News und Pressemitteilungen 2012

  • In einer Graphen-Schicht auf Nickel wird jedes zweite <br />Kohlenstoff-Atom stark an ein darunterliegendes <br />Nickel-Atom gebunden, während das jeweils<br /> benachbarte C-Atom nicht auf einem Nickel-Atom sitzt.<br /> Diese Anordnung führt zu einer regelmäßigen Verzerrung <br />der Bienenwaben-Struktur, die eine freie Graphenschicht <br /> zeigen würde. Bild: STM, A. Varykhalov, HZB.21.12.2012

    Graphen auf Nickel: Elektronen verhalten sich wie Licht

    Dr. Andrei Varykhalov und Mitarbeiter aus der Gruppe um Prof. Dr. Oliver Rader haben an BESSY II die elektronischen Eigenschaften von  mit Graphen beschichtetem Nickel untersucht und dabei ein überraschendes Ergebnis erhalten. Sie konnten zeigen, dass sich die Leitungselektronen des Graphen eher wie Licht verhalten und weniger wie Teilchen. Dieses Verhalten hatten Physiker eigentlich nur für freischwebende Graphenschichten erwartet, die eine perfekte Bienenwabenstruktur aufweisen, nicht aber bei Graphen auf Nickel, das die hexagonale Symmetrie stört. Ihre Ergebnisse werden von den Berechnungen zweier theoretischer Gruppen gestützt, die auf neuen Erklärungsansätzen basieren.  Der Bericht der Physiker erschien gestern Abend in der Open-Access-Zeitschrift Phys. Rev. X, der neuen Top-Zeitschrift  von Physical Review. [...].

  • Der Pilatus-Detektor (rechts) ist mit dem ASAXS-Instrument<br />des HZB am FCM-Strahlrohr der PTB installiert.21.12.2012

    Mit neuem Detektor kleinsten Biomarkern auf der Spur

    PTB installiert vakuumkompatiblen ortsempfindlichen Röntgendetektor am Elektronenspeicherring BESSY II. Forscher können damit die Größe kontrastarmer Nanoobjekte bestimmen.

    Biomarker können bei der Entstehung und Behandlung von Krankheiten eine wichtige Rolle spielen. Noch ist es für Forscher sehr schwierig, die Konzentration und Größe dieser winzigen Partikel, die in allen Körperflüssigkeiten vorhanden sind, genau zu messen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist der neue vakuumkompatible ortsauflösende Pilatus-Detektor, der von der Firma DECTRIS in Zusammenarbeit mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB)  entwickelt wurde. Er wurde kürzlich im Labor der PTB am Elektronenspeicherring BESSY II installiert.
    [...].

  • <p>Das Herz des neuen Zonenplattenmonochromators f&uuml;r<br /> ultraschnelle Physik beim Femtoslicing ist eine Anordnung<br /> von verschiedenen im Hause hergestellten sogenannten<br /> Reflektions-Zonenplatten f&uuml;r verschiedene Photonenenergien<br /> im Bereich zwischen 410 und 1333eV. <br />Foto: A. Firsov, M. Brzhezinskaya</p>20.12.2012

    Femtoslicing erfolgreich verbessert: Neue Möglichkeiten für dynamische Messungen mit ultrakurzen Röntgenpulsen

    Ultrakurze Röntgenpulse sind eine unentbehrliche Sonde, um ultraschnelle Vorgänge in Festkörpern und Flüssigkeiten sichtbar zu machen. Um diese am Speicherring zu erzeugen, werden beim Femtoslicing ultrakurze Laserpulse auf die relativistischen Elektronen von BESSY II geschossen, die dann ihrerseits Röntgenpulse von nur 100 femtosekunden Dauer aussenden, einer Zeitskala auf der atomare Ordnungsphenomäne in Festkörpern ablaufen. Den Forschern beim Femtoslicing gelingt es diese Prozesse nun mit Hilfe einer stroboskopischen Methode aufzunehmen. Kürzlich haben HZB-Kollegen diese weltweit einzigartige Anlage bei BESSY II erfolgreich verbessert und damit noch attraktivere Bedingungen für alle Nutzer geschaffen. [...].

  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des <br />SOPHA-Worksshops am HZB20.12.2012

    Mit vereinten Kräften die Photovoltaik-Forschung in Europa stärken

    SOPHIA-Workshop am HZB lieferte praktische Erfahrungen in der Anwendung spezieller Untersuchungsmethoden für Solarzellen

    Die Energiewende beschäftigt nicht nur die deutsche Politik. Auch in anderen europäischen Ländern gibt es das Bestreben, die erneuerbaren Energien weiter auszubauen und intensiv in die dafür notwendige Forschung zu investieren. Um schneller bei diesen dringlichen gesellschaftlichen Fragen voranzukommen, wurde für die Forscherinnen und Forscher mit dem Europäischen Verbundprojekt SOPHIA ein transnationaler Zugang zu den vorhandenen Infrastrukturen in der Photovoltaik-Forschung geschaffen. Im November 2012 veranstalteten HZB-Forscher um Dr. Iver Lauermann, Dr. Klaus Lips und Dr. Alexander Schnegg mit tatkräftiger Unterstützung durch Frau Sandra Fischer (ÖA) und Dr. Volker Hinrichs einen Workshop im Rahmen von SOPHIA. Sie stellten zwei wichtige, am HZB vorhandene Methoden für die Analytik von Materialien für Solarzellen vor. Der Workshop fügt sich in eine Reihe von Veranstaltungen, die zukünftige potenzielle Nutzer des EMIL-Labors in die Planung der analytischen und präparativen Möglichkeiten von EMIL einbeziehen wird. [...].

  • 19.12.2012

    Neue deutsch-russische Forschungsgruppe zu Topologischen Isolatoren

    Der HZB-Physiker Dr. Andrei Varykhalov war mit seinem Antrag auf Förderung einer „Helmholtz-Russia Joint Research Group“ erfolgreich. Mit diesem Programm fördert die Helmholtz-Gemeinschaft seit 2006 zusammen mit der „Russian Foundation for Basic Research“ Kooperationen zwischen deutschen und russischen Wissenschaftlern. Partner auf russischer Seite ist die Chemikerin Prof. Dr. Lada V. Yashina von der Moskauer Staatsuniversität. [...].

  • Der Blick ins Detail (hier in eine CIS-Dünnschicht-<br />solarzelle) hilft Forschern, die Zusammenhänge <br />innerhalb einer Solarzelle besser zu verstehen. <br />Das ist Voraussetzung für Entwicklung von <br />besseren, leistungsfähigeren Solarzellen der <br />nächsten Generation.19.12.2012

    Virtuelles Institut „Mikrostrukturkontrolle für Dünnschichtsolarzellen“ offiziell gestartet

    Kürzlich ist das Virtuelle Institut „Mikrostrukturkontrolle für Dünnschichtsolarzellen“ (MiCoTFSC) feierlich unter Beteiligung aller Partner an den Start gegangen. Das Helmholtz-Zentrum Berlin koordiniert diese Forschungskooperation, die mit Mitteln aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft finanziert wird. Die Sprecherin des Virtuellen Instituts (VI), Prof. Dr. Susan Schorr (HZB), hob während des Kick-off-Meetings die Zusammensetzung des Virtuellen Instituts mit hervorragenden Forschungsgruppen hervor. Sie bringen verschiedene Kompetenzen beim Solarzellenwachstum, mikrostruktureller und optoelektronischer Charakterisierung sowie Material- und Wachstumsmodellierung mit. [...].

  • Dr. Daniel Clemens bekommt den Staffelstab für die <br />Organisation der nächsten Konferenz für <br /> Kleinwinkelstreuung SAS 2015 überreicht. <br /> Photo: Mondephotos, Australia18.12.2012

    Die internationale Konferenz für Kleinwinkelstreuung kommt 2015 nach Berlin

    HZB erhält in Sydney Staffelstab für die Ausrichtung der SAS 2015

    Das Helmholtz-Zentrum Berlin wird 2015 die größte internationale Konferenz für Kleinwinkelstreuung, die  „International small-angle scattering conference“ – kurz SAS 2015 –, in Berlin ausrichten. Daniel Clemens vom HZB warb auf der diesjährigen Konferenz in Sydney für die Berliner Veranstaltung. Der leitende Organisator („Chairman“) der SAS 2012, Elliot Gilbert, überreichte dem gemeinsamen Organisationsteam in Sydney den Staffelstab für die nächste Konferenz und wünschte viel Erfolg bei den Vorbereitungen. Entgegengenommen haben ihn  Daniel Clemens,  Armin Hoell (beide HZB), Michael Krumrey (PTB) und  Andreas Thünemann (BAM).  [...].

  • Das Foto zeigt (von links nach rechts) <br /> Manfred Weiss (HZB-MX), Bartosz Sekula (Lodz),<br /> Uwe Mueller (HZB-MX) und Anna Bujacz,<br /> die die Promotion von Sekula betreut.18.12.2012

    MX-Posterpreis an Bartosz Sekula, Lodz

    Auf dem HZB-Nutzertreffen hat die MX-Gruppe (Makromolekulare Kristallografie) einen eigenen Posterpreis vergeben, der an einen Nachwuchswissenschaftler aus Polen ging.  Auf seinem Poster zeigte Bartosz Sekula  aus der Gruppe um Anna Bujacz von der Universität Lodz erstmals die Kristall-Struktur eines Serum Albumins, das in Pferden vorkommt und medizinisch wichtige Andockstellen aufweist. Serum Albumine sind Eiweiße im Blutserum von Säugetieren und sorgen dafür, dass Substanzen wie Fettsäuren oder Wirkstoffe gebunden werden. „Dem Preisträger gelang es, das Poster ästhetisch ansprechend zu gestalten und gleichzeitig alle notwendigen Belege und Informationen zu diesem Thema unterzubringen“, sagt Manfred Weiss von der MX-Gruppe.

    [...].

  • Das "Berliner Buffet" am Donnerstag Abend.17.12.2012

    Drei Tage Austausch beim Nutzertreffen

    Vom 12. Bis 14. Dezember haben sich über 400 Nutzerinnen und Nutzer der beiden HZB-Großgeräte BER II und BESSY II getroffen, um sich über den Stand der technischen Möglichkeiten zu informieren und über wissenschaftliche Fragen auszutauschen. Höhepunkt war der „Science Day“ am 13. Dezember im Adlershofer Bunsensaal, umrahmt von einem „Neutron Day“ am 12. Dezember in Wannsee und dem „Synchrotron Day“ am 14. Dezember in Adlershof. An diesen beiden Tagen lag der Schwerpunkt auf der Instrumentierung. Am Science Day standen dagegen die wissenschaftlichen Resultate im Vordergrund, die mithilfe von BESSY II und BER II erzielt wurden. [...].

  • 12.12.2012

    Einstein Stiftung finanziert Postdoktoranden

    Die Einstein Stiftung Berlin stellt rund 300.000 Euro für einen  „Einstein International Postdoctoral Fellow“ zur Verfügung, der das Team um Prof. Dr. Emad Flear Aziz verstärken wird. „Damit kann ich einen promovierten Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland bis zum Auslaufen meines ERC-Grants im September 2016 beschäftigen”, sagt Aziz. Als Postdoc kommt ab Januar 2013 Dr. Kaan Atak, Bogazici University, Istanbul, in das neue JULiq-Labor,  das das HZB gemeinsam mit der Freien Universität Berlin betreibt. [...].

  • 05.12.2012

    Forscher zeigen mit Berechnungen, dass kompakte Laser-Plasma-Beschleuniger möglich sind

    Ultrakurze Pulse aus kohärentem Röntgenlicht sind ein fantastisches Mittel, um Einsichten in atomare oder molekulare Reaktionen zu gewinnen. In Freien-Elektronen-Lasern können solche Pulse im Femtosekundenbereich (10 -15 sek) erzeugt werden. Doch bislang sind dafür enorme Beschleuniger nötig, die nur an wenigen Großforschungseinrichtungen der Welt zur Verfügung stehen.  An einer kompakteren Alternative arbeitet Dr. Atoosa Meseck vom HZB-Institut für Beschleunigerphysik mit Kollegen aus dem HZB und anderen Forschungseinrichtungen. Nun haben sie einen Bauplan für eine kompakte Quelle für kohärente kurzwellige Strahlung entworfen und berechnet. Dieses Ergebnis veröffentlichten sie in der Fachzeitschrift "Physical Review".
    [...].

  • 03.12.2012

    HZB-Zeitung "lichtblick" infomiert über Neuigkeiten und gibt Einblicke in den Forschungsalltag des Helmholtz-Zentrum Berlin

    Die HZB-Zeitung "lichtblick" ist erschienen. In der aktuellen Ausgabe nehmen wir dieses Mal unsere Nachwuchsgruppen in den Fokus. Fünf junge Forscherinnen und Forscher entwickeln am HZB mit kreativen Ideen eigene Ansätze und Konzepte weiter. Wir erzählen außerdem, wie HZB-Wissenschaftlerinnen dabei halfen, das Geheimnis um ein Gemälde des Künstlers Amedeo Modigliani zu lüften. Lesen Sie auch, warum es sich lohnt, Azubi am HZB zu werden. Hier finden Sie das PDF der "lichtblick". Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre! [...].

  • Eine Aufnahme zeigt die Topografie von Graphen auf Gold.<br />Durch Überlagerung der Goldstruktur und der 6-eckigen<br />Bienenwaben-Struktur des Graphens entsteht eine regelmäßige<br />Überstruktur (Moiréstruktur), die zehnfach größer ist als die Maschen<br />des Graphennetzes. Diese Moiréstruktur beeinflusst die chemische<br />Wechselwirkung zwischen den beiden Schichten und darüber<br />auch die elektronischen Eigenschaften und das Verhalten<br />der Spins.<br />Bild: HZB/Andrei Varykhalov27.11.2012

    Schalter aus Graphen: Gruppe am HZB erreicht erste Etappe

    Seit Graphen vor wenigen Jahren erstmals isoliert worden ist, gilt das quasi-zweidimensionale Netz aus einer einzigen Lage von Kohlenstoffatomen als Wundermaterial. Es ist nicht nur mechanisch enorm belastbar, sondern auch als Basis für neue spintronische Bauelemente interessant, die die magnetischen Momente der Leitungselektronen nutzen.

    Eine Gruppe von Physikern aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin um Dr. Andrei Varykhalov und Prof. Dr. Oliver Rader hat nun einen ersten Schritt auf dem Weg zu Graphen-Bauelementen gemacht. Dabei arbeiteten sie mit Kollegen aus St. Petersburg, Jülich und Harvard zusammen. Wie sie am 27. 11.2012 in Nature Communications (DOI: 10.1038/ncomms2227) berichten, gelang es ihnen, die so genannte Spin-Bahn-Kopplung der Leitungselektronen im Graphen um den Faktor 10.000 zu erhöhen. Dies reicht aus, um damit einen Schalter zu realisieren, der über kleinste elektrische Felder gesteuert werden kann. [...].

  • Der Campus der Universität Uppsala<br /> Copyright: University Uppsala22.11.2012

    HZB-Wissenschaftler kooperieren in Forschung und Lehre: Dr. Atoosa Meseck unterrichtet „Beschleunigerphysik“ an der Universität Uppsala in Schweden

    Dr. Atoosa Meseck wird vom 25. November bis 10. Dezember 2012 eine Blockvorlesung über „Beschleunigerphysik“ an der Universität Uppsala halten. Die habilitierte Physikerin forscht am Institut für Beschleunigerphysik am Helmholtz-Zentrum Berlin und nimmt Lehrverpflichtungen an der Humboldt-Universität zu Berlin wahr. Im Rahmen einer Kooperation mit dem Fachbereich „Physik und Technologie“ der schwedischen Universität Uppsala engagiert sich Atoosa Meseck, um den wissenschaftlichen Nachwuchs qualifiziert auszubilden. [...].

  • 20.11.2012

    HZB engagiert sich im Rahmen der HU-Graduiertenschule „SALSA“ in Adlershof

    Der HZB-Bereich „Funktionale Materialien“ ist an der Graduiertenschule „SALSA“ der Humboldt-Universität Berlin beteiligt und wird zukünftig einen Promovierenden im Rahmen dieses Programmes betreuen. Die Graduiertenschule der Exzellenzinitiative „SALSA - School of Analytical Sciences Adlershof" schrieb in diesen Tagen die ersten 15 Promotionsstipendien aus. Eine Bewerbung ist bis zum 14. Dezember 2012 möglich. [...].

  • Sebastian Gerischer beim Vortrag auf dem „7th International <br />Sample Environment Workshop“ 05.11.2012

    Sebastian Gerischer erhält Posterpreis auf dem 7. Internationalen Workshop der Probenumgebung in Sydney

    Sebastian Gerischer, Ingenieur in der Abteilung Probenumgebung, wurde für seine Arbeit mit dem „Michael-Meißner-Posterpreis“ ausgezeichnet, der auf dem „7th International Sample Environment Workshop“ verliehen wurde. An dieser Veranstaltung nahmen im September mehr als 60 Teilnehmer von 14 Neutronenstreuzentren aus der ganzen Welt teil. Der Preis ist nach dem ehemaligen Abteilungsleiter der Probenumgebung, Michael Meißner, benannt, der diesen Workshop zum ersten Mal vor mehr als zehn Jahren initiiert hat. Er hat damit entscheidend zur Vernetzung der Probenumgebung und zu ihrer Anerkennung durch die Fachgemeinschaft und Nutzerschaft beigetragen. In dem Poster trug Sebastian Gerischer die neusten technischen Errungenschaften, die in der Probenumgebung des HZB entwickelt wurden, zusammen. [...].

  • <p>Gewinnerbild Science Photo Walk<br />Foto: Lutz Bassin</p>01.11.2012

    HZB Science-Photowalk - Lutz Bassin gewinnt mit Foto einer Vakuumkammer den ersten Preis

    Erstmalig lud das Helmholtz-Zentrum Berlin im August 2012 Hobbyfotografen zu einem Fotospaziergang durch die Labore und den Elektronenspeicherring ein. 40 Fotografen haben fast 400 Wettbewerbsbilder eingereicht. Aus diesen hat eine Jury nun die zehn besten Fotos ausgewählt. Das Siegerbild mit dem Titel „Vakuumkammer in Ruhe“ hat Lutz Bassin aufgenommen. Zu sehen ist eine Vakuumpräperationskammer mit einem Manipulator, um die zu untersuchenden Probe aufzuheizen. Die Jury hat zudem einen Sonderpreis für die beste Portraitfotografie vergeben. Es zeigt einen ehemaligen Kollegen, der in der Werkstatt arbeitet. Cristian Grozea hat diese Momentaufnahme mit seiner Kamera eingefangen. [...].

  • Wie Pilze und Pflanzen die Bewölkung im Amazonas-Regenwald<br />beeinflussen, haben Wissenschaftler des MPIC, Mainz, <br />nun am Nutzerexperiment Maxymus entschlüsselt: <br />An Kaliumsalzen aus Pilzen und Pflanzen kondensieren<br /> organische Substanzen, so dass Aerosolpartikel <br />entstehen. An diesen bilden sich Nebeltröpfchen. <br /> Bild: Christopher Pöhlker / MPI für Chemie 30.10.2012

    Pilze als Wettermacher im Regenwald

    Während in Städten zum Beispiel Ruß, und Staub als Kondensationskeime dienen, sorgen in Regenwäldern vor allem die organischen Ausdünstungen von Pflanzen dafür, dass sich von Zeit zu Zeit Nebel oder Wolken bilden. Dass bei diesem Prozess auch anorganische Salze eine Rolle spielen, haben nun Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemie am BESSY II des HZB entdeckt. Offenbar bilden winzige Kaliumsalzpartikel den Kern der Wolken-Kondensationskeime im Regenwald. Solche Salze werden von Pilzen und Pflanzen ausgedünstet, die damit die Anzahl an Kondensationskeimen und damit auch Wolkenbildung und Niederschlag über dem Regenwald beeinflussen. [...].

  • Von links nach rechts: Martin Jermann, Prof. Dr.-Ing. Anke<br />Kaysser-Pyzalla, Cornelia Yzer, Prof. Dr. Ulrich Frei, Prof. Dr. med.<br />Antonia M. Joussen, Dr. Jutta Koch-Unterseher.<br />Foto: Jennifer Bierbaum/HZB 15.10.2012

    Festkolloquium anlässlich des 2000. Patienten bei der Augentumortherapie

    Die Protonentherapie von Augentumoren wird in Deutschland nur vom Helmholtz-Zentrum Berlin mit der Charité Berlin angeboten, vor kurzem wurde der 2.000. Patient behandelt. Bei ihrem Grußwort auf dem Festkolloquium am 11. Oktober 2012 würdigte Cornelia Yzer, Berlins neue Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, die erfolgreiche Kooperation zwischen HZB und Charité. Diese Kooperation ist nun unbefristet verlängert, sagte Yzer. Damit werden auch in Zukunft Patientinnen und Patienten von dieser Behandlung profitieren können, die in vielen Fällen die Sehkraft des Auges erhält. [...].

  • Dr. Christiane Becker10.10.2012

    BMBF-Nachwuchsgruppe für Christiane Becker

    Dr. Christiane Becker wird am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) eine neue BMBF-Nachwuchsgruppe aufbauen, um nano- und mikrostrukturierte Silizium-Bauelemente für Anwendungen in der Photovoltaik und der Photonik zu entwickeln. Unter dem Titel „Die Nano-SIPPE“ hat sie ein detailliertes Arbeitsprogramm aufgestellt, mit dem sie entscheidende Verbesserungen bei der Herstellung neuer optischer Bauelemente aus dünnen, feinst strukturierten Siliziumschichten erreichen will. Das BMBF fördert das Vorhaben im Rahmenprogramm „Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft – WING“ im BMBF-Nachwuchswettbewerb NanoMatFutur in den nächsten vier Jahren mit rund 950.000 Euro. [...].

  • Begeistertes Publikum bei der Herstellung von Stickstoff-Schoko-Eis.09.10.2012

    Maus-Türöffnertag am Synchrotron BESSY II

    70 Kinder und noch mehr begleitende Erwachsene kamen am 3. Oktober 2012 zum Maus-Türöffnertag an das Helmholtz Zentrum Berlin am Standort Adlershof, um einen Blick auf die Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu werfen.  Anlass war ein Aufruf von der Sendung mit der Maus, am Tag der Deutschen Einheit einen „Türöffnertag“ zu veranstalten: Dabei sollten die Kinder etwas sehen dürfen, das normalerweise nicht für sie zugänglich ist, so wie der Synchrotron Speicherring BESSY II, den eigentlich nur Erwachsene besichtigen können. Den Tag ermöglicht hat Dr. Antje Vollmer, zusammen mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen des HZB hat sie ein Programm für die jungen Besucher entwickelt und sie in zwei Schichten durch BESSY II geführt. [...].

  • Patient während der Behandlung mit hochenergetischen Protonen02.10.2012

    Augentumortherapie: 2000. Patient behandelt

    HZB und Charité laden zum Festkolloquium

    Die Diagnose ist ein Schock: 500 bis 600 Menschen in Deutschland erkranken jährlich an einem malignen Aderhautmelanom. Dieser Augentumor kann das Sehvermögen kosten – und sogar tödlich enden. Die gute Nachricht: Jedes dritte Aderhautmelanom lässt sich durch eine Protonentherapie behandeln, die das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) seit 1998 gemeinsam mit der Charité anbietet. Vor kurzem wurde der 2.000. Patient am HZB Wannsee behandelt. Dieses Ereignis würdigen HZB und Charité gemeinsam mit einem Festkolloquium

    am 11. Oktober 2012, ab 10 Uhr auf dem Lise-Meitner-Campus (Hahn-Meitner-Platz 1, 14109 Berlin) im Hörsaal des HZB. [...].

  • Die Magnetkraftmikroskop-Aufnahme einer 10µm mal 10µm großen<br />Probe zeigt die Labyrinth-artige Struktur der magnetischen Domänen.<br /><br />Fotos: Bastian Pfau02.10.2012

    Röntgenlaser FLASH deckt schnellen Entmagnetisierungsprozess auf

    Ein internationales Forscherteam hat am Freie-Elektronen-Laser FLASH am Helmholtz-Forschungszentrum DESY einen überraschenden Effekt entdeckt, der in ferromagnetischen Materialien zu einer schnelleren Entmagnetisierung führen kann. Dieser Effekt könnte ein Schlüssel zur weiteren Miniaturisierung und Beschleunigung von magnetischen Speichern sein. Die Wissenschaftler um Prof. Dr. Stefan Eisebitt vom Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und der TU Berlin veröffentlichten ihre Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Nature Communications“ (DOI 10.1038/ncomms2108). [...].

  • Dr. Matthias Fehr im Analyselabor des Instituts für <br />Silizium-Photovoltaik: Hier untersuchte er mithilfe der <br />Magnetresonanzspektroskopie verschiedene Siliziumproben.01.10.2012

    Matthias Fehr forscht ab Oktober als Humboldt-Stipendiat an der Universität von Kalifornien in Santa Barbara

    Der Physiker (E-I1) erhält Feodor-Lynen-Forschungsstipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung 

    Matthias Fehr, Post-Doktorand im Institut für Silizium-Photovoltaik am HZB, wird ab Oktober 2012 als Humboldt-Stipendiat an der Universität von Kalifornien in Santa Barbara forschen. Während seines einjährigen Aufenthalts will er vor allem seine analytischen Kenntnisse vertiefen sowie sich neuen Forschungsthemen in der Halbleiterphysik mithilfe der Magnetresonanzspektroskopie widmen. [...].

  • Wasserstoff-Entwicklung an einer graphitischen Kohlenstoff-Nitrid/p-Typ-<br />Chalkopyrit Dünnschicht-Photokathode:<br />Graphitische Kohlenstoffnitrid-Filme,die auf p-Typ-CuGaSe2-Dünnschichten<br />aufgelagert sind, können erfolgreich als neue photo-elektrochemische<br />Bestandteile von Photokathoden zur licht-induzierten Wasserstoffproduktion<br />genutzt werden. 24.09.2012

    Sonnenlicht zu Wasserstoff

    Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum Berlin testen erfolgreich neues Hybridmaterial für die photoelektrochemische Wasserstoffentwicklung

    Sonnenlicht direkt in Wasserstoff umzuwandeln, wäre die ideale Lösung, um Sonnenenergie speicherbar zu machen. Dafür müssen neuartige Halbleitermaterialien entwickelt werden, die in Wasser eingetaucht Licht auffangen und es an Ort und Stelle zur Produktion von Wasserstoff nutzen - eine große technologische Herausforderung. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) haben gemeinsam mit Kooperationspartnern im BMBF-Verbundprojekt „Light2Hydrogen“ ein neuartiges Hybridmaterial hergestellt und analysiert, das dazu in der Lage ist: Die photoelektrochemische Reaktion läuft an einer speziellen Kohlenstoff-Verbindung als Photokatalysator ab, dem so genanntem polymeren Kohlenstoffnitrid. [...].

  • 20.09.2012

    Freunde der kleinen Maus aufgepasst: Wir laden am "Türöffner-Tag“ zu einer spannenden Reise in die Welt der Physik ein

    am 3. Oktober von 10 bis 13 Uhr

    Zum ersten Mal sind wir beim „Türöffner-Tag der Sendung mit der Maus“ mit dabei. Wir laden euch ein, unsere Experimentierhalle in Adlershof anzuschauen, in denen kleinste Teilchen der Physik rasend schnell unterwegs sind. Da nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen, müsst ihr euch für die Führungen anmelden. [...].

  • 18.09.2012

    21 Sommerstudenten aus aller Welt forschen am HZB

    Das achtwöchige Sommerprogramm am HZB ist bei den Studierenden der Physik und Materialwissenschaften sehr beliebt. Auch in diesem Jahr war die Nachfrage auf die 21 Plätze wieder groß. Noch bis zum 27.September arbeiten die Studierenden selbständig  an einem eigenen Forschungsprojekt und werden dabei von erfahrenen Wissenschaftlern betreut. Das Programm ist international ausgerichtet. Unter anderem kommen die Studierenden in diesem Jahr aus Kolumbien, Russland, Italien, Mazedonien, Bulgarien oder Brasilien. [...].

  • <p><a href="/mediathek/video/materialwissenschaften/neutronenforscher_de.html">&#9654;<strong> Video:</strong> Die Neutronenforscher</a></p>13.09.2012

    Neue Filme über die Berliner Neutronenquelle BER II

    "Die Neutronenforscher" oder "Meet the Neutrons" - unter diesen Titeln präsentiert das HZB zwei neue Filme rund um die Neutronenquelle BER II. Mit einem dritten Film, einer grafischen Animation, erläutern wir in zwei Minuten die wichtigsten Fragen zum Aufbau der Neutronenquelle BER II und zu den Sicherheitsfragen. [...].

  • 12.09.2012

    Henning Döscher erhält Marie-Curie-Fellowship der Europäischen Union

    Seit August erforscht er solare Brennstoffe am National Renewable Energy Laboratory (NREL) in den USA
    Nachwuchswissenschaftler Henning Döscher, der 2010 seine Dissertation am HZB mit summa cum laude abgeschlossen hat, erhält ein Marie-Curie-Forschungsstipendium im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms. Dieses ermöglicht Wissenschaftlern einen zweijährigen Forschungsaufenthalt in einem Nicht-EU-Staat. Seit August forscht Döscher am renommierten National Renewable Energy Laboratory (NREL) in den USA, mit dem auch das HZB zusammenarbeitet. [...].

  • <p>Beim Tag der Offenen T&uuml;r k&ouml;nnen Sie die Neutronenquelle BER II <br />besichtigen. Wir beantworten gern Ihre Fragen.</p>10.09.2012

    Neutronenquelle BER II in Berlin-Wannsee öffnet am 14. September Türen für Anwohner und Interessierte

    Am Freitag, den 14. September von 14 bis 19 Uhr lädt das Helmholtz-Zentrum Berlin am Standort Wannsee zum diesjährigen Tag der offenen Tür ein. Im Mittelpunkt stehen Besichtigungen und Informationen rund um die Neutronenquelle BER II. Nach den Umbauarbeiten stehen dort nun auch wieder diejenigen Experimentiereinrichtungen offen, die im letzten Jahr nicht zu besichtigen waren. Hinweis: Zum Betreten der Einrichtung ist ein gültiger Personalausweis oder Reisepass erforderlich. [...].

  • Die radioeins-Hörerin Anneli W. berichtete nach dem <br />Photo Walk live in der Sendung von ihren Eindrücken. 04.09.2012

    Science Photo Walk: Sechzig Hobbyfotografen nahmen die besten Motive in den Fokus

    Für alle Beteiligten war der Science Photo Walk, zu dem das HZB erstmalig Profi- und Amateurfotografen nach Adlershof eingeladen hatte, ein voller Erfolg. Ina Helms, Leiterin der Abteilung Kommunikation, sagt: „Wir wollten das neue Veranstaltungsformat einfach einmal ausprobieren: Wir bieten einen exklusiven Einblick in Labore der Solarenergieforschung und die Anlagen bei BESSY II – und die Fotografen richten ihre Objekte darauf. Bei uns gingen im Vorfeld deutlich mehr Anmeldungen ein, als wir Plätze vergeben konnten“. Allein das zeigte das riesige Interesse an dem Fotowettbewerb. [...].

  • <p> <a href="/pubbin/news_datei?did=4689">&#9654;<strong> Video-Interview</strong> mit Alan Tennant (6 min, MP4, 122.6 MB) </a> </p> <p> <a href="http://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_datei?did=4692">&#9654;<strong> Video-Interview</strong> mit Alan Tennant (11 min, MP4, 206.9 MB) </a> </p> 03.09.2012

    Prof. Alan Tennant erhält renommierten Forscherpreis der Europäischen Physikalischen Gesellschaft

    Tennant wird für die Entdeckung der magnetischen Monopole geehrt, deren Existenz er am Berliner Forschungsreaktor BER II mithilfe der Neutronenstreuung nachgewiesen hat. Er teilt sich den mit 12.000 Euro dotierten Europhysics Prize 2012 der European Physical Society Condensed Matter Division (EPS CMD) mit fünf weiteren Wissenschaftlern aus der theoretischen und experimentellen Physik, die ebenfalls Arbeiten zur Theorie und zum Nachweis magnetischer Monopole veröffentlicht haben. Die Preisverleihung findet am 5. September in Edinburgh statt. Der EPS CMD Award wird alle zwei Jahre für herausragende aktuelle Arbeiten auf dem Gebiet der Physik kondensierter Materie vergeben. [...].

  • Übergabe der Werner Meyer-Ilse Memorial-Medaille <br />an Dr. Stephan Werner30.08.2012

    Dr. Stephan Werner (F-I2) mit dem Werner Meyer-Ilse Memorial-Preis ausgezeichnet

    Hocheffiziente dreidimensionale Beugungslinsen für Röntgenlicht erstmals experimentell realisiert 

    Dr. Stephan Werner ist mit dem „Werner Meyer-Ilse Memorial-Preis“ auf der 11th International Conference on X-ray microscopy (XRM2012) in Shanghai, China,  ausgezeichnet worden. In seiner Doktorarbeit hat Werner weltweit erstmals dreidimensionale, nanostrukturierte Röntgenoptiken, so genannte „on-chip stacked zone plates“, hergestellt und charakterisiert. Sie könnten zukünftig zur nanometerpräzisen Fokussierung von Synchrotronstrahlung eingesetzt werden. Der Vorteil für die Forschung: Es können dadurch noch höhere Auflösungen im Nanometerbereich für den weichen und harten Röntgenbereich erzielt werden. Mit der Preisvergabe an Stephan Werner zeigte die internationale Fachjury, dass sie in dieser Entwicklung  einen wesentlichen Beitrag für die Röntgenmikroskopie sieht. [...].

  • HZB-Wissenschaftler Dr. Christian Schüßler-Langeheine29.08.2012

    Tiefer Röntgenblick zeigt: Supraleiter sind komplizierter als gedacht - Rätselhaft verschwindende Streifenstruktur

    Keramische Supraleiter sind komplizierter als gedacht. Das zeigt eine Untersuchung sogenannter Lanthan-Cuprate mit den Röntgenquellen BESSY II am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und DORIS III bei DESY in Hamburg. Die elektrischen Strukturen, die sich in dem Material ausbilden, können demnach in der Nähe der Oberfläche ganz anders sein als in der Tiefe. Dieses Wissen ist wichtig für das Verständnis der komplizierten Vorgänge in den widerstandsfreien Stromleitern und kann der Konstruktion neuer Supraleiter mit maßgeschneiderten Eigenschaften helfen. Allerdings bedeutet sie auch, dass eine Reihe von Untersuchungen unter Umständen ergänzt werden müssen, wie das internationale Team um HZB-Forscher Christian Schüßler-Langeheine im Fachjournal "Nature Communications" berichtet. [...].

  • Die Projektpartner beim ersten Planungstreffen.24.08.2012

    Grünes Licht für deutsch-russische Zusammenarbeit: Bundesforschungsministerium fördert die Forschung an Photokathoden zur Erzeugung hochbrillanter Elektronenstrahlen

    Ein Photokathoden-Elektroneninjektor ist eine zentrale Komponente für neuartige Lichtquellen – zum Beispiel von Linearbeschleunigern mit Energierückgewinnung oder von Freien-Elektronen-Lasern. Aus Photokathoden werden Elektronen herausgelöst, die anschließend beschleunigt werden. Deutsche und russische Wissenschaftler werden nun gemeinsam erforschen, wie sich Photokathoden für neuartige Lichtquellen weiterentwickeln lassen.Das Bundesforschungsministerium hat hierfür insgesamt 1.2 Millionen Euro bewilligt, davon 400.000 Euro für das Projektteam am HZB. [...].

  • <p>Prof. Anke Kaysser-Pyzalla und Prof. Peter Andr&eacute; Alt haben<br />das Band durchgeschnitten, das Labor ist offen.<br />Foto: HZB</p>17.08.2012

    Neues Labor von Helmholtz-Zentrum Berlin und Freier Universität Berlin eröffnet

    Flüssigkeiten und Materialien in Lösung mit modernsten Methoden durchdringen

    Mit einer Feierstunde in Dahlem ist am Freitag eine neue Forschungseinrichtung des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) und der Freien Universität Berlin eröffnet worden. Es bietet bisher unerreichte Möglichkeiten zur Untersuchung von funktionalen Materialien in Lösung. Die untersuchten Materialien können moderne metallische Werkstoffe sein, aber auch biologische Substanzen wie Proteine. Das Labor ist an zwei Standorten angesiedelt: am Elektronenspeicherring Bessy II im Technologiepark Adlershof und an einem neuen Laserlabor der Freien Universität. Geleitet wird die Einrichtung von Prof. Dr. Emad Flear Aziz, Juniorprofessor am Fachbereich Physik der Freien Universität. [...].

  • 10.08.2012

    Materialforschung mit modernsten Methoden

    Helmholtz-Zentrum Berlin und Freie Universität Berlin eröffnen am 17. August neues Labor zur Erforschung von Flüssigkeiten und Materialien in Lösung

    Bisher unerreichte Möglichkeiten zur Untersuchung von funktionalen Materialien in Lösung bietet künftig eine neue Forschungseinrichtung des Helmholtz-Zentrums Berlin und der Freien Universität Berlin. Die untersuchten Materialien können moderne metallische Werkstoffe sein, aber auch biologische Substanzen wie Proteine. Das Labor ist an zwei Standorten angesiedelt: am Elektronenspeicherring Bessy II im Technologiepark Adlershof und an einem neuen Laserlabor der Freien Universität. Dort findet am 17. August die Eröffnungsfeier statt. [...].

  • Brennstoffzellen untersuchen:Das Bild zeigt ein <br />Neutronen-Tomogramm einer Brennstoffzelle. <br />Wasser und Dichtungsmaterialsind rot und <br />gelb eingefärbt.10.08.2012

    Technologievorsprung für die Industrie: HZB bietet Firmen einzigartige Methoden an zwei Großforschungsanlagen

    Einladung zum Industrietag am 18. Oktober 2012

    Jedes Jahr begrüßt das Helmholtz-Zentrum Berlin mehr als 2.500 Gastwissenschaftler aus aller Welt. Sie kommen, weil sie am HZB beste Untersuchungsbedingungen und einzigartige Methoden vorfinden. Und aus einem weiteren Grund: Sie werden von erfahrenen Forscherinnen und Forschern engagiert betreut. Diese attraktive Infrastruktur steht auch Firmen aus der Industrie zur Verfügung. Viele Unternehmen nutzen bereits die breite Palette an Untersuchungsmethoden am HZB, um beispielsweise ihre Herstellungsprozesse zu optimieren oder Materialien zu analysieren. So profitieren sie vom Know-how der HZB-Forscher und sichern sich den entscheidenden Technologievorsprung im Wettbewerb. Beim Industrietag am 18. Oktober 2012 informiert das HZB Firmen ausführlich über Methoden und Kooperationsmöglichkeiten. [...].

  • 07.08.2012

    Einladung zum Science Photo Walk „Augenblicke“

    Amateurfotografen richten ihre Objektive auf die Wissenschaft

    Das Helmholtz-Zentrum Berlin veranstaltet am Freitag, den 31. August einen Science Photo Walk. Zu diesem laden wir Profi- und Amateurfotografen auf das Gelände des Synchrotronspeicherrings BESSY II in Berlin-Adlershof ein. Der Charme der Veranstaltung ist: Man geht gemeinsam eine Tour. Jeder darf fotografieren, was er möchte. Alle sehen das gleiche, aber jeder nimmt etwas anderes wahr. Die Teilnahme ist kostenlos. Ausgewählte Bilder des Science Photo Walk werden anschließend ausgestellt und ggfs. zu einem internationalen Wettbewerb „Global Science Photowalk 2012“ eingereicht. [...].

  • <p>Dr. Bella Lake Leiterin der Abteilung Quantenph&auml;nomene<br />in neuen Materialien</p>31.07.2012

    Bella Lake hat ihren Ruf auf eine Professur an der TU Berlin angenommen

    Das gemeinsame Berufungsverfahren von HZB und Technischer Universität ist abgeschlossen: Bella Lake, Leiterin der Abteilung „Quantenphänomene in neuen Materialien“, hat ihren Ruf auf eine W2-Professur kürzlich angenommen. Die Berufung folgte auf die Junior-Professur, die sie zusammen mit der Leitung der Helmholtz-Nachwuchsgruppe im August 2006 an der TU Berlin erhalten hatte. Die Britin erforscht mit ihrem mittlerweile sechsköpfigen Team sehr erfolgreich Phänomene des Quantenmagnetismus und Hochtemperatursupraleiter. [...].

  • Ein Teil des Gebäudekomplexes der Universität Potsdam<br />am Neuen Palais<br />Foto: Wikipedia24.07.2012

    Virtuelles Institut „Dynamic pathways in multidimensional landscapes“ lädt zum Scientific Kick-Off mit integrierter Sommerschule

    Registrierung noch möglich

    Im historischen Ambiente des Campus der Universität Potsdam am Neuen Palais kommen die nationalen und internationalen Partner des Virtuellen Instituts (VI) zusammen, um mit eingeladenen wissenschaftlichen Vorträgen, Projektdiskussionen und Posterpräsentationen die Kollaboration voranzutreiben. Die anschließende Sommerschule bietet umfangreiche Tutorials zu den wissenschaftlichen Kernthemen des VI. Prof.-Dr. Alexander Föhlisch, Sprecher des Virtuellen Instituts, lädt alle interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studenten herzlich zur Teilnahme ein. [...].

  • Das Bild zeigt die antiferromagnetische Anordnung der <br />Spins im Material LiErF4. Den Forschern gelang es, <br />sie mithilfe der Neutronenbeugung an der Berliner <br />Neutronenquelle BER II zu entdecken.12.07.2012

    Forscher finden neues Material, in dem sich Spins wie richtige Stabmagnete verhalten

    Ein internationales Team von Forschern aus der Schweiz, Großbritannien und Deutschland hat ein neues Material entdeckt, das sich hervorragend dafür eignet, die Verhaltensweise von Spins zu studieren. Die Forscher konnten zeigen, dass sich die Spins in dem farblosen Salz mit der chemischen Formel LiErF4 wie richtige Stabmagneten verhielten. Zudem ist es ihnen gelungen, mithilfe von Quantenmechanismen die magnetischen Eigenschaften des Materials an- und auszuschalten. Das federführende Forscherteam am Laboratory for Quantum Magnetism (Schweiz) und am London Centre for Nanotechnology wurde bei ihren Messungen von Wissenschaftlern des HZB unterstützt. Die Ergebnisse veröffentlichten die Forscher kürzlich im Fachmagazin Science (DOI: 10.1126/science.1221878). [...].

  • Zinkoxid-Nanostäbe sind hier auf eine CIGSe-Solarzelle<br />als Antireflexionsschicht abgeschieden<br />©HZB 09.07.2012

    Europäische Union fördert Dünnschicht-Solarzellen-Projekt mit mehr als zehn Millionen Euro

    Am europäischen Konsortium sind das Helmholtz-Zentrum Berlin und die Freie Universität Berlin als Partner beteiligt

    Die Europäische Union hat bis 2015 innerhalb des 7. Forschungsrahmenprogramms Mittel in Höhe von mehr als zehn Millionen Euro für das Dünnschicht-Solarzellen-Projekt „Scalenano“ bewilligt. 13 europäische Forschungsgruppen werden an der Weiterentwicklung der Chalkogenid-Solarzellentechnologie arbeiten. In Deutschland sind das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und die Freie Universität Berlin an dem europäischen Konsortium beteiligt. Das Ziel ist, die Produktionskosten deutlich zu senken und mit nanostrukturierten Materialien zugleich den Wirkungsgrad der Dünnschicht-Module zu erhöhen. [...].

  • Gelöste Metall-Ionen lassen sich mithilfe der weichen<br /> Röntgenstrahlung untersuchen. In dem freien Flüssigkeits-<br />strahl im Vakuum befindet sich zusätzlich zu den Metall-<br />Ionen Sauerstoff, der durch die Bestrahlung mit Röntgen-<br />licht leuchtet und die Absorption der Metall-Ionen beeinflusst.<br />Daraus können Forscher die Absorptions-stärke der Metall-<br />Ionen berechnen und Rückschlüsse auf ihre elektronische<br />Struktur ziehen.<br /> Abb: HZB 06.07.2012

    Gelöstes Eisen – mit vergleichbaren Eigenschaften wie ein Festkörper

    HZB-Wissenschaftler haben eine neue Methode entwickelt, um in Flüssigkeit gelöste Metall-Ionen besser untersuchen zu können – Fortschritt für die Katalysatorforschung

    Wissenschaftler am HZB haben die Methode der „Inverse Partial Fluorescence Yield“-Analyse (iPFY)  weiterentwickelt, sodass sie die Absorption von Röntgenstrahlung in einem Flüssigkeitsstrahl messen können, der sich frei durch ein Vakuum bewegt. Solche Untersuchungen sind für die Strukturanalyse von Substanzen erforderlich, die in der Flüssigkeit gelöst sind. Dabei kann es sich beispielsweise um Metall-Ionen handeln, die als Bestandteil von Proteinen Katalysatoren biochemischer Reaktionen in Zellen sind. Bisher konnten die Analysen nur erfolgen, wenn sich die Flüssigkeit zwischen zwei Membranen befand. Die dabei auftretenden, störenden Wechselwirkungen sind beim freien Flüssigkeitsstrahl im Vakuum ausgeschlossen. [...].

  • Dr. Roel van de Krol baut am HZB neuen Schwerpunkt<br /> "Solare Brennstoffe" auf.04.07.2012

    Helmholtz-Zentrum Berlin stärkt Energieforschung mit neuem Institut für „Solare Brennstoffe“

    Wissenschaftliche Leitung übernimmt Dr. Roel van de Krol
    Die Realisierung einer nachhaltigen Energieversorgung ist eine zentrale, drängende Fragestellung dieses Jahrzehnts. Die Forschung steht vor der Herausforderung, zukunftsfähige Ansätze für die Lösung der Energiefrage zu entwickeln. Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) verstärkt seine Energieforschung mit dem neuen Institut „Solare Brennstoffe und Energiespeichermaterialien“, das Dr. Roel van de Krol ab 1. Juli leitet. Gleichzeitig hat der Wissenschaftler einen Ruf an die Technische Universität Berlin in einem gemeinsamen Berufungsverfahren erhalten, das kurz vor dem Abschluss steht. [...].

  • <p>Hat seinen Ruf angenommen: Der PVcomB-Leiter Rutger <br />Schlatmann wird Professor f&uuml;r "Solarzellen-Technologie" <br />an der Hochschule f&uuml;r Wirtschaft und Technik</p>04.07.2012

    Rutger Schlatmann wird Professor für „Solarzellen-Technologie“ an der Hochschule für Technik und Wirtschaft

    Rutger Schlatmann leitet seit 2008 das Kompetenz-Zentrum für Photovoltaik in Berlin. Getragen wird das PVcomB gemeinsam vom HZB sowie den Berliner Universitäten und Hochschulen. Mit dem Ruf, den der PVcomB-Leiter auf die W3-Professur für „Solarzellen-Technologie“ an der Hochschule für Technik und Wirtschaft bekommen hat, wird diese Zusammenarbeit entscheidend vertieft. Rutger Schlatmann hat Ende Juni seinen Ruf angenommen. [...].

  • 03.07.2012

    Mit zwei neuen Virtuellen-Instituten verstärkt das HZB die Zusammenarbeit mit den Universitäten

    Dünnschichtsolarzellen und topologische Quantenphasen – ein Kernthema auf dem Weg zum Quantencomputer - werden nun im Verbund erforscht

    Am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) fördert die Helmholtz-Gemeinschaft zwei neue „Helmholtz-Virtuelle-Institute“. Im Verbund forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Partnern aus Universitäten und anderen renommierten Forschungsinstituten aus dem In- und Ausland an gemeinsamen Themen. Das HZB und seine Partner sind mit ihren Anträgen zur gemeinsamen Weiterentwicklung von Dünnschichtsolarzellen für die Photovoltaik und die Suche nach so genannten topologischen Quantenphasen erfolgreich gewesen. Letztere werden als bedeutsam für die Entwicklung so genannter Quantencomputer eingeschätzt. [...].

  • <p>Abb.: Spektren einer Drittel-Atomlage Eisen auf Bismutselenid.<br />Die sich kreuzenden Linien zeigen den Oberfl&auml;chenzustand.<br />Oberer und unterer Teil der Abbildung sind symmetrisch zueinander<br />aufgrund der Zeitumkehrsymmetrie, die auch den Kreuzungspunkt<br />sch&uuml;tzt.<br />Abbildung: O. Rader/HZB</p>28.06.2012

    Streit um Topologische Isolatoren: Wissenschaftler weisen die Stabilität ihrer Oberflächenzustände nach.

    Damit erheben sie die neue Materialklasse zum Hoffnungsträger der Computertechnologie.

    Topologische Isolatoren sind eine neue, vor wenigen Jahren entdeckte Materialklasse. Ihre herausragende Eigenschaft besteht darin, im Inneren elektrisch isolierend zu sein, an der Oberfläche bilden sie jedoch leitende Zustände aus. Das Besondere an topologischen Isolatoren ist die extreme Stabilität ihrer Oberflächenzustände. Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) haben nun in Bismutselenid, dem derzeit bekanntesten topologischen Isolator, den Oberflächenzustand auch noch nach Beschichten der Oberfläche mit Eisen beobachtet. Bisher gingen Wissenschaftler davon aus, dass die Stabilität an Kontaktstellen zu magnetischen Materialien verloren geht. Eine solche Grenzfläche aus topologischem Isolator und Ferromagnet ist für die Entwicklung neuer Speichermedien in der Computerindustrie von großem Interesse. [...].

  • <p>Die verwendeten Modell-Kolloide: etwa 150 Nanometer kleine<br />Partikel in Wasser. Der feste Kern besteht aus dem Kunststoff<br />Polystyrol, die umgebende Schale aus einem thermosensitiven<br />Netzwerk aus Poly(N-isopropylacrylamid). Dadurch wird es m&ouml;glich,<br />durch Senken der Temperatur das Volumen der einzelnen Partikel<br />&ndash; und damit auch deren Packungsdichte &ndash; zu erh&ouml;hen.<br />Foto: HZB/M. Siebenb&uuml;rger</p>18.06.2012

    Schleichende Materialermüdung im Visier: Kolloid-Partikel als Modell für Metall-Atome

    Weiche Materie ist geeignet, um die Alterung von technischen Werkstoffen zu erforschen: Wissenschaftler entwickeln dafür ein physikalisches Modell.

    Gemeinsam mit Forscherkollegen der Universität Konstanz und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) konnten Werkstoffwissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie (HZB) belegen, dass aus der Metallphysik bekannte empirische Gesetzmäßigkeiten auch bei kolloidalen Suspensionen gelten. Damit lassen sich die Resultate von Experimenten an diesen Substanzen nun zuverlässig mit der Theorie vergleichen. Das macht Kolloide zu exzellenten Testobjekten, um Kriechprozesse, die unter Belastung in technischen Konstruktionen auftreten, im Labor unter die Lupe zu nehmen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Wissenschaftler jetzt im Fachmagazin Physical Review Letters (DOI: 10.1103/PhysRevLett.108.255701). [...].

  • Dominic Gerlach bekommt den Preis von <br />B.J. Stanberry, der die Konferenz leitete, überreicht.15.06.2012

    Dominic Gerlach erhält Nachwuchspreis auf der Internationalen Photovoltaik-Konferenz IEEE PVSC in Austin

    Dominic Gerlach wurde letzte Woche auf der internationalen Photovoltaik-Konferenz, IEEE PVSC, in Austin (Texas) für seinen Beitrag mit dem "Student Award" ausgezeichnet. Der Doktorand, der seit 2009 in der Helmholtz-Nachwuchsgruppe von Marcus Bär forscht, untersuchte die elektronische Struktur der Zinkoxid/Silizium Grenzfläche (ein wichtiger Kontakt in Silizium-Dünnschichtsolarzellen) mithilfe von Hartröntgenphotoelektronenspektrokopie an BESSY II und der SPring-8 in Japan. [...].

  • <p>PVcomB nimmt Sputter-Anlagen von Leybold Optics in Betrieb<br />v.l.n.r.: Dr. Bernd Stannowski, Dr. Sven Ring, PVcomB, Berlin<br />Bild: HZB</p>14.06.2012

    PVcomB nimmt Sputter-Anlagen von Leybold Optics in Betrieb

    Berliner Kompetenzzentrum für Photovoltaik startet Vollbetrieb auf kleinen Modulen

    Das Kompetenzzentrum Dünnschicht- und Nanotechnologie für Photovoltaik Berlin (PVcomB) - eine Initiative des Helmholtz-Zentrum für Materialien und Energie GmbH und der Technischen Universität Berlin, - nahm gemeinsam mit Leybold Optics GmbH, Deutschland, zwei Anlagen zur Herstellung von Dünnschicht-Solarmodulen in Betrieb. [...].

  • Offiziell überreicht: Das HZB darf seit Dezember 2011 <br />das Zertifikat "berufundfamilie" tragen13.06.2012

    Familienfreundlich: Helmholtz-Zentrum Berlin bekommt Zertifikat „berufundfamilie“ offiziell übergeben

    Seit Dezember 2011 darf das HZB das Zertifikat „berufundfamilie“ für seine familienfreundliche Ausrichtung tragen. Nun bekam es die Urkunde offiziell von Peter Hintze, dem Staatssekretär beim Bundeswirtschaftsministerium, und Dr. Hermann Kues, dem Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, bei einer Festveranstaltung überreicht. Beide Ministerien tragen die Schirmherrschaft. [...].

  • Die Postersessions waren ein wichtiger Bestandteil <br />der Symposien auf dem E-MRS Spring Meeting 2012<br />Copyright: EMRS06.06.2012

    Preis und Preis gesellt sich gern: Simon Kirner und Christiane Stephan mit Posterpreisen auf der E-MRS ausgezeichnet

    Auf der renommierten Frühjahrskonferenz der Europäischen Materialforschungsgesellschaft wurden im Mai gleich zwei HZB-Nachwuchswissenschaftler für ihre Posterbeiträge ausgezeichnet. Beide Forscher beschäftigten sich mit verschiedenen Aspekten von Dünnschichtsolarzellen. Simon Kirner, Doktorand am PVcomB, zeigte in seinem Poster, wie man Tandemsolarzellen aus amorphen und kristallen Silizium mithilfe einer Zwischenschicht aus Silizium-Oxid optimieren kann. Dr. Christiane Stephan aus der Abteilung Kristallographie untersuchte Defekte in der Kristallstruktur von Cu(In,Ga)Se2, dem Absorbermaterial in hocheffizienten Chalkopyrit-Dünnschichtsolarzellen. An dem E-MRS Spring Meeting in Straßburg, die mit großer Industriebeteiligung organisiert wurde, nahmen etwa 2500 Teilnehmer teil; für die wissenschaftlichen Diskussionen gab es 25 Symposien zu verschiedenen Themenbereichen. [...].

  • 05.06.2012

    HZB an Helmholtz-Plattform für Detektortechnologien und Detektorsysteme beteiligt

    Die Helmholtz-Gemeinschaft initiiert eine Plattform, um Detektortechnologien und Detektorsysteme weiter zu entwickeln. Ziel der Plattform –  die als Portfoliothema gefördert wird – ist es, Technologien zum Aufbau neuartiger Detektoren für Photonen, Neutronen sowie geladene Teilchen weiter zu entwickeln, die Datenübertragung und -auswertung zu optimieren und exemplarische Detektorprototypen zu entwerfen und zu bauen. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Vernetzung der Detektorlabore. Kleine Zentren können so an kostspieligen technologischen Entwicklungen teilhaben. Das HZB ist an der Plattform beteiligt und entwickelt Systeme für die Detektion von Neutronen, Photonen sowie intelligente, programmierbare Hardware für die Datenerfassung. [...].

  • Großer Andrang am HZB bei der <br />Langen Nacht der Wissenschaften04.06.2012

    4.500 Besucher besichtigten das HZB bei der Langen Nacht der Wissenschaften

    Es war nicht gerade ein lauschiger Juni-Abend. Dennoch ließen sich zehntausende Menschen nicht die Gelegenheit entgehen, eine Nacht lang Wissen zu tanken und die Forschungseinrichtungen in Berlin und Potsdam zu besichtigen. Der Elektronenspeicherring BESSY II war mit 3.500 Besuchern eine der Hauptattraktionen am Wissenschaftsstandort Adlershof. Die Präsentationen des PVcomB und des Instituts für Silizium-Photovoltaik waren mit 1000 Besuchern ebenfalls sehr gut besucht. [...].

  • © Museum of Cultural History, University of Oslo /<br />Eirik Irgens Johnsen <br />An dem reich verzierten Zeremonialwagen aus der Wikingerzeit <br />lösen sich die Holzfasern durch die Konservierungstechnik auf.01.06.2012

    Kraftanstrengung für den bedrohten Wikingerschatz vom Oseberg

    Norwegische Restauratoren wollen mit Hilfe von Messungen am HZB den Zerfall eines der wichtigsten Kulturgüter aus der Wikingerzeit aufhalten

    Forscher vom Kulturhistorischen Museum in Oslo haben in enger Zusammenarbeit mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) Holzgegenstände aus der Wikingerzeit an der Synchrotronquelle BESSY II untersucht. Die Restauratoren erwarten von der zerstörungsfreien Methode wichtige Erkenntnisse, um den Zerfall dieser einzigartigen Kunstobjekte aufzuhalten. Die Holzgegenstände stammen aus einem 1904 aufgefundenen Wikingergrab am Oseberg in der Nähe des Oslo-Fjords. Der Oseberg-Fund gilt als eines der wichtigsten Zeugnisse der Wikingerzeit und ist eine der meist besuchten Sehenswürdigkeiten Norwegens. Allerdings droht nun der Zerfall, weil sich die Holzfasern der Objekte auflösen. Der Grund dafür ist die vor einhundert Jahren in Skandinavien weitverbreitete Konservierungstechnik, mit der Kunstgegenstände behandelt wurden. Nun versuchen Chemiker und Restauratoren des Projektes Saving Oseberg mit internationaler Unterstützung den Nationalschatz Norwegens zu retten. [...].

  • Experimentieren mit schönster Kulisse: <br />Die Sommerschule ISUenergy vermittelt rund zwei Wochen lang <br />die Grundlagen der erneuerbaren Energien.30.05.2012

    Sommerschule zu Erneuerbaren Energien in der Schweiz: Noch können Bewerbungen eingereicht werden

    Die Internationale Sommer-Universität zu Erneuerbaren Energien, ISUenergy 2012, findet vom 19.08. bis zum 31.08.2012 im Schweizerischen Falera statt. Master- und Diplomstudenten sowie Doktoranden, die teilnehmen möchten, können sich noch in den nächsten Wochen bewerben. Auf die Teilnehmer wartet ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen und praktischen Übungen. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung für die Sommerschule finden Sie auf unserer Website. [...].

  • 24.05.2012

    Ankündigung der diesjährigen internationalen Sommerschule für Photovoltaik (Quantsol)

    Die internationale Photovoltaik-Sommerschule des HZB findet in diesem Jahr vom 9. bis 16. September im österreichischen Hirschegg statt. Studenten, Doktoranden oder Postdocs, die teilnehmen möchten, können sich noch bis zum 10. Juni 2012 bewerben. Details zur Veranstaltung finden sich auf der Homepage der Schule. [...].

  • 23.04.2012

    Mehr als 300 Wissenschaftler kamen nach Berlin, um das wissenschaftliche Profil der europäischen Spallationsquelle (ESS) festzulegen

    Insgesamt sind Ideen von über 1000 Wissenschaftlern in die Projektdiskussion eingeflossen.

    Die Konferenz “Science & Scientists at ESS” war die größte wissenschaftliche Tagung, die auf dem Weg zur Realisierung der ESS vom 19. bis 20. April in Berlin stattfand. Ihr Ziel war es, die Diskussionen um die wissenschaftliche Ausrichtung der Neutronenquelle zu bündeln. Die potenziellen Nutzer der Großforschungseinrichtung waren aufgefordert, ihre Vorstellungen und Ideen in die Planungen einzubringen. Die Instrumente der ESS werden in den kommenden Jahren entwickelt. [...].

  • 19.04.2012

    “Das Rennen ist noch nicht gelaufen“

    Photovoltaics Thin-Film Week: Forschung als Chance für Solarwirtschaft

    „Das Rennen der Solarfirmen ist noch nicht gelaufen. Es fängt gerade erst an“ – das war der Tenor des Pressegesprächs zum Thema „Forschung als Chance für die Solarwirtschaft“, das anlässlich der „4. Photovoltaics Thin Film Week“ in Berlin-Adlershof stattfand. Auf dem Podium saßen Karl-Heinz Remmers, Vorstandsvorsitzender des Wissensdienstleisters Solarpraxis AG, Dr. Rutger Schlatmann, Direktor des Kompetenz Zentrums Dünnschicht und Nanotechnologie für Photovoltaik Berlin (PVcomB) und Prof. Dr. Christian-Herbert Fischer, Leiter der Arbeitsgruppe „Alternative chemische Dünnschichtdeposition“ am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB). [...].

  • Künsterische Darstellung der Aufspaltung eines Elektrons<br />Grafik: David Hilf, Hamburg18.04.2012

    Physiker beobachten, wie ein Elektron im Festkörper in neuartige Quasiteilchen zerfällt

    Physiker eines internationalen Forschungsteams haben erstmals beobachtet, wie sich ein Elektron in zwei voneinander getrennte Teile aufspaltet, die jeweils eine bestimmte Eigenschaft des Elektrons tragen: Das sogenannte «Spinon» trägt dann den Spin des Elektrons, also seine Eigenrotation. Diese lässt das Elektron zu einer winzigen Kompassnadel werden. Das «Orbiton» ist der Träger des orbitalen Moments – das ist die Bewegung um den Atomkern. Diese neu hergestellten Teilchen können das Material, in dem sie erzeugt wurden, nicht verlassen. Justine Schlappa vom Helmholtz-Zentrum Berlin hat diese Ergebnisse jetzt zusammen mit ihren Kollegen in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht (DOI: 10.1038/nature10974). Die Ergebnisse wurden an der Synchrotronquelle SLS des schweizerischen Paul Scherrer Instituts erzielt, wo Justine Schlappa zu Beginn des Projekts beschäftigt war. [...].

  • Die Preisübergabe fand während der Frühjahrstagung <br />der DPG in Berlin statt<br />Foto: DPG/Röhl17.04.2012

    Henning Döscher mit SKM Dissertationspreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet

    Auf der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft bekam Henning Döscher am 27. März den Dissertationspreis der Sektion Kondensierte Materie (SKM) verliehen. Neben seiner Dissertation floss auch sein auf dem Symposium der DPG gehaltener Vortrag in die Bewertung der Jury ein. Von den fünf nominierten Kandidaten wurden anschließend zwei Wissenschaftler beim Festakt der Deutschen Physikalischen Gesellschaft mit dem Dissertationspreis geehrt. Während der Festveranstaltung, bei der unter anderem die Max-Planck-Medaille und die Ehrenmitgliedschaften verliehen wurden, gratulierte auch die Bundesforschungsministerin, Annette Schavan, Henning Döscher zu seiner Arbeit. [...].

  • <p>Pressesprecherin Dr. Ina Helms und die Autorin Franziska Rott<br />erhielten den idw-Preis f&uuml;r Wissenschaftskommunikation<br />f&uuml;r die beste Pressemitteilung des Jahres aus der Hand von <br />idw-Vorstandsmitglied Dr. Markus Zanner, Kanzler der <br />Universit&auml;t Bayreuth (v. l. n. r.).<br />Foto: idw</p>02.04.2012

    HZB-Pressestelle wird erneut für hervorragende Wissenschaftskommunikation ausgezeichnet

    Mit dem "schnellsten Film der Welt" gewann die Pressestelle des HZB nach 2010 zum zweiten Mal den idw-Preis für Wissenschaftskommunikation. Der Informationsdienst Wissenschaft (idw) vergibt diese Auszeichnung jährlich für die beste Pressemitteilung des vorangegangenen Jahres. Die Jury, bestehend aus Journalisten und Wissenschaftlern, gab die diesjährigen Preisträger am 29. März in Essen auf der Jahresversammlung des idw bekannt. Überreicht wurde der Preis an die Autorin, Franziska Rott, und an die Leiterin der Kommunikationsabteilung, Ina Helms. [...].

  • 28.03.2012

    Wissenschaftsbetrieb an Berliner Neutronenquelle wird wieder aufgenommen

    Nach zirka anderthalbjähriger Unterbrechung wird der Wissenschaftsbetrieb an der Berliner Neutronenquelle, BER II, wieder aufgenommen. Der BER II ist im Oktober 2010 planmäßig für die Durchführung von längeren Umbau- und Wartungsarbeiten abgeschaltet worden. Während dieser Zeit wurde ein Strahlrohr ausgetauscht, durch welches die Neutronen vom Reaktorkern in die sogenannten Neutronenleiter geführt werden. Durch die Neutronenleiter gelangen die Neutronen – ähnlich wie Licht über Lichtleiter -  zu den wissenschaftlichen Experimentierstationen. [...].

  • <p>In CIS/CIGSe-Solarzellen ist die Dichte an Korngrenzen hoch.<br />HZB-Wissenschaftler konnten mit bislang unerreichter Aufl&ouml;sung<br />Atomlagen unmittelbar an den Grenzfl&auml;chen analysieren.<br />Foto: HZB</p>26.03.2012

    Atomwanderung im Grenzgebiet: Mit bislang unerreichter Auflösung analysieren Forscher Korngrenzen in Dünnschichtsolarzellen

    Dünnschichtsolarzellen werden zukünftig einen großen Anteil am Photovoltaik-Markt haben, davon sind viele Experten überzeugt. Die Zellen aus Kupfer-Indium-Gallium-Selenid oder -Sulfid (CIGSe, CIS) unterscheiden sich in vielen Dingen von der klassischen Siliziumsolarzelle. So tragen in kristallinen Siliziumsolarzellen Korngrenzen substantiell zum Stromverlust bei. Mit CIGSe-Absorbern werden dagegen Wirkungsgrade von mehr als 20 Prozent erreicht, obwohl die polykristallinen Dünnschicht-Materialien eine hohe Dichte an Korngrenzen aufweisen. Woran das liegt, ist bislang noch ungeklärt. [...].

  • <p>Eine bildliche Darstellung des Kopplungsmechanismus zwischen<br />harten und weichen ferrimagnetischen Legierungen mit senkrechter<br />Magnetisierung.<br />Bild: RUB/Abrudan</p>06.03.2012

    Neue Zukunft für magnetische Datenspeicher

    Ein am Helmholtz-Zentrum Berlin entwickeltes magnetisches Ventil lässt neuartige elektronische Geräte realistisch werden

    In enger Zusammenarbeit mit Kollegen aus Bochum und den Niederlanden haben Forscher des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) eine neuartige, hauchdünne Struktur aus verschiedenen magnetischen Materialien entwickelt. Sie eignet sich als eine Art magnetisches Ventil für Datenspeicher der neuesten Generation und nutzt Effekte der sogenannten Spintronik, bei der für die Informationsverarbeitung und -speicherung neben der Ladung auch die magnetischen Eigenschaften der Elektronen genutzt werden können. Der Vorteil der neuen Struktur: die Daten bleiben auch nach dem Ausschalten der Stromversorgung erhalten und der Speicher lässt sich praktisch unendlich oft wiederbeschreiben. [...].

  • 02.03.2012

    Energie-Allianz Berlin-Potsdam-Jülich: Forschung verspricht völlig neue Materialien für die Photovoltaik

    Das Helmholtz-Zentrum Berlin und das Forschungszentrum Jülich bilden zusammen mit der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Potsdam und der Freien Universität Berlin eine der drei neuen Energie-Allianzen, die von der Helmholtz-Gemeinschaft ins Leben gerufen wurden. Ziel dieser Energie-Allianz mit dem Namen „Anorganisch/organische Hybrid-Solarzellen und -Techniken für die Photovoltaik“ ist es, den drängenden Forschungsbedarf zum raschen Umbau der Energieversorgung gezielt zu decken. Die Vorhaben werden durch den Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft für drei Jahre gefördert, wobei die universitären Partner zusätzlich eigene Mittel einbringen. Eine Fortsetzung der Forschung auch über die drei Jahre hinaus ist geplant. [...].

  • <p>Rotes Licht eines Laserpointers wird beim Durchgang durch<br />die Fl&uuml;ssigkeit des photochemischen Hochkonverters in<br />energiereiches gelbes Licht umgewandelt.<br />Quelle: University of Sydney, Australien</p>29.02.2012

    Photochemischer Energieturbo für Solarzellen

    Wie organische Moleküle aus rotem Licht gelbes machen.

    Moderne Silizium-Solarzellen haben einen maximalen Wirkungsgrad von etwa 25 Prozent. Weltweit liefern sich Forscher ein Rennen, diesen Wirkungsgrad immer weiter zu erhöhen. Eine natürliche Grenze liegt jedoch bei etwa 30 Prozent, weil Solarzellen aufgrund physikalischer Gesetze Licht mit Energien unterhalb einer materialspezifischen Grenze nicht absorbieren können. Die Energie dieses Lichts geht verloren, wird nicht in Strom umgesetzt. Wissenschaftler der Universität Sydney und des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) haben jetzt in Laborversuchen beispielhaft demonstriert, wie diese Verluste vermieden werden können. [...].

  • In ein Messe- und Ausstellungsgelände verwandeln wird sich<br />am 5. und 6. Juni der Park des Schlosses Bellevue.<br />Bundespräsidialamt und DBU veranstalten zum vierten Mal die<br />"Woche der Umwelt". Auch das HZB ist dabei.28.02.2012

    Vorfahren zum Schloss Bellevue: Das HZB darf sich auf der Woche der Umwelt präsentieren

    Letzte Woche bekam das HZB die offizielle Zusage, dass es sich mit dem PVcomB bei der Leistungsschau für umweltfreundliche Technologien vor dem Schloss des Bundespräsidenten präsentieren darf. Die Veranstaltung findet am 5. und 6. Juni statt. Etwa 550 interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen hatten Bewerbungen bei den Initiatoren, dem Bundespräsidialamt und Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), eingereicht, um ausstellen zu dürfen. 200 Anträge davon wurden nun ausgewählt. [...].

  • Eine Chalcopyrit-Dünnschicht-Solarzelle auf dem<br />Sonnensimulator-Teststand.<br />©HZB27.02.2012

    Mit ILGAR auf Rekordjagd

    HZB-Wissenschaftler bekommen gleich zwei Wirkungsgrad-Rekorde für CIS-Dünnfilm-Solarmodule bestätigt

    Der Bedarf an erneuerbaren Energien steigt – Klimawandel und Krise der Atomkraft treiben die Entwicklung an. Im Photovoltaikmarkt spielen CIS-Dünnfilm-Solarmodule eine immer größere Rolle. In ihnen werden Halbleiter eingesetzt – meist Kupfer-Verbindungen – so genannte Chalkopyrite – um aus Sonnenlicht Strom zu gewinnen. Das Institut „Heterogene Materialsysteme“ des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat jetzt gleich zwei Rekord-Wirkungsgrade für solche Solarzellen vom unabhängigen Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg bestätigt bekommen. Das Besondere: Die so genannte Pufferschicht der Solarzellen ist mit dem umweltfreundlichen, am HZB entwickelten Herstellungsverfahren ILGAR entstanden. Das normalerweise genutzte Schwermetall Cadmium kommt dabei nicht zum Einsatz. [...].

  • <p>Kammf&ouml;rmig ineinandergreifende Metallkontakte auf der<br />sonnenabgewandten Seite der R&uuml;ckseitensolarzellen mit<br />Siliziumheterokontakten. Zu sehen sind mehrere Testzellen<br />auf einem Siliziumwafer.<br />Foto: HZB/Jan Haschke</p>21.02.2012

    Rückseitensolarzelle mit Siliziumheterokontakten von HZB und ISFH erreicht Rekord-Wirkungsgrad

    Unabhängiges Prüflabor bestätigt 20,2 Prozent

    Eine neuartige Solarzelle, die so genannte „Rückkontaktierte Heteroübergang-Solarzelle“ hat einen enormen Sprung beim Wirkungsgrad geschafft: Wurden bis 2011 nur Werte von 15 bis 16 Prozent veröffentlicht, so erreichte eine Weiterentwicklung jetzt einen Wirkungsgrad von 20,2 Prozent. Sie entstand im Institut für Silizium-Photovoltaik (E-I1) des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) im Rahmen eines vom Bundesministerium für Umwelt und den Firmen Bosch, Schott Solar, Sunways und Stiebel Eltron unterstützten Projektes. Der Rekord wurde von einem unabhängigen Kalibrierlabor am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg im Breisgau gemessen. [...].

  • Phoenex-Apparatur<br />Foto: HZB10.02.2012

    Unter einer Lage Kohlenstoff konserviert

    HZB-Wissenschaftler entwickeln Verfahren, um elektronische Oberflächenzustände mit Graphen dauerhaft zu machen.

    Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) ist es jetzt gemeinsam mit Kollegen aus Dresden und Jülich gelungen, die elektronischen Oberflächenzustände eines Metalls dauerhaft zu konservieren. Dazu versiegelten sie die Oberfläche des Metalls Iridium mit einer Kohlenstoffschicht, die die Stärke von nur einem Atom hat. Diese als Graphen bezeichnete Modifikation des Kohlenstoffs schirmt äußere Einflüsse wirksam ab. Die Fähigkeit, die elektronischen Oberflächenzustände haltbar zu machen, ist für die Spintronik von größtem Interesse. Ihre Erkenntnisse haben die HZB-Forscher heute in dem Fachjournal „Physical Review Letters“ veröffentlicht (DOI: 10.1103/PhysRevLett.108.066804). [...].

  • Blick auf Experimentiereinrichtungen am Forschungsreaktor09.02.2012

    Keine Abschaltpläne für Forschungsreaktor

    Anders als der Tagesspiegel heute berichtet, gibt es keine Abschaltpläne für den Forschungsreaktor in Wannsee. Ursache dieser missverständlichen Meldung ist eine unzulässige Umkehr der Aussagen der Sprecherin. Die richtige Aussage ist: "Die Neutronenquelle wird noch mindestens 15 Jahre laufen." Daraus den Umkehrschluss zu ziehen, sie würde nach 15 Jahren abgeschaltet, ist eine falsche Interpretation des Zitats.

    Die Neutronenquelle wird nach einem hohen Sicherheitsstandard und auf wissenschaftlich exzellentem Niveau betrieben. Selbstverständlich machen wir uns auch Gedanken über die Zukunft, was aber in 15 Jahren sein wird, wird zu gegebener Zeit entschieden.   [...].

  • Schema eines organischen elektronischen Bauteils mit Dotier-Molekülen<br />(braune Einschlüsse) im aktiven Film (grün).<br />Rechts die Vergrößerung eines molekularen Ladungstransfer-Komplexes<br />und eines Hybrid-Orbitals.<br />Bildquelle: HU-Berlin01.02.2012

    Wie Plastik durch fremde Moleküle leitfähig wird - Mechanismen bei der Dotierung organischer Halbleiter geklärt

    Das Dotieren anorganischer Halbleiter stellt die zentrale Grundlage der modernen Elektronik dar. Dabei werden Halbleitermaterialien, wie beispielsweise Silizium, kontrolliert mit Fremdatomen verunreinigt, wodurch sich die Leitfähigkeit präzise einstellen lässt. Seit einigen Jahren wird die sogenannte organische Elektronik als zukunftsweisende Technologie entwickelt. Hier werden organische Moleküle und Polymere als Halbleiter verwendet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) konnten nun in einer Kooperation erklären, welcher Mechanismus das Dotieren organischer Halbleiter bestimmt. Damit soll es nun gelingen, neue verbesserte Dotier-Moleküle zu entwickeln. [...].

  • Therapieraum für die Protonentherapie am Standort Wannsee. <br />In diesem Raum werden die Patienten für die Protonentherapie <br />vorbereitet und später bestrahlt.05.01.2012

    HZB und Charité Berlin unterschreiben unbefristeten Vertrag zur Fortsetzung der Protonentherapie

    Die Charité Berlin und das HZB behandeln seit 1998 Patienten, die an einem Augentumor erkrankt sind, mit Protonenstrahlen. 2007 hatte die Charité die Federführung für diese spezielle Therapie übernommen, die für Patienten erhebliche Vorteile mit sich bringt. Kürzlich wurde der Vertrag zur Fortsetzung der Protonentherapie und zum Betrieb der dazu notwendigen Beschleunigeranlage von beiden Seiten mit unbegrenzter Laufzeit unterzeichnet. Es ist eine gute Nachricht für die 500 bis 600 betroffenen Menschen, die jährlich in Deutschland an einem malignen Aderhautmelanom erkranken. [...].