Programm

Wenn Ihr am Girls' Day am Helmholtz-Zentrum Berlin in Wannsee oder Adlershof teilnehmen möchtet dann meldet euch zuerst über die Girls' Day Webseite für unsere Veranstaltung an.

Wer dort angemeldet ist erhält von uns im März eine E-Mail mit allen notwendigen Informationen und den Log-In Daten. Erst dann könnt ihr euch für die verschiedenen Workshops registrieren.


Unser Programm am Standort Wannsee

 

Kreatives Programmieren

Wir zeigen, wie ihr mithilfe selbstgeschriebener Software Zeichnungen oder Bilder erstellt und verändert. Alle Beispiele und Bilder können zum Vorführen und Weiterarbeiten mitgenommen werden.

Batterien – selber basteln und dabei „leuchten“

Handys, Laptops oder sogar Autos werden heutzutage mit Batterien betrieben. Aber wie funktioniert eine Batterie und kann man diese auch selber basteln? Die Antwort lautet ja! Wir werden gemeinsam eine Zitronen-Batterie bauen und eine kleine Lampe zum leuchten bringen. Auch werden wir darüber diskutieren wie Batterien die verschiedensten Geräte zum „Leben“ erwecken. Wenn noch etwas Zeit ist sprechen wir über die Gefahren im Umgang mit Batterien und wie man diese vermeiden kann.

Bau deine eigene Solarzelle!

Strom aus Zahnpasta, Bleistift und Teebeutel?
Ja, das geht! Titandioxid aus der Zahnpasta, Grafit aus dem Bleistift und Farbstoff aus dem Tee, das sind die wesentlichen Bestandteile. Daraus wollen wir eine nach dem Erfinder benannte „Grätzel“-Solarzelle bauen und euch erklären, wie das Sonnenlicht hier in Strom verwandelt wird.

Mit Neutronen sonderbaren Materialien auf der Spur

Willkommen zu unserem Workshop über Neutronen! Neutronen? Na, das sind diese kleinen Teilchen im Atomkern. Am HZB benutzen wir sie, um Materialien und ihre Eigenschaften  besser zu verstehen. Als Anschauungsmaterial für einen Stoff mit interessanten  Eigenschaften werden wir in diesem Workshop einen besonderen „Schleim“ mixen, den ihr mit  nach Hause nehmen könnt!

Kristalle selber herstellen

Kristalle faszinieren dich und du wolltest schon immer einmal selbst einen Kristall herstellen? Dann bist du in diesem Workshop genau richtig. Mit einfachen Materialien kannst du einen kleinen farbigen Kristall wachsen lassen und ihn mit nach Hause nehmen. - Welcher Beruf sich dahinter verbirgt? In der Forschung ist es für eine genaue Analyse oft notwendig, sehr gut gewachsene Kristalle zu untersuchen. Dafür gibt es Forscherinnen und Forscher in der Kristallzüchtung, die auf diese Arbeit spezialisiert sind.

Kristalle - Wie sind sie aufgebaut und wie kann man sie erforschen

Bestimmt hast du schon einmal einen Kristall gesehen oder in der Hand gehabt. Hast du dich dabei schon einmal gefragt, woher seine Form kommt und wie es in seinem Innern wohl aussehen mag? Solche Fragen stellen sich jedenfalls die Materialforscher, die laufend neue Materialien für heutige und zukünftige Anwendungen entwickeln. In diesem Workshop erfährst du wie Kristalle im Innern aufgebaut sind und wie man eine Kristallstruktur analysieren kann. Dazu werden wir auch ein Röntgenlabor besuchen und die Funktionsweise der Instrumente kennenlernen.


Unser Programm am Standort Adlershof

 

Strom aus Sand und Sonne

Erlebt die spannende Arbeit der Technikerinnen und Forscherinnen, die neue Siliziumsolarzellen entwickeln - live bei einem Vorführexperiment und mit eigenen Experimenten. Mit Hilfe eines Mikroskops lassen Euch junge Technikerinnen in die geheime Welt der Nanoteilchen schauen. Aus erster Hand erfahrt ihr, wie junge Frauen einen wissenschaftlichen Doktortitel erwerben können. Am Energiefahrrad „erfahrt“ ihr mit eigener Kraft, wie viel Energie nötig ist, um eine Lampe, ein TV Gerät oder andere Alltagsgegenstände zu betreiben.
Die schnellsten Mädchen und das beste Wissen werden mit Urkunden und kleinen Preisen ausgezeichnet.

In Kooperation mit der Firma Picoquant: Unsichtbares sichtbar machen

Die PicoQuant GmbH entwickelt, baut und verkauft Mikroskope mit allen Komponenten, von der Lichtquelle Laser bis zu ganz empfindlichen Detektoren. Die Detektoren sind so empfindlich, dass sie sogar einzelne Lichtimpulse, Photonen genannt, erkennen können, die wir gar nicht sehen können. Für diese Systeme gibt es viele spannende Anwendungen in Biologie, Computerwissenschaft, Physik und Chemie.

Schlaue Drähte im Schülerlabor

Hier könnt ihr mit "intelligenten Drähten", sogenannten Formgedächtnislegierungen experimentieren. Das sind Metalle, die sich beim Verbiegen ihre ursprüngliche Form merken können und diese beim Erwärmen wieder annehmen. Ihr könnt Drähten eine von euch gewählte Form aufprägen, an die sie sich wieder erinnern. Den selbst geformten Draht könnt ihr mit nach Hause nehmen. Ihr lernt die Arbeit von Materialforscherinnen kennen, und ebenso die von Wissenschaftlerinnen, die Forschungsthemen für euch verständlich machen.

Basteln und Experimentieren mit einem Mini-Beschleuniger

Ihr lernt die Grundlagen großer Beschleunigerprojekte wie hier am Helmholtz-Zentrum Berlin und am CERN kennen. Zuerst wird dazu mit kleinen Experimenten das Prinzip eines Beschleunigers erklärt. Wie kann man Elektronen erzeugen, beschleunigen und sie anschließend mit einem Magnetfeld ablenken? Anschließend habt ihr die Möglichkeit mit einem van-de-Graaf-Beschleuniger selbst die Wirkung eines Beschleunigers zu testen.

Was passiert bei ganz tiefen Temperaturen?

Flüssigstickstoff hat eine Temperatur von -195°C. Bei so tiefen Temperaturen verhalten sich viele Materialien völlig anders, als wir es aus dem Alltag gewohnt sind - eine Banane wird hier zum Hammer, eine Blume zerspringt wie Glas. In einer Reihe von Experimenten könnt ihr diese Vorgänge selbst ausprobieren. Zum Abschluss stellen wir Speiseeis mit Hilfe von Flüssigstickstoff her.