gibt es an vielen Instituten und Universitäten wieder am 11. Juni zur Langen Nacht der Wissenschaften. Doch einen Teilchenbeschleuniger von innen bestaunen – das können die Besucher nur am HZB. Wir laden Sie herzlich ein, sich auf einen Rundgang durch BESSY II in Adlershof zu begeben. Warum braucht man solche aufwendigen Anlagen? Und wofür ist das Licht gut, das im Beschleuniger entsteht? Kommen Sie am 11. Juni vorbei – und finden Sie es selbst heraus. [...].

  • <p>Hier geht es zur <a href="/media/media/aktuell/print//lichtblick/150/lichtblick_juni-2016_extern_web.pdf" class="Extern">Online-Ausgabe</a>.</p>02.06.2016

    Neuer „lichtblick“ erschienen

    Ein Forscher mit Vision: Das ist der Franzose Tristan Petit. Er will synthetische Nanodiamanten entwickeln, die mit Sonnenlicht und Kohlendioxid solare Brennstoffe wie Methan produzieren. In der Titelgeschichte erzählt der Freigeist-Stipendiat aus dem Team von Emad Aziz, was er alles vorhat. [...].

  • <p>Biostruktur des Dentins: Tubuli und Netz von Kollagenfasern, in denen mineralische Nanopartikel eingebettet sind. Grafik: Jean-Baptiste Forien, &copy; <span>Charit&eacute;</span> &ndash; Universit&auml;tsmedizin Berlin</p>02.06.2016

    Nutzerforschung an BESSY II: Was Zähne fester macht als jedes bekannte künstliche Material

    Dentin gilt als einer der beständigsten biologischen Stoffe überhaupt. Wie Wissenschaftler der Charité–Universitätsmedizin Berlin nun zeigen konnten, ist es in seiner Zusammensetzung langlebiger als jedes künstlich geschaffene Material. Der Grund dafür liegt in seinen winzigen Nanostrukturen und hier insbesondere im Wechselspiel der einzelnen Komponenten. Die präzise Interaktion zwischen Proteinfasern und mineralischen Nanopartikeln ist dafür verantwortlich, dass Dentin ausgesprochen hohem Druck standhalten kann. Dies haben Messungen an der Synchrotronquelle BESSY II des Helmholtz-Zentrums Berlin nachgewiesen. Die Ergebnisse sind jetzt in der Fachzeitschrift Chemistry of Materials veröffentlicht. [...].

  • 02.06.2016

    Call for Applications: 20 doctoral fellowships offered by Graduate School of Analytical Sciences Adlershof

    (english)

    SALSA, the Graduate School of Analytical Sciences Adlershof at Humboldt-Universität zu Berlin, is announcing 20 doctoral fellowships. The program offers a structured, three-year period of multidisciplinary research combined with an integrated curriculum in Analytical Sciences. The HZB supports SALSA by supervising some PhD students. Deadline for application is June 13th, 2016. [...].

  • <p>Durch die Kombination von zwei unterschiedlichen Methoden (RIXS und Fluoreszenzspektroskopie) konnte das Team die elektronischen Zust&auml;nde der Probe im Detail vermessen. Bild: R. Golnak/ HZB</p>11.05.2016

    Chemie von Eisen in wässriger Lösung entschlüsselt

    Ein HZB-Team hat an der Synchrotronquelle BESSY II zwei unterschiedliche Methoden kombiniert, um mehr Informationen zur Chemie von Übergangsmetallverbindungen in Lösung zu gewinnen. Solche Verbindungen können als Katalysatoren in Energiematerialien gewünschte Reaktionen befördern, sind aber bislang noch nicht vollständig verstanden.  Sie zeigten an einem einfachen Modellsystem aus Eisen in Wasser, wie sich aus dem systematischen Vergleich sämtlicher elektronischer Wechselwirkungsprozesse ein detailliertes Bild der elektronischen Zustände ermitteln lässt. Die Ergebnisse sind nun im open access Journal von Nature, den Scientific Reports, publiziert. [...].

  • 10.05.2016

    Helmholtz Innovation Labs: Neues Förderinstrument der Helmholtz-Gemeinschaft

    Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) erhält mit HySPRINT eine von sieben Projektförderungen und stärkt damit den Technologietransfer im Themenfeld Energiematerialien

    Das HZB baut das Helmholtz Innovation Lab HySPRINT auf, um zusammen mit Unternehmenspartnern neue Materialkombinationen und Prozesse für Energieanwendungen zu entwickeln. Die Basis bilden Silizium und metallorganische Perowskit-Kristalle. Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert das Projekt über die nächsten fünf Jahre aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds mit 1,9  Millionen Euro, dazu kommen Eigenanteile des HZB sowie der Industriepartner. [...].

  • <p>Akademie Schm&ouml;ckwitz, Berlin</p>04.05.2016

    Autumn School on Microstructural Characterization and Modelling of Thin-Film Solar Cells

    After the successful first edition of this school in 2014, we invite you cordially to join this Autumn School to be held at Akademie Schmöckwitz, Berlin, Germany, October 9-14, 2016. Application submission will be possible until June 30, 2016.

    Please find all information and the submission site for your applications at /events/autumn-school/index_en.html [...].

  • <p>Sebastian Schmidt zeigt eines der CIGS-Module. Bild: HZB</p>04.05.2016

    HZB erhält Fördermittel, um den Herstellungsprozess für CIGS-Solarzellen zu optimieren

    Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat ein großes Projekt eingeworben, um mit Partnern aus Deutschland und den Niederlanden den Herstellungsprozess für CIGS-Dünnschichtsolarzellen weiter zu optimieren. Der vakuumfreie Prozess kommt ohne giftige Gase aus und wird günstiger. Das Projekt läuft unter dem Akronym ACCESS-CIGS, das für „Atmospheric Cost Competitive Elemental Sulpho-Selenisation for CIGS” steht. [...].

  • <p>EU PVSEC 2015</p>29.04.2016

    Intersolar Europe / EU PVSEC / 7th IW-CIGSTech Workshop 2016 – Munich, 20-24 June 2016

    We cordially invite you to visit the HZB booth during Intersolar Europe - The world’s leading exhibition for the solar industry and its partners from 22 to 24 June 2016 in Munich, Germany. Also the online registration is open for the EU-PVSEC and we invite you to join the 7th IW-CIGSTech Workshop and Dinner on 23 June 2016, a joint meeting from HZB and ZSW organised as a parallel event of the EU-PVSEC. [...].

  • <p>Die Skizze zeigt die charakteristische Spin-Ausrichtung (Pfeile) von Elektronen in einem topologischen Isolator (unten). Ein zirkular polarisierter Laserpuls dreht die Spins aus der Oberfl&auml;chenebene der Probe heraus (Mitte). Dies l&auml;sst sich mit einem linear polarisierten zweiten Puls nachweisen (oben).</p>29.04.2016

    Spintronik für künftige energieeffiziente Informationstechnologien: Spin-Ströme in Topologischen Isolatoren kontrolliert

    Ein internationales Team um den HZB-Forscher Jaime Sánchez-Barriga hat gezeigt, wie sich in Proben aus einem Topologischen Isolator-Material spinpolarisierte Ströme gezielt in Gang setzen lassen. Zudem konnten sie die Ausrichtung der Spins in diesen Strömen kontrollieren. Damit demonstrierten sie, dass sich diese Materialklasse dafür eignet, mithilfe von Spins Daten zu verarbeiten. Die Arbeit ist in der renommierten Zeitschrift Physical Review B erschienen und wurde als "Editor's Suggestion" ausgezeichnet. [...].

  • <p>Eine Zitrone als Batterie. Wir zeigen wie das geht!</p> <p>Foto: S. Kodalle</p>28.04.2016

    70 Mädchen beim Girls‘ Day am HZB

    Raus aus der Schule, rein ins Labor: Dem Aufruf folgten rund 100.000 Mädchen zum bundesweiten Aktionstag „Girls‘ Day“ und wählten aus insgesamt 9.500 verschiedenen Angeboten. 70 von ihnen, im Alter von 9 bis 15 Jahren, kamen an das Helmholtz-Zentrum Berlin. Sie informierten sich, welche naturwissenschaftlichen und technischen Berufe man in einem Forschungszentrum braucht – und schlüpften in Workshops selbst in die Rolle einer Forscherin oder Programmiererin. [...].

  • 28.04.2016

    Helmholtz Virtual Institute International Conference "Dynamic Pathways in Multidimensional Landscapes" 2016

    (english)

    We invite you to join the International Conference "Dynamic Pathways in Multidimensional Landscapes" which will take place in the heart of Berlin at the Magnus-Haus of the German Physical Society from September, 12th -16th, 2016. Now, the Online registration is open. [...].

  • <p>Hier geht es zur <a href="/media/media/aktuell/print//lichtblick/146/hzb_lichtblick_maerz-2016_extern_web.pdf" class="Extern">Online-Ausgabe </a>der lichtblick.</p>22.04.2016

    Neuer lichtblick: HZB-Strategie für die Zukunft, Soziale Netzwerke, Helmholtz-Laborplattform

    Das HZB schärft sein Profil. In unserer aktuellen Ausgabe stellen wir Ihnen die Strategie und Vision des HZB sowie wichtige Ziele und Handlungsfelder vor. Außerdem berichten wir über Menschen am Zentrum, Open Access und Soziale Netzwerke für den Beruf. Weitere Themen: [...].

  • <p>Die Messergebnisse (Photonenenergie versus Zeit) belegen Defekte (unteres Signal), die nach etwa 120 Minuten rasch verschwinden. Dies entspricht dem &Uuml;bergang von der kupferarmen Phase in die kupferreiche Phase. Bild: HZB</p>21.04.2016

    Dünnschicht-Solarzellen: Wie Defekte in CIGSe-Zellen entstehen und verschwinden

    Kupferanteil spielt entscheidende Rolle

    Eine internationale Kollaboration aus deutschen, israelischen und britischen Teams hat die Abscheidung von einzelnen Chalkopyrit-Dünnschichten untersucht. An der Röntgenquelle BESSY II des Helmholtz-Zentrums Berlin konnten sie beobachten, wann sich während der Deposition bestimmte Defekte bilden und unter welchen Umständen sie ausheilen. Die Ergebnisse geben Hinweise für die Optimierung der Herstellungsprozesse und sind nun in „Energy & Environmental Science“ publiziert. [...].

  • <p>Lernen im Gr&uuml;nen: Die Sommerstudentinnen und Studenten der Quantsol kommen aus der ganzen Welt in die Alpen, um Experten aus der Photovoltaik und Photokatalyse zu treffen. Die Schule kann bis zu 56 Studentinnen und Studenten aufnehmen.Bild: HZB</p>14.04.2016

    Anmeldung startet: Sommerschule Quantsol zu Photovoltaik und solarer Energieumwandlung

    Angehende Solarforscherinnen und -forscher sind zur 9. Internationalen Photovoltaik-Sommerschule des HZB und der Technischen Universität Ilmenau eingeladen. Die Quantsol (International Summer School on Photovoltaics and New Concepts of Quantum Solar Energy Conversion) findet vom 4. bis 11. September 2016 im österreichischen Hirschegg im Kleinwalsertal statt. Interessierte können sich ab sofort bis zum 31. Mai 2016 bewerben. [...].

  • <p>Das Bild zeigt, wie Sonnenlicht zun&auml;chst&nbsp; ein Farbstoffmolek&uuml;l anregt und ein Elektron freisetzt. Dieses Elektron kann jedoch an der Grenzfl&auml;che zwischen Farbstoff- und ZnO-Halbleiterschicht eingefangen werden. Bild: Mario Borgwardt/HZB</p>13.04.2016

    Rätsel um Effizienzverlust von Zinkoxid-basierten Farbstoffsolarzellen aufgeklärt

    Um Sonnenenergie in Strom oder solare Brennstoffe umzuwandeln, benötigt man spezielle Materialsysteme. Zum Beispiel solche, die aus organischen und anorganischen dünnen Schichten bestehen. Bei der Umwandlung der Sonnenenergie spielen Prozesse an den Grenzflächen dieser Schichten eine entscheidende Rolle. Nun hat ein HZB-Team um Prof. Emad Aziz erstmals mit ultrakurzen Laserpulsen direkt beobachtet, wie sich zwischen den organischen Farbstoffmolekülen und einer Zinkoxid-Halbleiterschicht Grenzflächenzustände bilden, in denen Ladungsträger eingefangen werden. Dies erklärt, warum ZnO-Farbstoffsolarzellen aktuell hinter den Erwartungen zurückbleiben. Die Ergebnisse sind im Rahmen einer Zusammenarbeit mit der australischen Monash-University am Joint Lab vom Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und der Freien Universität Berlin (FU) entstanden und im Open Access Magazin von Nature, den Scientific Reports, online publiziert. [...].

  • <p>Dr. Catherine Dubourdieu ist Expertin f&uuml;r die Integration funktionaler Oxide auf Halbleitern. Foto: privat</p>12.04.2016

    Energie-Materialien: Dr. Catherine Dubourdieu baut Institut "Funktionale Oxide für die energieeffiziente Informationstechnologie" auf

    Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) stärkt seine Energie-Material-Forschung und baut ein neues Institut auf. Dank der Helmholtz-Rekrutierungsinitiative konnte das HZB die renommierte Forscherin Catherine Dubourdieu als Institutsleiterin gewinnen. In dem neu gegründeten Institut für „Funktionale Oxide für die energieeffiziente Informationstechnologie" erforscht sie Dünnschichten aus Metalloxiden, die besonders interessante Kandidaten für die Informationstechnologie der Zukunft sind. Frau Dubourdieu wechselte vom Institut „Nanotechnologies de Lyon“ des CNRS und arbeitet seit dem 11. April 2016 am HZB. [...].

  • <p>Foto: Wista Management GmbH</p>11.04.2016

    Veranstaltungstipp: „Battle den Horst“ – Science Slam mit HZB-Physiker am 14. April im Technologiepark Adlershof

    Der Science Slam „Battle den Horst“ geht in die nächste Runde – dieses Mal mit Beteiligung eines HZB-Kandidaten. Beim Adlershofer Science Slam am 14. April erklären Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie effizient Solarzellen sind und wie Nanospaghetti Krebs besiegen. Sie rappen über Supraleiter und geben erste Hilfe-Tipps, um unangenehme Schweißströme zu stoppen. In nur zehn Minuten bringen die Slammer ihre Forschungsthemen auf verständliche Weise auf den Punkt. „Battle den Horst“, 14. April, 18.30 Uhr, Eintritt: 4 Euro (Die Veranstaltung ist ausverkauft)
    [...].

  • <p>Die dreidimensionale Netzwerkstruktur des ultrapor&ouml;sen und flexiblen Materials DUT-49 besitzt eine hohe Speicherkapazit&auml;t f&uuml;r Methangas. &copy; TU Dresden, Prof. AC1</p>08.04.2016

    Energiespeichermaterialien unter Druck

    Überraschendes Ergebnis an BESSY II: Hoher Druck kann Gasaufnahmekapazität von MOFs zunächst verringern

    Metallorganische Gerüststrukturen (MOFs) können in ihren Poren Gase wie Methan speichern. Nun haben Teams der Technischen Universität Dresden und des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) den Prozess der Gasaufnahme in den Poren unter Druck an BESSY II erstmals genau beobachtet. Der dabei entdeckte überraschende Effekt stellt neue Anwendungen für MOFs in Aussicht. Ab einem bestimmten Druck entweicht bereits adsorbiertes Gas eruptionsartig, weil Poren schrumpfen. Diese Beobachtung wurde durch eine speziell entwickelte Probenumgebung für die Energiematerialforschung ermöglicht. Die Ergebnisse sind nun in Nature veröffentlicht. [...].

  • 04.04.2016

    Schwerpunktprogramm zu Topologischen Isolatoren geht in die zweite Förderperiode

    Die Bewerber um Fördermittel für Forschung an Topologischen Isolatoren haben sich am 15. und 16. Februar am HZB in Adlershof getroffen. Es handelt sich um die zweite Förderperiode für das Schwerpunktprogramm SPP 1666 der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die Mitte 2016 bis 2019 läuft. In Schwerpunktprogrammen bringen Forscher aus ganz Deutschland ihre jeweilige Expertise ein. [...].

  • <p>Preis&uuml;bergabe an Oliver Supplie (3.v.l.). Personen auf dem Foto (v.l.n.r.): Prof. Dr. M. M&uuml;hlberg (Preiskommission), Prof. Dr. M. Heuken (Preiskommission, Vorsitzender AK Epitaxie), O. Supplie, Dr. W. Miller (Vorsitzender DGKK), Dr. J. Friedrich (Chair GCCCG)</p> <p>Foto: Thomas Jau&szlig;</p>22.03.2016

    Nachwuchsforscherpreis für Oliver Supplie

    Die Deutsche Gesellschaft für Kristallzüchtung und Kristallwachstum (DGKK) zeichnete am 16. März 2016 Oliver Supplie mit einem Nachwuchspreis in Dresden aus. Supplie arbeitet an der TU Ilmenau und am Helmholtz-Zentrum Berlin. Mit dem Preis würdigt die DGKK Oliver Supplies hervorragende Arbeit zum besseren Verständnis von Grenzflächen zwischen III-V Halbleitern und Silizium. Das ist unter anderem für die Herstellung hocheffizienter Bauelemente bedeutend. Supplie nahm den mit 2.500 Euro dotierten Preis auf der „1st German Czechoslovak Conference on Crystal Growth“ entgegen. [...].

  • <p>Die Skizze zeigt den Aufbau der Probe: die n-dotierte Siliziumschicht (schwarz), eine d&uuml;nne Siliziumoxidschicht (grau), eine Zwischenschicht (gelb) und schlie&szlig;lich die Schutzschicht (braun), auf der die Katalysatorpartikel mit dem Elektrolyten (gr&uuml;n) in Kontakt kommen. Bild: M. Lublow</p>21.03.2016

    Solare Brennstoffe: Raffinierte Schutzschicht für das „Künstliche Blatt”

    Ein Team am HZB-Institut für Solare Brennstoffe hat ein Verfahren entwickelt, um empfindliche Halbleiter für die solare Wasserspaltung („Künstliches Blatt“) mit einer organischen transparenten Schutzschicht zu versehen. Die extrem dünne Schutzschicht aus vernetzten Kohlenstoffatomen ist stabil und leitfähig und mit Katalysator-Nanopartikeln aus Metalloxiden bedeckt. Diese beschleunigen die Spaltung von Wasser unter Lichteinstrahlung. Die so hergestellte Hybridstruktur zeigt als Photoanode für die Sauerstoffentwicklung Stromdichten von über als 15 mA/cm2. Die Ergebnisse sind nun in Advanced Energy Materials veröffentlicht. [...].

  • <p>Das Team konnte erstmals mit der Methode der inelastischen R&ouml;ntgenstreuung beobachten, wie der Aufbau von Wasserstoffbr&uuml;cken die C=O Bindung im Azeton-Molek&uuml;l ver&auml;ndert.&nbsp; Bild:ar&ouml;/HZB</p> <p></p>16.03.2016

    Die Vermessung der Chemie: Lokaler Fingerabdruck von Wasserstoffbrücken-Bindungen experimentell erfasst

    Ein Team aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin konnte nun erstmals messen, wie neue Verbindungen zwischen Molekülen diese beeinflussen: Sie haben aus Messdaten an der Swiss Lightsource des Paul-Scherrer-Instituts die „Energielandschaft“ von Azeton-Molekülen rekonstruiert und so experimentell den Aufbau von Wasserstoffbrücken zwischen Azeton- und Chloroform-Molekülen nachgewiesen. Die Ergebnisse sind in Nature Scientific Reports veröffentlicht  und helfen, grundlegende Phänomene der Chemie zu verstehen. [...].

  • <p>Aafke Bronneberg in ihrem Labor am HZB-Institut f&uuml;r Solare Brennstoffe. Bild: HZB</p>29.02.2016

    Marie-Curie-Stipendium für Aafke Bronneberg

    Seit Sommer 2013 arbeitet Aafke Bronneberg als Postdoc am HZB-Institut für Solare Brennstoffe. Nun hat die Physikerin eines der begehrten europäischen Marie-Sklodowska-Curie-Stipendien erhalten. Das Stipendium fördert herausragende Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler in der Postdoktorandenphase. Dabei ist ein Wechsel der Forschungseinrichtung und des Landes vorgesehen. Aafke Bronneberg wird daher ab Februar 2017 an das Dutch Institute for Fundamental Energy Research (DIFFER) in Eindhoven, Niederlande, gehen. [...].

  • <p>In reinem Bismut-Selenid (links) gibt es keine Bandl&uuml;cke. Bei Zugabe von magnetischem Mangan (4%, 8%) bildet sich jedoch eine Bandl&uuml;cke (gestrichelte Linien). Dadurch verschwindet die elektrische Leitf&auml;higkeit. Dieser Effekt ist sogar bei Raumtemperatur nachweisbar und hat wider Erwarten nichts mit dem Magnetismus des Mangans zu tun, der sich erst unterhalb von 10 Kelvin (minus 263 Grad Celsius) einstellt. Bild: HZB</p>19.02.2016

    Topologische Isolatoren: Magnetismus spielt keine Rolle beim Zusammenbruch der Leitfähigkeit

    Werden Topologische Isolatoren mit magnetischen Fremdatomen dotiert, dann verliert ihre Oberfläche ihre Leitfähigkeit. Doch anders als bisher angenommen, spielt dabei der Magnetismus, der Fremdatome keine Rolle. Dies zeigten Experimente an der Synchrotronquelle BESSY II des HZB, die nun in Nature Communications veröffentlicht sind.  Das Verständnis dieser Effekte ist eine wichtige Voraussetzung, um Topologische Isolatoren in der Informationstechnologie anwenden zu können. [...].

  • <p>Mehr &uuml;ber die Arbeit von Galina Gurieva, Franziska Huschmann und Alex Redinger finden Sie <a href="/angebote/jobskarriere/postdocs/postdoc-of-the-month_en.html" class="Extern">hier. </a></p>05.02.2016

    Webtipp: Postdoc-Initiative stellt Postdoc des Monats vor

    Was haben Galina Gurieva, Franziska Huschmann und Alex Redinger gemeinsam? Sie forschen als Postdoktoranden am HZB. Um sich besser zu vernetzen, stellt die Postdoc-Initiative des HZB jeden Monat einen Postdoktoranden im Internet vor. Die Nachwuchsforscherinnen und -forscher beschreiben kurz, woran sie arbeiten und welche Instrumente am HZB sie nutzen oder betreuen. Und damit man sich ihre Arbeit besser vorstellen kann, gibt es immer Fotos von den Beamlines, Laboren und Geräten. Hier geht es zur Seite.   [...].

  • <p>Die Skizze zeigt den Aufbau der beiden Metalloxidschichten. Die interessanten neuen Eigenschaften zeigen sich genau an der Grenzfl&auml;che. Bild: M.Bibes</p>04.02.2016

    Sandwiches aus Metalloxiden: Wie sich Eigenschaften der Grenzflächen manipulieren lassen

    Eine französisch-deutsche Kooperation hat ein Schichtsystem aus Übergangsmetalloxiden an BESSY II untersucht. Dabei entdeckten die Wissenschaftler eine neue Möglichkeit, um Eigenschaften der Grenzfläche gezielt zu verändern, zum Beispiel den Ladungstransfer oder die magnetischen Eigenschaften. Möglicherweise könnte man damit sogar neue Formen der Hochtemperatur-Supraleitung erzeugen. [...].

  • <p>Preistr&auml;ger des Helmholtz-Doktorandenpreises 2015 mit Otmar D. Wiestler (Mitte), Pr&auml;sident der Helmholtz-Gemeinschaft, und Stephanie Dittmer (rechts), Bereichsleiterin Strategie/ Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft, auf dem Neujahrsempfang 2016. Foto: Simone M. Neumann/helmholtz</p>28.01.2016

    Matthias May mit dem Doktorandenpreis der Helmholtz-Gemeinschaft ausgezeichnet

    Dr. Matthias May erforschte in seiner Promotion am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB), wie man mit Sonnenlicht noch effizienter Wasser spalten und in Form von Wasserstoff speichern kann. Für seine Arbeit erhielt er am 27. Januar 2016 den mit 5.000 Euro dotierten Doktorandenpreis der Helmholtz-Gemeinschaft. May forscht seit Januar 2016 als Postdoktorand an der Universität Cambridge. [...].

  • <p>Skizziert ist eine Nanoinsel aus Graphen, in die Eisen-Stickstoff-Komplexe eingelagert sind. Katalytisch wirksam sind FeN<sub>4</sub>-Komplexe (orange markiert). Bild: S. Fiechter/HZB</p>27.01.2016

    Alternative zu Platin: Katalysator aus Eisen-Stickstoff-Komplexen in Graphen

    Mit einem neuen Präparationsverfahren haben Teams am HZB und der TU Darmstadt ein preiswertes Katalysatormaterial für Brennstoffzellen hergestellt und eingehend analysiert: Es besteht aus Eisen-Stickstoff-Komplexen, die in Graphen-Inseln von nur wenigen Nanometern im Durchmesser eingebettet sind. Dabei sorgen nur die FeN4-Zentren für die hervorragende katalytische Wirkung, die an Platin heranreicht. Die Ergebnisse lassen sich auch für die solare Wasserstoffproduktion nutzen und sind im Journal of the American Chemical Society veröffentlicht. [...].

  • <p>Flexible CIGS-Module. Foto: ZSW</p>26.01.2016

    Wettlauf der Solarstrom-Technologien: Dünnschicht-Photovoltaik holt auf

    ZSW und HZB legen aktuelle Daten vor – neue Chancen für die EU-Solarindustrie

    Der überwiegende Teil der Photovoltaikanlagen weltweit ist mit Solarzellen aus kristallinem Silizium bestückt. Dank großer Fortschritte in der CIGS-Dünnschichttechnologie könnte sich dies künftig ändern. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung, die das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) zusammen mit internationalen Experten aus Forschung und Industrie durchgeführt haben. Für die Solarindustrie in Europa eröffnen sich dadurch große Chancen, so die Partner in einem auf www.cigs-pv.net veröffentlichten „White Paper“. [...].

  • <p>Vertikaler Schnitt durch einen Quadrupol-Magneten: Schwarz: Feldverteilung in einem definierten vertikalen Abstand zur Mittelebene. Magenta: Elektronenbahnen mit unterschiedlichen Startbedingungen. Bild: C. Rethfeldt/HZB</p>20.01.2016

    Elektronenbahnen in komplexen Magnetfeldern jetzt schneller berechenbar

    Um künftig noch leistungsstärkere Synchrotronquellen zu konzipieren, ist es wichtig, die Elektronenbahnen  in komplexen Magnetstrukturen mit hoher Präzision zu simulieren. Dies erfordert jedoch sehr lange Rechenzeiten. Nun hat ein Team am HZB die Elektronenbahnen mit einem neuen Algorithmus simuliert und damit die erforderliche Rechenzeit verkürzen können. Dies beschreiben sie in Physical Review Special Topics Accelerator & Beams. [...].

  • <p>Schema des Aufbaus der Tandem-Zelle. Bild: H. Cords/HZB</p>07.01.2016

    Optimale Bandlücke für hybride Tandem-Solarzelle aus Silizium und Perowskit

    Tandemsolarzellen aus Silizium und Perowskit gelten als Hoffnungsträger für zukünftige hocheffiziente Solarmodule. Ein Team um den Perowskit-Pionier Henry Snaith, Universität Oxford, hat nun mit Bernd Rech und Lars Korte vom Helmholtz-Zentrum Berlin gezeigt, dass Wirkungsgrade von bis zu 30 Prozent für eine Perowskit-Silizium-Tandemzelle erreichbar sind. Sie haben dafür die chemische Zusammensetzung der Perowskit-Schicht systematisch variiert und so eine Bandlücke von 1,75 Elektronenvolt realisiert, die für die Energieumwandlung optimal ist. Ihre Arbeit ist nun in „Science“ publiziert. [...].

  • <p>Rowan MacQueen</p>07.01.2016

    Rowan MacQueen erforscht optische Energiewandler für die Brennstofferzeugung: Förderung durch das Helmholtz-Postdoktorandenprogramm

    Dr. Rowan W. MacQueen wird im Mai 2016 an das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) kommen und erhält eine Förderung durch das Helmholtz-Postdoktorandenprogramm. Er will die optoelektronischen Eigenschaften an den Grenzflächen von dünnen organischen Schichten zu Oxiden untersuchen. Sie sind relevant, um optische Energiewandler für die Brennstofferzeugung zu entwickeln. Das „Helmholtz-Postdoktorandenprogramm“ fördert den Australier jährlich mit 100.000 Euro für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren.  [...].

  • <div id="infowindow_7baf4b2e2c_2d5f6a_2d11d2_2d8f20_2d0000c0e166dc_7d" class="infowindow_7baf4b2e2c_2d5f6a_2d11d2_2d8f20_2d0000c0e166dc_7d infoValueContainer"> <div class="readOnlyInfoValue">Dr. Kathrin Aziz-Lange</div> <div class="readOnlyInfoValue">Foto: HZB / B. Schurian&nbsp;</div> </div>01.01.2016

    Helmholtz-Zentrum Berlin stärkt Forschung zu Solaren Brennstoffen: Kathrin Aziz-Lange startet mit ihrer neuen Helmholtz-Nachwuchsgruppe

    Dr. Kathrin Maria Aziz-Lange baut seit Jahresbeginn eine Helmholtz-Nachwuchsgruppe zum Thema Solare Brennstoffe am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) auf. Über einen Zeitraum von fünf Jahren erhält sie eine jährliche Förderung in Höhe von 250.000 Euro, die zur Hälfte aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft und zur anderen Hälfte durch das HZB finanziert wird. Die Gruppe untersucht Materialsysteme, die mit Sonnenlicht Wasser spalten und so die flüchtige Solarenergie chemisch im Brennstoff Wasserstoff speichern können. [...].